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155. Blogtext
Als waschechte Stadtzürcherin war es nur eine Frage der Zeit, bis ich einmal ins Schwärmen geraten würde und von ihr berichten möchte. Denn Zürich, die pulsierende Stadt am Zürichsee, hat eine jahrtausendealte Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum entwickelte sie sich zu einer lebendigen Metropole mit beeindruckender Architektur, malerischen Uferpromenaden und einer reichen Tradition in Kunst und Innovation. Die Stadt am See bezaubert durch ihre perfekte Mischung aus historischer Schönheit und modernem Flair – ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart harmonisch verschmelzen. Zürich ist seit dem 19. Jahrhundert in sogenannte Stadtkreise unterteilt, um die Verwaltung und Organisation der Stadt zu strukturieren. Diese Kreise entstanden im Zuge der Stadtentwicklung und Verwaltungsreformen, um die zunehmende Bevölkerung und die Ausdehnung der Stadt besser zu verwalten. In meinem neuesten YouTube-Video nehme ich die Zuschauenden mit in das Herzstück der Stadt: Der Kreis 1, auch bekannt als "Altstadt" oder "Innerstadt", ist der historische Kern von Zürich und seine Entstehung geht sogar bis auf die mittelalterliche Stadtentwicklung zurück. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt entlang der Limmat, mit befestigten Mauern und Toren. Und das Gebiet innerhalb der Mauern bildet heute den Kern des Kreis 1. Im Lauf der Jahrhunderte wuchs die Stadt nach aussen, aber die historische Altstadt blieb das Zentrum für Handel, Kultur und Politik. Mit der Einführung der Stadtkreise im 20. Jahrhundert wurde der Kreis 1 formalisiert. Er umfasst heute die Altstadt und die angrenzenden Viertel: Altstadt (Niederdorf, Oberdorf), Lindenhof, Stadtteil Zürichberg (teilweise), Großmünster- und Fraumünsterquartier. Wenn du einmal Zeit hast, musst du diesen Teil der Stadt unbedingt einmal besuchen. Oder Du schaust dir mein neuestes Spaziersport-Video an zum Kreis 1, dem kulturellen Herz Zürichs mit ihrer mittelalterlicher Architektur, engen Gassen und historischen Plätzen. Einfach faszinierend schön!
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154. Blogbeitrag
Bewegte Zeiten, in denen es um vermeintlich negative Emotionen geht, kennen wir alle. Doch die wenigsten wissen, dass auch diese Emotionen wichtige Botschaften sind, die uns zu uns selbst führen können; ganz besonders in Zeiten von Sturm und Drang. Meistens sind negative Emotionen direkt mit positiven Emotionen verbunden. Wenn du beispielsweise ein sehr empathischer Mensch bist, dann spürst du andere Menschen immer intensiver wie andere – sowohl im Positiven als auch im Negativen. Daher sollte man keine Furcht vor den eigenen negativen Emotionen haben, sondern man sollte sich deren liebevoll annehmen, so wie ich es auch schon in diesem Blogbeitrag erwähnte. Wenn du das allerdings nicht möchtest oder nicht kannst, dann könntest du dir Hilfe holen – auch das wäre ein gutes und wichtiges Statement deiner Gefühle gegenüber. Es gibt kein Patentrezept, wie man mit negativen Gefühlen umgehen soll, aber eines hilft immer: Bewegung. Wenn du dich nicht gut fühlst, dann geh raus spazieren. In meinem neuesten Vlogbeitrag gebe ich zehn Tipps, wie man während eines Spaziergangs besser damit umgehen kann. Und wenn du dich für die wissenschaftliche Korrelation von Bewegung und negativen Emotionen interessierst, dann habe ich für dich einige Studien, die belegen, dass Bewegung bei negativen Gefühlen besonders hilfreich sein kann. Denn so lassen sich negative Emotionen sinnvoll nutzen: Study von Reed et al. (2011): Diese Studie zeigt, dass körperliche Aktivität die Stimmung verbessert und Stress reduziert, insbesondere bei Menschen, die sich traurig oder ängstlich fühlen. Sie fanden heraus, dass Bewegung die Freisetzung von Endorphinen fördert, die natürliche Schmerz- und Stimmungsaufheller sind. Miller et al. (2014): In ihrer Forschung wurde festgestellt, dass moderate Bewegung bei Menschen, die negative Emotionen erleben, die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin und Noradrenalin erhöht. Diese Neurotransmitter sind entscheidend für die Regulierung der Stimmung. Study von Peluso und Andrade (2005): Diese Meta-Analyse zeigt, dass körperliche Aktivität signifikant Stress und depressive Symptome verringert. Bewegung wirkt dabei sowohl auf physischer als auch auf neurochemischer Ebene positiv. Ich wünsche dir von Herzen viel Erfolg auf deinem Weg zu dir – ganz besonders in bewegten Zeiten! 153. Blogbeitrag
"Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich liebt, weil du du bist, nicht wegen deines Reichtums oder deiner Macht." Mark Twain Dieses Zitat von Mark Twain - ein berühmter amerikanischer Schriftsteller und Humorist - spiegeln die Wertschätzung und die tiefe Verbindung wider, die viele Menschen zu ihren Hunden empfinden. Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens, war, der im 19. und frühen 20. Jahrhundert lebte. Er ist vor allem bekannt für Werke wie „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ und „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“. „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ erzählt die Geschichte eines jungen Jungen, der in einer kleinen Stadt am Mississippi lebt, Abenteuer erlebt, Schätze sucht und gegen Erwachsene rebelliert. „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ folgt Huck, der mit Jim, einem entlaufenen Sklaven, den Mississippi hinunterflieht, um Freiheit zu finden, und dabei verschiedene Abenteuer besteht. Was die Rolle von Hunden in seinem Leben betrifft: Hunde waren für Mark Twain wichtige Begleiter und Freunde. Er liebte Tiere sehr und hatte im Laufe seines Lebens mehrere Hunde. Hunde waren für ihn nicht nur Haustiere, sondern auch treue Gefährten, die ihm Gesellschaft leisteten und ihm in schwierigen Zeiten Trost spendeten. Twain schrieb auch humorvolle und liebevolle Bemerkungen über Hunde, wobei er ihre Treue, Intelligenz und ihren Einfluss auf das menschliche Leben schätzte. Insgesamt hatten Hunde also eine bedeutende emotionale und gesellschaftliche Rolle in seinem Leben und das macht ihn für mich zu einem sympathischen und empathischen Menschen. Empathie ist die Fähigkeit, die Gefühle, Bedürfnisse und Perspektiven eines anderen Lebewesens nachzuvollziehen. Auch wenn sie sich auf eine andere Spezies wie Hunde bezieht. Natürlich spielen Faktoren wie emotionale Intelligenz, Einfühlungsvermögen und das Verständnis für Verhaltensweisen ebenso eine Rolle. Ich finde es ganz wunderbar, wenn Hundehaltende die Signale und Körpersprache ihrer Tiere erkennen, deren Bedürfnisse verstehen und entsprechend darauf reagieren. Denn wie jede Beziehung ist auch diejenige zwischen Mensch und Hund wechselwirkend, da sie stets auf gegenseitigem Einfluss basiert. Jede Handlung, Reaktion oder Einstellung einer Person wirkt sich auf den Hund aus und umgekehrt. Bei Hunden merkt man rasch, wie positive Kommunikation das Vertrauen stärken kann, während negative Interaktionen Misstrauen fördert. Dadurch entsteht ein dynamischer Prozess, welcher die Beziehung kontinuierlich beeinflussen kann. Ein ständiger Austausch dünkt mich wichtig und daher war es für mich eine Freude, die Hündin Nala einmal zu meinem Trainingspartner für mehr Bewegung und Wohlbefinden in meinem Alltag zu machen. Das Resultat auf Youtube ist so süss geworden – dank Nala! 152. Blogbeitrag
Was tun, wenn man eine legale Hintergrundmusik nutzen möchte für ein eigenes Video? Nun ja, man kann fremde Musik lizenzieren oder man kreiert etwas Eigenes - Entweder mit Hilfe von Samples oder eigener Instrumentalisierung. Wenn man weder Gitarre noch Klavier & Co. besitzt, dann stehen online etliche Plattformen zur Verfügung. Doch heutzutage ist es gar nicht so einfach, ein Tool ohne KI zu finden :-). Denn ich will vollends selber entscheiden, wie meine neue Kreation klingen soll und ich wurde fündig: Ich verwendete Soundtrapsamples, kombinierte sie zu einem coolen Song, mischte sie mit Mixpad ab und schon war mein neuer Song geboren :-). Idee war, einen gedanklichen Lebenskreislauf akustisch darzustellen. Von der ersten bis zur letzten lebenden Synapse in unserem Gehirn. Inspiriert hat mich Pipilotti Rists "Turicum Pixelwald" dazu, wo sie uns auch optisch durch die Gedankenwelt eines Gehirns laufen lässt. Wenn du mehr zu dieser wunderbaren Kunstinstallation im Kunstmuseum Zürich erfahren willst, dann lies meinen 81. Blogbeitrag darüber. Im Pixelwald aus dem Jahre 2021 werden folgende drei Stücke/Klänge verwendet: «Maasai», Surma, Omnichords Records «Farben aus meinen Händen», Seraphin Basedau «Show a leg», Roland Widmer & Anders Guggisberg Edit, Remix & Sound Design: Roland Widmer Diese drei Audios erzeugen eine spannende Klangmischung vom groovig elektrojazzigen Beats mit elfenhaftem Gesang, gegenständlichen Geräuschen wie bsp. Kinderlachen und verwunschenen klassischen Tunes. All dies hat mich dazu bewegt, einen eigenen Song als Hommage für den Pixelwald zu kreieren und das ist das instrumentale Ergebnis. Am Donnerstag veröffentliche ich auf Spaziersport.ch einen Videobericht vom Museum, wo eine Kurzversion meines Songs "Inspixeled" zu hören sein wird. Du kannst es dir schon heute anhören :-) Wie gefällt dir meine klangliche Zusammenfassung vom Pixelwald? 151. Blogbeitrag
Der Sommer scheint immer heisser zu werden und gute Tipps gibt’s zur Genüge. Aber funktionieren die auch in der Praxis? In meinem letzten Sommerhitzeblogbeitrag habe ich schon einige coole Tipps mir dir geteilt. Doch unabhängig davon möchte ich dein Augenmerk auf eine würklich coole Sachen lenken: Auf unsere Füsse! Was mir immer wieder auffällt ist, dass wir unsere Füsse viel zu wenig beachten! Dabei sind sie beeindruckende Alleskönner mit Auswirkungen auf Körper und Geist. Sie gleichen jeden deiner Schritte aus und geben einem sowohl Halt als auch (Bewegungs)freiheit. Nicht nur, dass sie dich sofort wieder erden können bei kopflastigen Arbeiten oder kreisenden Gedanken, sondern auch in der Sommerhitze! Zur raschen Abkühlung bringt ein kaltes Wasserbecken für die Füsse enorm viel. Da viele Blutgefässe in den Füssen liegen, kann das Abkühlen dort den ganzen Körper erfrischen. Und das Beste daran ist, dass man während eines Fussbadens nicht rumrennen kann, sondern sich die Zeit für eine achtsame Pausen nehmen kann. Klar, eine kalte Dusche geht auch, aber das sollte man nur ab und zu tun. Denn regelmässiges mehrmaliges Duschen pro Tag sollte man vermeiden, weil es die Haut nachhaltig schädigen kann. Natürlich ist ein Fussbad nicht überall möglich, vor allem nicht im Büro. Aber es gibt mittlerweile weitere kühlende, portable Gadgets, die es echt bringen. Und zu jenen verrate ich dir im Video zu Spaziersport mehr darüber, wenn du magst. Hauptsache, du trittst deine Füsse nicht immer zu, sondern achtest und schätzt sie vielleicht etwas mehr. Es sind unglaubliche Alleskönner und verdienen einfach mehr Beachtung! 150. Blogbeitrag
Kindlichkeit ist für mich ein Segen und sie ist erwiesenermassen eine positive Eigenschaft – auch für Erwachsene. In meinem Blogbeitrag "Ein Hoch auf die Kindlichkeit" findest du das entsprechende Studienfazit, welches aussagt, dass "Verspieltheit bei Erwachsenen ganz unterschiedlich zum Ausdruck kommt und auch positiv zu bewerten ist. Verspielte Menschen sind demnach gut im Beobachten, nehmen leicht neue Perspektiven ein, durchdenken Dinge anders und gestalten monotone Aufgaben für sich interessant. Das hat positive Auswirkungen auf das Lösen komplexer Problemstellungen und kann dabei helfen, Stress zu reduzieren. Das Spielerische hat demnach auch eine intellektuelle Komponente". Ich kann das erfahrungsgemäss nur bestätigen! Als ich einen ersten Videovlog zum Thema «Spontane Tipps für spannende Spaziergänge mit Kids» plante, was es für mich ein Kinderspiel, mich in meine eigene Kindheit zurückzuversetzen und mir vorzustellen, was ich gerne gemacht hätte während den Spaziergängen. Allerdings hatte es meine Mutter nicht nötig, mich zusätzlich zu inspirieren, denn sie erfand für mich und für meinen Bruder den Waldzwerg Jakob, der in Erd- oder Baumlöchern wohnte. Wir verbrachten unsere ganze Kindheit damit, diesen sagenumworbenen Zwerg zu suchen und das verschaffte sowohl uns als auch unseren Eltern Extrabewegung und jede Menge Spass. Unabhängig davon ob du Kids hast oder nicht. Probiere es doch mal aus mit deiner eigenen Kindlichkeit und lass die in deinem nächsten Waldspaziergang heraus. Falls dir das nicht gelingen sollte, dann lass dich vom erwähnten Videovlog dazu inspirieren oder gib im Suchfeld «Kindlichkeit» ein und lies hier in diesem Achtsamkeitsblog mehr darüber. Up to you. Bildnachweis 149. Blogbeitrag: Als ich das letzte Mal in diesem Blog über Steinbalance berichtete, war es für mich wichtig, die mentale, achtsame Seite der Steinbalance zu betonen. Das Eins werden mit den Steinen inspirierte mich zu einer neuen Namenskreation namens «Seinbalance» anstelle von Steinbalance, um den Effekt des Steinhaufenerbauens zu betonen. Bei meinem letzten Videodreh zu Spaziersport habe ich neben der achtsamen Seite der Steinbalance versucht, auch noch die spielerische Komponente stärker zu betonen. Steinhaufen lassen sich natürlich auch an eher ungewöhnlichen Orten im Wald wie beispielweise in einem Baumloch oder auf einem Baumstamm im Wasser erstellen. Lass dich vom neuesten Videobeitrag inspirieren. Zum Thema Steinbalance passt das Waldbaden ebenfalls wunderbar dazu. In diesem Blogbeitrag findest du weitere Infos zu diesem berauschend schönem Thema,. Steinhaufen haben auch etwas sehr Kreatives an sich. Ich habe für die beiden süssen Maskottchen von Spaziersport – Spazi und Sporti eigens eine Geschichte zu Steinhaufen kreiert, die etwas mit geheimnisvollen Waldzwergen zu tun haben. Hör die die süsse Geschichte einmal an. Viel Spass dabei: 148. Blogbeitrag
Ich liebe Treppen und Sitzbänke und es ist erstaunlich, wie viele es von beidem in den heutigen Einkaufszentren hat. Das spielt mir für etwas Spaziersport in Form von Extrabewegung während dem Shopping natürlich in die Hand. Vor allem Sitzgelegenheiten bieten immer wieder willkommene Pausen inmitten all den scheinbar gestressten Shoppenden um mich herum. Beim aktuellen Videodreh zu meinem SpaziersportVlog zum Thema Extrabewegung beim Shopping bin ich allerdings auf eine Sitzbank gestossen, die sich überhaupt nicht fürs Sitzen eignet. Sie ist schlichtweg unbequem und man kann sie nach meiner Einschätzung auch für nichts anderes benützen. Was hat sich der Erbauende wohl dabei gedacht? Sie sehen aus wie grosse, gewölbte Steine und lustigerweise erwähne ich in diesem Video ebenfalls explizit Steine als Ankündigung meines Videos von nächster Woche. Vielleicht sind mir diese unförmigen steinähnlichen Dinger deswegen unbewusst aufgefallen? So oder so, es war eine sehr lustige Erfahrung, diese ungewöhnlichen Sitzsteine auszuprobieren und wer diesen Blog liest, weiss, dass ich nicht so rasch aufgebe. Nur zu gerne liesse ich mich von den Ideengebenden inspirieren, was sie sich bei der Konstruktion dieser unbequemen Dinger bloss gedacht haben. Die erwähnten Objekte (siehe Blogbild) findet man im Einkaufszentrum Sihlcity und falls du mal zufälligerweise dort vorbeigehst und herausfindest, wie man die bequem ersitzen kann, dann schick mir ein Video :-) 147. Blogbeitrag Autofahren ist in der heutigen Zeit zu einem nicht ganz unerheblichen Stressfaktor für viele Menschen geworden. Jede/r hat so seine eigenen Strategien, um dies zu vermeiden. Für mich sind vor allem die Pausen entscheidend, welche man sich in der Hektik des Strassenverkehrs nehmen kann. Die Bedeutung einer Pause ist vielseitiger als es auf den ersten Blick erscheint. Es ist auch evident für unser Wohlbefinden, sowohl physisch als auch psychisch. Auch generell im Zusammenhang mit der Gesundheit spielt die Pause eine wichtige Rolle, um körperliche Erschöpfung zu vermeiden und Stress abzubauen. Regelmässige Pausen erhöhen die Produktivität, verbessern die Konzentration und reduzieren das Risiko von Burnout und anderen gesundheitlichen Problemen. Ich habe in meinem 110. Blogartikel bereits darüber geschrieben. Im Zusammenhang mit meinem Vlog Spaziersport rund um Tipps für ein stressfreies Autofahren habe ich das Thema neu aufgegriffen und selbstverständlich kam einer meiner ersten Achtsamkeitsmerkpunkte erneut zur Sprache: Rote Ampeln im Strassenverkehr! Ich gebe gerne immer wieder meinen wertvollen Tipp weiter, dass rote Ampeln im Strassenverkehr auch als willkommene Pausen genützt werden könnten, um zu entspannen und durchzuatmen. Zusätzlich habe ich im erwähnten Vlogbeitrag auf die Wichtigkeit der Atmung hingewiesen. Wenn man bedenkt, wie stark psychischer und physischer Stress mit der Atmung zusammenhängt, ist es erstaunlich, dass wir nicht schon in den ersten Schulstunden auf diesen wichtigen Umstand hingewiesen werden. Denn einfach alles beginnt mit einer bewussten Atmung. Der wichtigste Punkt für weniger Stress liegt meines Erachtens im Individuellen. Angefangen beim Sichtwohlfühlen im Auto, sich Sorge tragen ist die richtige Einstellung ebenfalls matchentscheidend: Sich nicht hetzen lassen, gelassen bleiben und jeden Moment so geniessen, wie man es für richtig hält sind wichtige Merkpunkte, um stressfreier Auto fahren zu können. Bei mir greifen all diese Punkte und so cruise ich regelrecht durch die Hektik des Strassenverkehrs. Natürlich kann es vorkommen, dass auch ich mich stressen lasse, aber daran bin alleine ich schuld. Und selbst diese Einstellung wirkt stressabbauend – vor allem für all meine Mitfahrenden und Verkehrsteilnehmenden um mich :-). PS. Ich mag es, persönliche Dinge bei mir im Auto zu haben. Das hilft mir ebenfalls, eine entspannte Umgebung zu schaffen. Diese beiden Rückspiegelanhänger aus Weichgummi auf dem Bild sind von mir entwickelt worden. Wenn du diese erwerben willst, dann findest du diese auf der Website von Spazi und Sporti, den beiden süssen Maskottchen von Spaziersport.
146 Blogbeitrag
Thich Nhat Hạnh hat in verschiedenen Schriften und Vorträgen über das Bewusstsein und die Auswirkungen des modernen Lebens gesprochen. Die Aussage, dass „wenn man nur am PC sitzt, man nur aus Kopf besteht“, ist für mich eine zutreffende Zusammenfassung seiner Gedanken zur Achtsamkeit und zum Gleichgewicht zwischen Geist und Körper, insbesondere in Bezug auf die digitale Welt. Er betonte immer wieder, wie wichtig es ist, präsent im Körper und in der Gegenwart zu sein, um nicht nur den Geist, sondern auch das Körperbewusstsein zu pflegen. Sein Rat, regelmässig Achtsamkeitsübungen zu machen, um wieder mit dem eigenen Körper und der Umwelt verbunden zu sein, habe ich mir ganz speziell zu Herzen genommen. Seither fällt mir vor allem bei der Arbeit auf, wie viele Stunden pro Tag ich mich in einen Kopfmenschen verwandle und den Rest des Körpers gar nicht wahrnehme. Ist das nicht verrückt? Achte dich einmal selbst. Ich versuche immer öfters zum Kopffüssler zu werden, indem ich regelmässig meine Füsse bewege, um den Körper wieder in mein Gedächtnis zu bringen. In diesem Vlog-Beitrag von Spaziersport zeige ich Interessierten, wie das funktioniert. Und doch passiert es mir auch immer wieder, dass ich mich stundenlang zu einem Kopfmenschen verwandle. Übung macht den Meister. Zur welche Gattung gehörst du während deiner Zeit am PC? Bildquelle 145. Blogbeitrag
Schüchternheit ist ein Thema, welches ich in meinem aktuellen Spaziersport-Videovlog nutze, um zu zeigen, wie man sich auch in der Öffentlichkeit inmitten vieler Menschen heimlich, bzw. unauffällig bewegen kann. Dabei habe ich mich etwas näher mit der Schüchternheit beschäftigt und stelle fest, ich mag diese Eigenschaft. Wusstest du, dass Schüchternheit häufig durch eine Kombination von genetischen, biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren entsteht? - Genetische Veranlagung: Manche Menschen sind von Natur aus empfindlicher gegenüber sozialen Situationen, was sich in Schüchternheit äußern kann. - Erfahrungen in der Kindheit: Negative Erfahrungen, Kritik oder Ablehnung in früheren Jahren können dazu führen, dass jemand sich in sozialen Situationen unsicher fühlt. - Biologische Faktoren: Ein erhöhter Cortisolspiegel oder bestimmte neuronale Muster können die Tendenz zu Schüchternheit beeinflussen. - Soziale Umwelt: Überbehütende Erziehung oder mangelnde soziale Übung können die Entwicklung von Schüchternheit begünstigen. - Persönlichkeitsmerkmale: Introversion, Ängstlichkeit oder geringe Selbstsicherheit sind ebenfalls häufige Begleitfaktoren. Ich mag schüchterne Menschen. Und manchmal wünschte ich mir sogar, dass gewisse egozentrische und zerstörerische Menschen, welche diese Welt regieren, auch lieber etwas schüchterner wären. Denn mir gefällt, dass man vor allem bei eher zurückhaltenden Menschen folgende positive Aspekte beobachten kann: 1. Aufmerksamkeit: Schüchternen Menschen fällt es oft leichter, aufmerksam zuzuhören und feinfühlig auf andere zu reagieren. 2. Reflexion: Sie neigen dazu, Situationen sorgfältig zu durchdenken, was zu überlegtem Handeln führen kann. 3. Empathie: Durch ihre Sensibilität sind sie häufig einfühlsame Gesprächspartner. 4. Verlässlichkeit: Schüchternheit kann mit einer gewissen Zurückhaltung verbunden sein, was Menschen manchmal als vertrauenswürdig und loyal wahrnehmen. 5. Weniger impulsives Verhalten: Weniger impulsiv in sozialen Situationen zu handeln, kann in bestimmten Kontexten vorteilhaft sein. Und jetzt kommt noch das Beste am Schuss: Auch die Schüchternheit ist eine ganz normale Persönlichkeitseigenschaft wie viele andere auch. Und wie viele andere Persönlichkeitseigenschaften auch kann auch sie in verschiedenen Situationen sowohl Herausforderungen als auch Chancen bieten. Hauptsache du fühlst dich wohl in deinem Persönlichkeitsportfolio und entdeckst/nutzt die positiven Seiten dieser Eigenschaft für dich und für dein Umfeld. Dann stehen die Voraussetzungen nicht schlecht für ein zufriedenes Leben, unabhängig davon, welche Persönlichkeitsmerkmale du miteinander vereinst (1). (1) Selbstverständlich schliesse ich in diesem Beitrag krankheits- oder unfallbedingte Persönlichkeitseigenschaften oder -veränderungen aus. Bildquelle. Wenn dir das süsse scheue Rehkitz auf dem Bild gefällt, könnte dich folgende schöne Kurzgeschichten von Spazi und Sporti "Nur gemeinsam sind wir stark" gefallen :-) 144. Blogbeitrag
Schlösser und Burgen haben mich schon seit jeher fasziniert. Und das nicht nur als Fantasyfan. Bei meinem Vlogbeitrag 1.4 habe ich für meinen kreativen Mittagspausenbeitrag ein Schloss gewählt. Doch was steckt hinter dieser Faszination? Vielleicht liegt es daran, dass mit Schlösser und Burgen meistens spannende Geschichten vergangener Epochen, Könige, Prinzessinnen, Ritter, Helden und wichtiger Ereignisse verbunden werden? Sie sind lebendige Zeugen der Geschichte und man kann diese live miterleben, indem man sie begeht und sich für die Geschichte interessiert. Beeindruckend finde ich auch deren Bauweise. Schlösser und Burgen sind oft Meisterwerke der Architektur und zwar zum Greifen nah. Und dann nährt es die Fantasyseite in mir: Sie wecken romantische Vorstellungen von Abenteuern, Liebe, Magie und versprühen eine mystische oder märchenhafte Atmosphäre. Viele Schlösser sind heute beliebte Ausflugsziele, die zum Entdecken und Staunen einladen. Die Möglichkeit, in eine vergangene oder fantasievolle Welt einzutauchen, macht sie für mich besonders reizvoll. Als ich vom Kanton Zürich in den Kanton Aargau zog, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich einmal in nächster Nähe zu mehreren Schlössern und Burgen wohnen würde.Ich geniesse das in vollen Zügen und nutze jede Chance, um in der Dreidimensionalität in diese wunderbare Magie der Schlösser und Burgen einzutauchen. Das ist meistens noch viel intensiver als der coolste Fantasystreifen in Fernsehen. Obschon: Herr der Ringe ist meines Erachtens kaum zu toppen. Und das liegt vielleicht eben gerade daran, dass es nicht real ist, sondern reine Fiktion ist. Auch gut, solange man immer wieder in die reelle Welt zurückkehrt und nicht in einer Traumwelt gefangen bleibt. PS. Falls du dich für Schlossgeschichten interessierst, dann check ab Spätsommer meinen Spazi und Sporti-Blog, denn dann veröffentliche ich neun brandneue unheimlich schöne Schlossgeschichten, die Neugierige und Kinder dazu inspirieren sollen, mehr in der Dreidimensionalität zu erleben :-) 143. Blogbeitrag Ich liebe Hunde. Und mein Hund Pipo war meine erste grosse Liebe. Dies hielt ich auch in diesem Blogbeitrag fest. Ich vermisse diesen wunderbaren Gefährten noch immer :-(. Als er starb, hinterliess er eine grosse Lücke, welche erst die Hündin meiner Mutter Nala auf ihre eigene Weise füllen konnte. Ich berichtete dir bereits im 29. Blogbeitrag, wie vernarrt ich in die kleine süsse Hündin Nala bin. Das bewusste Wahrnehmen dieses Wesens und ihre Fähigkeit, stets im Moment zu sein geniesse ich seither in vollen Zügen. Und als ich weitere Projekte kreierte, war mir klar, dass sie ein Teil davon sein würde. Interessanterweise haben sich meine Spaziergänge mit ihr und meinem Projekt Spaziersport grundlegend verändert, indem ich versuche, mich ab und zu ausschliesslich ihrem Tempo anzupassen. Wenn sie schnüffelt, beweg ich mich extra, wenn sie rennt, schalte ich auf Cardiotraining um. Und dann kommen da immer wieder diese unglaublich innigen Achtsamkeitsmomente mit ihr, welche ich am liebsten nie mehr missen möchte. Das Bewusstsein, dass sich dieser Wunsch leider nicht erfüllen wird, macht jeden einzelnen Moment so extrem wertvoll :-). Wenn du die Kleine in action erleben willst, dann schau die meine Vlog-Videopremiere mit ihr an. Viel Spass! Rechts ist Pipo, mein erster Hund, der leider bereits 2009 mit fast 17 Jahren verstarb. Er war zugleich meine erste grosse Liebe und ich werde ihn nie vergessen. Links seht ihr die süsse Nala und auch in sie bin ich unsterblich verliebt. Wie gut, dass sie erst vierjährig ist. Was für wunderbare Gefährten :-) 142. Blogbeitrag
In der Hektik unseres Alltags gehen Bewegung und Wohlbefinden schleichend verloren. Und so kann es passieren, dass Jahre vergehen, bis man vom Körper daran erinnert wird, dass Bewegung wichtig für das Wohlbefinden ist. Wir wollen dann den schnellen Erfolg weil wir insgeheim spüren, dass dieser Motivationsschub genau so schnell wieder vorbeigehen kann, wie er gekommen ist. Zudem ist es in fixen Tagesstrukturen nicht einfach, sich freie Zeitfenster zu schaffen. Meine extra Zeitfenster hatte nie lange Bestand, darum habe ich seit einigen Jahren damit begonnen, Bewegung und Wohlbefinden in meinen bestehenden Alltag zu integrieren. Letzteres dokumentierte ich seit 2020 in diesem Achtsamkeitsblog. In Kombination mit Bewegung ist Spaziersport entstanden. Ich war erstaunt, wie rasch es mir auch körperlich besser gegangen ist. Dabei habe ich nur eines getan: Mehr Bewegung in den bestehenden Alltag zu integrieren. Das Thema ist brandaktuell und in aller Munde (2). Wenn dich diese Reise näher interessiert und du Infos aus erster Hand bekommen möchtest, dann schau die meinen Vlog zum Thema an. Diverse Medien berichten derzeit ebenfalls eifrig über mehr Bewegung im Alltag (2). Aber ich bin die Erste, die das Ganze zusammenfasst und daraus einen neuen Begriff kreiert habe: «Spaziersport» :-).
141. Blogbeitrag
Weshalb machen wir immer wieder Gebrauch von Ausreden? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil wir dazu neigen, uns vor unangenehmen Aufgaben oder Herausforderungen zu drücken, weil sie uns Angst machen, überfordern oder einfach unangenehm sind. Meiner Meinung nach liegt der Schlüssel in der Übernahme von Verantwortung für unser Handeln: Die Aussage, dass uns nur unser Handeln gehört und wir dadurch Verantwortung übernehmen sollen, lässt sich in verschiedenen philosophischen und ethischen Kontexten wiederfinden. Ein bekannter Gedanke in diesem Zusammenhang stammt von Immanuel Kant, der davon überzeugt war, dass wir nur durch unser Handeln moralisch verantwortlich sind, weil es auf unserem freien Willen basiert. Hier findest du mehr dazu: https://ruthimholz.ch/blog/immanuel-kant-300-jahre-philosophie-der-aufklaerung Doch wie können wir das in den Alltag übertragen, damit wir weniger Ausreden nutzen und mehr Verantwortung für unser Handeln übernehmen: 1. Bewusstsein schaffen: Erkenne, wann du Ausreden benutzt. Oft sind wir uns gar nicht bewusst, dass wir uns vor etwas drücken. Notiere dir, was dich hindert, und reflektiere, ob diese Gründe wirklich gültig sind. 2. Klare Ziele setzen: Definiere konkrete, realistische und messbare Ziele. Wenn du genau weißt, was du tun willst, fällt es leichter, den ersten Schritt zu machen. 3. Aufgaben in kleine Schritte aufteilen: Große Aufgaben können überwältigend sein. Teile sie in kleinere, überschaubare Schritte auf, sodass sie leichter anzugehen sind. 4. Verantwortung übernehmen: Erinnere dich daran, warum du die Aufgabe erledigen solltest. Denke an die Vorteile, die du dadurch gewinnst, und an deine Verpflichtungen. 5. Selbstmotivation fördern: Belohne dich für Fortschritte und Erfolge, auch für kleine. Das steigert die Motivation, weiterzumachen. 6. Zeitmanagement verbessern: Plane feste Zeiten für wichtige Aufgaben ein. Wenn du sie in deinen Tagesablauf integrierst, sinkt die Wahrscheinlichkeit, Ausreden zu finden. 7. Positive Selbstgespräche führen: Statt dich mit Ausreden zu entlasten, sprich dir Mut zu und erinnere dich an deine Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen. 8. Verantwortliche Unterstützung suchen: Teile deine Ziele mit Freunden, Familie oder Kollegen. Sie können dich ermutigen und bei der Umsetzung unterstützen. 9. Akzeptiere Unvollkommenheit: Perfektion ist selten notwendig. Mache den Anfang, auch wenn es nicht perfekt ist. Das Überwinden der Angst vor Fehlern ist ein wichtiger Schritt. 10. Reflexion und Lernen: Nach Abschluss einer Aufgabe, reflektiere, was gut lief und was du beim nächsten Mal anders machen könntest. Das stärkt dein Selbstvertrauen. Indem du dir bewusst machst, warum du aufhörst, Ausreden zu benutzen, und konkrete Maßnahmen ergreifst, kannst du deine Motivation steigern und dich selbst besser motivieren, die Dinge anzugehen, die du eigentlich tun solltest. Wenn dich das im Kontext von Bewegung interessiert, dann schau dir folgenden Vlog-Beitrag an: 1.1 Keine Ausreden mehr! 140. Blogbeitrag Mit meinem Achtsamkeitsblog habe ich es geschafft, zu mir zu finden und ein neues Körperbewusstsein zu entwickeln. Nach einem halbjährigen Sabbatical freue ich mich, dir heute zwei weitere Lieblingsprojekte vorzustellen: Endlich ist es soweit und meine Website (https://www.spaziersport.ch) und mein neuer Vlog zum Thema "Spaziersport" sind online :-)! Als Ergänzung zu meiner geliebten Achtsamkeit möchte ich gerne weitere persönliche Erfahrungen weitergeben, welche mich in den letzten Jahren ebenso inspirierten wie die Achtsamkeit selbst! 1. Spaziersport Dank meinem neuentwickelten Konzept Spaziersport habe ich trotz Stress und Unsportlichkeit einen weiteren Weg gefunden, mich in meinem Körper wohler zu fühlen! Lass dich von Spaziersport zu mehr Bewegung und Wohlbefinden im Alltag inspirieren, ohne Extrazeit zu investieren. Hier gibt es nur eine Regel: Tu nur das, was dir gut tut! Zusätzlich kann man von vielen Bewegungstipps für jedes Alter profitieren. Und ich zeige auf, wie man spielerisch Hunde und Kinder (mit https://spaziundsporti.ch) mit einbeziehen kann. Ich trage in den Videos rote Sneakers wie Dorothy aus „Der Zauberer von Oz“. Auch sie wusste, dass es nirgends besser als Daheim ist: Denn nur wenn dein Körper und Geist im Einklang sind, fühlst du dich in deinem Körper auch daheim. Ich zeige mit Spaziersport, wie einfach es sein kann, dieses Ziel zu erreichen. Parallel dazu werde ich in diesem Blog auf die achtsamen Aspekte meiner Vlogbeiträge hinweisen: 2. Spannende Kurzgeschichten mit Spazi und Sporti Für Kinder habe ich im Rahmen von «Spaziersport» eigens die beiden süssen Maskottchen Spazi und Sporti kreiert, dessen spannenden und sinnvollen Kurzgeschichten draussen in der Natur gut nachgespielt werden können. Auf deren Webseite können Interessierte die beiden praktischen Schlüsselanhänger erwerben und damit spielerisch deine Spaziergänge mit deinen Kindern bereichern. Einige Kurzgeschichten sind in Anregung an diesen Blog entstanden. Wie cool ist das denn? Ich werde künftig diese drei Projekte miteinander verknüpfen und ich freue mich sehr darauf, dass ich die mentalen Tipps in diesem Blog durch alltägliche Beweglichkeitstipps meines Spaziersport-Vlogs auf Youtube oder spannenden Kurzgeschichten für Kinder bereichern kann. Ich freue mich darauf! 139. Blogbeitrag
Heute liest du vorläufig ein letztes Mal von mir, bevor ich ein kleines Blog-Sabbatical einlege. Ich möchte meinen geliebten Blog für ein halbes Jahr auf Eis legen, um mir Raum für neue Ideen und deren Umsetzung zu geben, welche schon länger in mir schlummern. Ich lass dich dann wissen, was für neue tolle Dinge ich bis dann realisiert habe. Notier dir schon mal den 1. August 2025 hierfür. Doch zuvor möchte ich dich noch einmal in meine Gedanken entführen, welche sich um Neues im wahrsten Sinne des Wortes dreht. Komm mit und lass dich inspirieren. Besonders heute. Besonders im ersten Tag des neuen Jahres. Neujahr hat natürlich sowohl kulturelle als auch persönliche Bedeutungen, die je nach Tradition und Gesellschaft variieren können. Für mich persönlich symbolisiert jeder neue Tag einen Neuanfang. Besonders an Neujahr: Viele Menschen nutzen diesen Zeitpunkt, um persönliche Ziele zu setzen, Veränderungen im Leben vorzunehmen oder liebgewonnene Gewohnheiten abzulegen. Ich bin weder religiös noch eine Anhängerin jedwelcher Philosophien und doch habe ich in diesem Blog oft buddhistische Werte zitiert. Kein Wunder, denn mit gefallen viele Ansätze daraus. Ohne dass ich mich verpflichtet fühle. Und so möchte ich auch in diesem Beitrag nicht darauf verzichten. denn ich finde es einfach immer wieder inspirierend, wie stark mich Philosophen wie Immanuel Kant oder eben auch Buddha oder Thich Nhat Hanh inspirieren. Zu neuen Gedanken und auch zu neuen Ideen. Sie haben mich liebevoll zur Vernunft und zur Achtsamkeit geführt und das möchte ich nicht mehr missen: Im Buddhismus wird der Neuanfang oft im Kontext von Erneuerung, Transformation und dem Konzept des ständigen Wandels betrachtet. Buddhistische Lehren betonen, dass alles vergänglich ist und dass jeder Moment die Möglichkeit für einen Neuanfang bietet. Wenn nichts dauerhaft ist und alles sich ständig verändert, dann macht es durchaus Sinn, den Wandel lieben zu lernen (1). Buddha selbst hat in seinen Lehren oft betont, dass der Weg zur Befreiung von Leiden auch einen Neuanfang darstellt (2). Die Praxis der Achtsamkeit, der Meditation und der ethischen Lebensführung sind Wege, um sich von alten Mustern und Anhaftungen zu befreien und einen neuen, bewussteren Lebensweg einzuschlagen. Thich Nhat Hanh, der bekannte vietnamesische Zen-Meister, hat ebenfalls viel über das Konzept des Neuanfangs gesprochen. Er betont die Wichtigkeit der Achtsamkeit und der gegenwärtigen Erfahrung. In seinen Schriften ermutigt er die Menschen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und den gegenwärtigen Moment zu umarmen, um einen Neuanfang zu wagen. Er spricht oft über die Idee, dass jeder Atemzug eine Gelegenheit ist, neu zu beginnen und das Leben in seiner vollen Tiefe zu erfahren. Immanuel Kant hat sich zwar nicht direkt mit dem Konzept von Neuanfängen in dem Sinne beschäftigt, jedoch sind seine Ideen über Aufklärung und Selbstbestimmung relevant. In seinem berühmten Aufsatz „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ (1784) betont Kant die Bedeutung von Vernunft und Selbstdenken. Dies kann als eine Form des Neuanfangs verstanden werden, in dem der Einzelne die Fähigkeit hat, seine eigene Lebenssituation zu hinterfragen und aktiv zu gestalten. Kant fordert die Menschen auf, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, was bedeutet, dass sie sich von selbstauferlegten Fesseln befreien sollten. Diese Befreiung und der Aufbruch zu einem selbstbestimmten Leben können als philosophische Neuanfänge interpretiert werden (3). Ich liebe all diese Inspirationen und nehme diese mit auf meine neue Reise. Ich möchte den Neuanfang als einen zentralen Bestandteil des Lebens betrachten. Es geht darum, die Möglichkeit der Transformation und Erneuerung in jedem Moment zu erkennen und zu nutzen. Das werde ich nun tun, weil ich ganz einfach Lust drauf habe. Ich hoffe, du bist nicht traurig über diese kleine kreative Pause. Ich schaffe bloss Raum für Neues und möchte es nicht missen, mich bei dir herzlich zu bedanken: Dankeschön, dass du mich die letzten vier Jahre hindurch gedanklich begleitet hast:-). Ich beantworte auch trotz halbjährigem Sabbatical weiterhin jedes E-Mail, jeden Kommentar und freue mich immer auf jede Diskussion und Gedankenanregung, welche sich daraus ergeben sollte. Bleib derweilen glücklich, gesund und weiterhin inspiriert! (1) Mein Blogbeitrag: Den Wandel lieben lernen (2) Quasi das Erreichen von Nirvana. Ich gehe auf diese Art der Leidensverringerung in meinem 63. Blogbeitrag nach. (3) Lies in meinem 99. Blogbeitrag, falls du Lust zu mehr Infos hast. 138. Blogbeitrag Dinner for One ist ein etwa 18-minütiger Sketch von Lauri Wylie, der in der Fassung des englischen Komikers Freddie Frinton mit seiner Partnerin May Warden bekannt geworden ist (1). Er wurde im deutschsprachigen Raum das erste Mal 1963 ausgestrahlt. Worum gehts darin? Zu Anfang führt ein Erzähler in die Geschichte ein: Miss Sophie (May Warden) feiert ihren 90. Geburtstag. Wie in jedem Jahr hat sie zu einem Geburtstagsdinner ihre vier engsten Freunde eingeladen: Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom. Diese sind jedoch alle längst verstorben – der letzte vor 25 Jahren – weshalb Miss Sophie alleine am Tisch sitzt, während ihr Butler James (Freddie Frinton) der Reihe nach für die Gäste einspringt. Gönn dir jetzt eine 18 minütige Pause und schau dir den Sketch zuerst an. Hast du einmal versucht, diesen Klassiker mal anders zu erleben und zwar als gesellschaftlicher Event zu zelebrieren? Damit meine ich nicht das nachahmende Durcheinandertrinken des Komikers, sondern die Fakten zu beachten, welche sich in diesem Sketch anhäufen. Dies könnte zum heiteren Mitraten deiner Gäste einladen. Es gibt noch weitere lustige Facts, welche ich für dich folgend zu einem tollen Silvester-Fragekatalog für deine Gäste zusammengestellt habe: 1. Frage: Wieviele Menschen schauen sich im Durchschnitt diesen Sketch Jahr für Jahr an? Rund 17 Millionen Menschen sehen sich an Silvester zumindest eine Ausstrahlung von "Dinner for One" an, wobei manche auch beim zweiten und dritten Mal nicht wegschalten, sondern gleich noch einmal das lustige Gebaren von Miss Sophie und Butler James verfolgen. 2. Frage: Wie oft stolpert der Butler über den Tigerkopf? Der Running Gag des Stücks ist der auf dem Boden liegende Tigerkopf, über den Butler James im Verlauf des 18-minütigen Sketches ganze 11 Mal stolpert. 3. Frage: Für was bekam der Sketch einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde? Der Sketch steht schon seit 1988 als die Sendung mit den meisten Wiederholungen im Guinness-Buch der Rekorde. 4. Frage: Wann wurde der Sketch das erste Mal in seinem Ursprungsland ausgestrahlt? Ob Austria oder Australien, Deutschland oder Dänemark, "Dinner for One" ist ein Hit auf der halben Welt. Nur in England nicht. Denn in Freddie Frintons und May Wardens Heimat war er der Sketch erst zu Silvester 2018 zu sehen. 5. Frage: Was für Getränke werden konsumiert? Sherry extra dry, Weisswein, Champagner und Portwein. 6. Frage: Und wie oft konsumiert der arme Butler diese Getränke? 16 Mal. 7. Frage: In welchem Land wurde die Ausstrahlung des Sketches verboten? In Schweden war „Dinner for One“ bis 1969 verboten – wegen des exzessiven Alkoholkonsums. 8. Frage: Wie hoch ist die vom Butler verursache Schdenssumme? Die Allianz -Versicherung errechnete 2016 den Schaden, den James im Film insgesamt verursacht auf zirca CHF 2000. Der grösste Schaden dürfte das Reinigen und Reparatur des ausgestopften Tigerfells verursachen. 9. Frage: Wie hoch dürfte der Promillewert vom Butler sein am Ende des Abends? Leberspezialist Ansgar W. Lohse, Professor am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, errechnet, dass James im Verlauf des Dinners 192 Gramm reinen Alkohol zu sich nimmt. Dieser Wert entspricht einem Blutalkohol von 3,92 Promille. Abseits der Bühne bestünde akute Lebensgefahr. Auf eines sollte man angesichts dieser Erkenntnisse am Silvesterabend also unbedingt verzichten: Den Versuch am Glas mit Butler James mitzuhalten :-) Viel Spass mit dem Klassiker und Happy New Year! (1) Quelle 137. Blogkommentar
Ich wünsche dir von ganzem Herzen besinnliche Feiertage und hoffe, dass du möglichst viele schöne Momente davon ganz bewusst geniessen kannst. Damit dir das auch ganz bestimmt gelingt, möchte ich dir ein besinnliches Gedicht mit auf den Weg geben: Das Weihnachtsbäumlein Es war einmal ein Tännelein mit braunen Kuchenherzlein und Glitzergold und Äpflein fein und vielen bunten Kerzlein: Das war am Weihnachtsfest so grün als fing es eben an zu blühn. Doch nach nicht gar zu langer Zeit, da stands im Garten unten, und seine ganze Herrlichkeit war, ach, dahingeschwunden. Die grünen Nadeln war'n verdorrt, die Herzlein und die Kerzlein fort. Bis eines Tags der Gärtner kam, den fror zu Haus im Dunkeln, und es in seinen Ofen nahm - Hei! Tat`s da sprühn und funkeln! Und flammte jubelnd himmelwärts In hundert Flämmlein an Gottes Herz Das Gedicht stammt von Christian Morgenstern, einem deutschen Schriftsteller und Dichter, der zwischen 1871 und 1914 gelebt hat. Beim Lesen dieses Gedichtes ist man sofort mit einer sanften, bildhaften Sprache konfrontiert, die zum Nachdenken anregt und mich persönlich an einen in mir tief verankerten Glaubenssatz erinnert: Dem immerwährenden Kreislauf des Lebens. Das Gedicht erzählt die Geschichte eines kleinen Tannenbaums, der zu Weihnachten reich geschmückt ist und dem Weihnachtsfest mit seiner grünen Farbe ein Gefühl von Frische und Neuanfang verleiht. Doch nach einer kurzen Zeit wird der Baum in einen Garten verlagert, wo seine einstige Schönheit allmählich schwindet (1). Eines Tages wird der Baum vom Gärtner, der im Dunkeln zu Hause friert, in seinen Ofen gelegt. Dort sprüht und funkelt der Baum. Er wärmt seinen Retter und sprüht hunderte Flammen in den Himmel zum Herzen Gottes - und damit metaphorisch zum Ursprung aller Dinge. Diese wunderbare besinnliche Geschichte des Weihnachtsbäumchens bringt ein melancholisches Gefühl des Vergänglichen zum Ausdruck – ein unvermeidlicher Zyklus, der in diesem Gedicht mit der Schönheit und Lebensfreude der Weihnachtszeit beginnt und schliesslich in Vergänglichkeit endet. Doch Vergänglichkeit muss per se nichts Schlechtes sein, sondern stellt ein notwendiger Bestandteil unseres Daseins dar. Alles unterliegt dem Wandel und diese Erkenntnis erinnert mich immer wieder daran, den einzigartigen Moment bewusst zu geniessen. Und zwar nicht nur zur Weihnachtszeit. Durch die Beschreibung des Baums und des Gärtners werden viele Emotionen und Zustände beschrieben, welche auch Teil meines alltäglichen Lebens sind. Ich erkenne darin Achtsamkeit, Lebensfreude, Kraft, der natürliche Lauf der Dinge, Dankbarkeit, Barmherzigkeit und den immerwährenden Kreislauf des Lebens. Letzteres kurz zusammengefasst zeigt, dass sich die Energie des Baumes bei der Verbrennung von chemischer Energie in Wärme- und Lichtenergie umwandelt. Der Prozess führt dazu, dass die gespeicherte Energie des Baumes in die Umwelt abgegeben wird. Dies führt uns zum Energieerhaltungsstz: Gemäss diesem Gesetz bleibt die Gesamtenergie im geschlossenen System konstant. Die chemische Energie des Baumes wird nicht beendet durch die Flammen, sondern in andere Energieformen umgewandelt (Wärme, Licht) und dadurch bleibt die Gesamtenergie erhalten. Zudem befruchtet es dadurch den Kreislauf von Neuem und das scheinbar unendlich. Wenn in unserer Welt Energie nie endet, sondern sich wandelt, dann gehe ich als natürlicher Teil dieser Welt davon aus, dass diese Tatsache auch für unser irdisches Dasein gilt (2). Dementsprechend kann der Baum als Symbol gesehen werden, der unter anderem den Lebenszyklus, Vergänglichkeit und Wiedergeburt repräsentiert. Ich mag den melancholischen und trotzdem auch hoffnungsvoll Kommentar zum Zyklus des Lebens, eingebettet in ein traditionelles Weihnachtsbild. Wie schön. Und vielleicht braucht es ab und dann die Gewissheit, dass nichts von Dauer ist (ausser der Tatsache des Wandels und die Unendlichkeit selber), um zu erkennen, wie schön jeder einzelne bewusste Moment ist! Besinnliche Weihnachten euch allen! Geniesst jeden einzelnen Moment davon. (1) Da lobe ich mir meinen künstlichen Tannenbaum :-) (2) Unter anderem diskutiere ich das im 44. Blog und 114. Blog. Auch die Wissenschaft bestätigt dieses Wunder des ewigen Kreislaufes alles Irdischen bis zu einem gewissen Punkt durch den Energieerhaltungssatz. Er besagt, dass Energie weder erzeugt noch vernichtet werden kann, sondern nur in andere Formen umgewandelt wird. Dieser Grundsatz kann auch auf den Lebenskreislauf angewendet werden, da Energie in Form von Lebenskraft und Bewusstsein nicht verloren geht, sondern sich transformiert und wieder in den Kreislauf des Lebens eingefügt wird und diesen weiter befruchtet und nährt. 136. Blogbeitrag Bald ist ein weiteres Jahr zu Ende. Höchste Zeit, um die eines meiner Lieblingsstücke vorzustellen, welches zum scheidenden Jahr gut passt: Das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart :-). Ich erzähl dir gerne mehr von dieser aussergewöhnlichen Persönlichkeit. Er gilt nach wie vor als einer der grössten Komponisten der Musikgeschichte, weil er ein aussergewöhnliches Talent und eine bemerkenswerte Produktivität besass. Er komponierte in seinen 35 kurzen Lebensjahren über 600 Werke in verschiedenen Musikgattungen, darunter Symphonien, Opern, Kammermusik und Kirchenmusik. Seine Fähigkeit, Emotionen und komplexe musikalische Strukturen zu verbinden, hat seine Musik zeitlos gemacht und beeinflusst bis heute Komponisten und Musiker weltweit. Mozarts Leben war geprägt von Reisen, Auftritten und dem Streben nach Anerkennung. Er wurde 1756 in Salzburg geboren und zeigte schon früh grosses musikalisches Talent. Trotz seines Erfolges hatte er oft mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mozart starb am 5. Dezember 1791 im Alter von nur 35 Jahren. Die genauen Umstände seines Todes sind bis heute nicht vollständig geklärt und es gibt viele Theorien darüber, was ihn letztendlich das Leben kostete. Nach seinem Tod wurde Mozart in einem einfachen Grab auf dem St. Marxer Friedhof in Wien beigesetzt. Es gibt jedoch keine genauen Aufzeichnungen über den genauen Standort seines Grabes. Es wird angenommen, dass seine Gebeine im Laufe der Jahre verloren gingen oder umgebettet wurden. Sein Requiem, das er bis zu seinem Tod komponierte, ist speziell, da es unvollendet blieb. Es gehört zu meinen absoluten Lieblingsstücken mit Ausnahme vom letzten Drittel, welches nicht von Mozart selber stammte: Es wurde von seinem Schüler Franz Xaver Süssmayr nach dem Tod Mozarts vollendet. Die Entstehung des Requiems ist von mysteriösen Legenden umgeben. Darunter die Vorstellung, dass Mozart glaubte, das Requiem sei für ihn selbst bestimmt (1). Das Werk ist tief emotional und spiegelt die Themen von Leben, Tod und Vergänglichkeit wieder, die in Mozarts späteren Jahren eine grosse Rolle spielten. Hör dir das Stück einmal in aller Ruhe an und geniesse dieses Meisterwerk jede einzelne Minute. Nutze mein Beitragslink zu Youtube dazu. (1) Im sehenswerten Film «Amadeus» geht man sogar einen Schritt weiter und mutmasst, dass sein Erzfeind und Hofkomponist Salieri der Auftraggeber des Requiems war – dies im Bewusstsein, dass es Mozart umbringen könnte. Sieh dir mal den Trailer dieses tollen Films an. |
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