DER ETWAS ANDERE BLOG ZUM THEMA ACHTSAMKEIT
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Ein Hoch auf unsere coolen Alleskönner

17/7/2025

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151. Blogbeitrag 

Der Sommer scheint immer heisser zu werden und gute Tipps gibt’s zur Genüge. Aber funktionieren die auch in der Praxis? In meinem letzten Sommerhitzeblogbeitrag habe ich schon einige coole Tipps mir dir geteilt. Doch unabhängig davon möchte ich dein Augenmerk auf eine würklich coole Sachen lenken:

Auf unsere Füsse!

Was mir immer wieder auffällt ist, dass wir unsere Füsse viel zu wenig beachten! Dabei sind sie beeindruckende Alleskönner mit Auswirkungen auf Körper und Geist. 

Sie gleichen jeden deiner Schritte aus und geben einem sowohl Halt als auch (Bewegungs)freiheit.  Nicht nur, dass sie dich sofort wieder erden können bei kopflastigen Arbeiten oder kreisenden Gedanken, sondern auch in der Sommerhitze!  Zur raschen Abkühlung bringt ein kaltes Wasserbecken für die Füsse enorm viel. Da viele Blutgefässe in den Füssen liegen, kann das Abkühlen dort den ganzen Körper erfrischen. Und das Beste daran ist, dass man während eines Fussbadens nicht rumrennen kann, sondern sich die Zeit für eine achtsame Pausen nehmen kann. Klar, eine kalte Dusche geht auch, aber das sollte man nur ab und zu tun. Denn regelmässiges mehrmaliges Duschen pro Tag sollte man vermeiden, weil es die Haut nachhaltig schädigen kann. Natürlich ist ein Fussbad nicht überall möglich, vor allem nicht im Büro. Aber es gibt mittlerweile weitere kühlende, portable Gadgets, die es echt bringen. Und zu jenen verrate ich dir im Video zu Spaziersport mehr darüber, wenn du magst.

Hauptsache, du trittst deine Füsse nicht immer zu, sondern achtest und schätzt sie vielleicht etwas mehr. Es sind unglaubliche Alleskönner und verdienen einfach mehr Beachtung!

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Lass dein inneres Kind heraus!

10/7/2025

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150. Blogbeitrag

​Kindlichkeit ist für mich ein Segen und sie ist erwiesenermassen eine positive Eigenschaft – auch für Erwachsene. In meinem Blogbeitrag "Ein Hoch auf die Kindlichkeit" findest du das entsprechende Studienfazit, welches aussagt, dass "Verspieltheit bei Erwachsenen ganz unterschiedlich zum Ausdruck kommt und auch positiv zu bewerten ist. Verspielte Menschen sind demnach gut im Beobachten, nehmen leicht neue Perspektiven ein, durchdenken Dinge anders und gestalten monotone Aufgaben für sich interessant. Das hat positive Auswirkungen auf das Lösen komplexer Problemstellungen und kann dabei helfen, Stress zu reduzieren. Das Spielerische hat demnach auch eine intellektuelle Komponente". Ich kann das erfahrungsgemäss nur bestätigen! 

Als ich einen ersten Videovlog zum Thema «Spontane Tipps für spannende Spaziergänge mit Kids» plante, was es für mich ein Kinderspiel, mich in meine eigene Kindheit zurückzuversetzen und mir vorzustellen, was ich gerne gemacht hätte während den Spaziergängen. Allerdings hatte es meine Mutter nicht nötig, mich zusätzlich zu inspirieren, denn sie erfand für mich und für meinen Bruder den Waldzwerg Jakob, der in Erd- oder Baumlöchern wohnte. Wir verbrachten unsere ganze Kindheit damit, diesen sagenumworbenen Zwerg zu suchen und das verschaffte sowohl uns als auch unseren Eltern Extrabewegung und jede Menge Spass. 

Unabhängig davon ob du Kids hast oder nicht. Probiere es doch mal aus mit deiner eigenen Kindlichkeit und lass die in deinem nächsten Waldspaziergang heraus. Falls dir das nicht gelingen sollte, dann lass dich vom erwähnten Videovlog dazu inspirieren oder gib im Suchfeld «Kindlichkeit» ein und lies hier in diesem Achtsamkeitsblog mehr darüber. Up to you.

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Das Geheimnis der Steinhaufen

3/7/2025

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149. Blogbeitrag:

Als ich das letzte Mal in diesem Blog über Steinbalance berichtete, war es für mich wichtig, die mentale, achtsame Seite der Steinbalance zu betonen. Das Eins werden mit den Steinen inspirierte mich zu einer neuen Namenskreation namens «Seinbalance» anstelle von Steinbalance, um den Effekt des Steinhaufenerbauens zu betonen.

Bei meinem letzten Videodreh zu Spaziersport habe ich neben der achtsamen Seite der Steinbalance versucht, auch noch die spielerische Komponente stärker zu betonen. Steinhaufen lassen sich natürlich auch an eher ungewöhnlichen Orten im Wald wie beispielweise in einem Baumloch oder auf einem Baumstamm im Wasser erstellen. Lass dich vom neuesten Videobeitrag inspirieren.

Zum Thema Steinbalance passt das Waldbaden ebenfalls wunderbar dazu. In diesem Blogbeitrag findest du weitere Infos zu diesem berauschend schönem Thema,.

Steinhaufen haben auch etwas sehr Kreatives an sich. Ich habe für die beiden süssen Maskottchen von Spaziersport – Spazi und Sporti eigens eine Geschichte zu Steinhaufen kreiert, die etwas mit geheimnisvollen Waldzwergen zu tun haben. Hör die die süsse Geschichte einmal an.

​Viel Spass dabei:
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Über Sitzsteine, die nicht wirklich ersessen werden können

26/6/2025

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148. Blogbeitrag

Ich liebe Treppen und Sitzbänke und es ist erstaunlich, wie viele es von beidem in den heutigen Einkaufszentren hat. Das spielt mir für etwas Spaziersport in Form von Extrabewegung während dem Shopping natürlich in die Hand. Vor allem Sitzgelegenheiten bieten immer wieder willkommene Pausen inmitten all den scheinbar gestressten Shoppenden um mich herum.

Beim aktuellen Videodreh zu meinem SpaziersportVlog zum Thema Extrabewegung beim Shopping bin ich allerdings auf eine Sitzbank gestossen, die sich überhaupt nicht fürs Sitzen eignet. Sie ist schlichtweg unbequem und man kann sie nach meiner Einschätzung auch für nichts anderes benützen. Was hat sich der Erbauende wohl dabei gedacht? Sie sehen aus wie grosse, gewölbte Steine und lustigerweise erwähne ich in diesem Video ebenfalls explizit Steine als Ankündigung meines Videos von nächster Woche.

Vielleicht sind mir diese unförmigen steinähnlichen Dinger deswegen unbewusst aufgefallen?

So oder so, es war eine sehr lustige Erfahrung, diese ungewöhnlichen Sitzsteine auszuprobieren und wer diesen Blog liest, weiss, dass ich nicht so rasch aufgebe. Nur zu gerne liesse ich mich von den Ideengebenden inspirieren, was sie sich bei der Konstruktion dieser unbequemen Dinger bloss gedacht haben.

Die erwähnten Objekte (siehe Blogbild) findet man im Einkaufszentrum Sihlcity und falls du mal zufälligerweise dort vorbeigehst und herausfindest, wie man die bequem ersitzen kann, dann schick mir ein Video :-)
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Weniger Stress bitte!

19/6/2025

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147. Blogbeitrag

Autofahren ist in der heutigen Zeit zu einem nicht ganz unerheblichen Stressfaktor für viele Menschen geworden. Jede/r hat so seine eigenen Strategien, um dies zu vermeiden. Für mich sind vor allem die Pausen entscheidend, welche man sich in der Hektik des Strassenverkehrs nehmen kann.

Die Bedeutung einer Pause ist vielseitiger als es auf den ersten Blick erscheint. Es ist auch evident für unser Wohlbefinden, sowohl physisch als auch psychisch. Auch generell im Zusammenhang mit der Gesundheit spielt die Pause eine wichtige Rolle, um körperliche Erschöpfung zu vermeiden und Stress abzubauen. Regelmässige Pausen erhöhen die Produktivität, verbessern die Konzentration und reduzieren das Risiko von Burnout und anderen gesundheitlichen Problemen. Ich habe in meinem 110. Blogartikel bereits darüber geschrieben.
 
Im Zusammenhang mit meinem Vlog Spaziersport rund um Tipps für ein stressfreies Autofahren habe ich das Thema neu aufgegriffen und selbstverständlich kam einer meiner ersten Achtsamkeitsmerkpunkte erneut zur Sprache: Rote Ampeln im Strassenverkehr! Ich gebe gerne immer wieder meinen wertvollen Tipp weiter, dass rote Ampeln im Strassenverkehr auch als willkommene Pausen genützt werden könnten, um zu entspannen und durchzuatmen. Zusätzlich habe ich im erwähnten Vlogbeitrag auf die Wichtigkeit der Atmung hingewiesen.
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Wenn man bedenkt, wie stark psychischer und physischer Stress mit der Atmung zusammenhängt, ist es erstaunlich, dass wir nicht schon in den ersten Schulstunden auf diesen wichtigen Umstand hingewiesen werden. Denn einfach alles beginnt mit einer bewussten Atmung.
 
Der wichtigste Punkt für weniger Stress liegt meines Erachtens im Individuellen. Angefangen beim Sichtwohlfühlen im Auto, sich Sorge tragen ist die richtige Einstellung ebenfalls matchentscheidend: Sich nicht hetzen lassen, gelassen bleiben und jeden Moment so geniessen, wie man es für richtig hält sind wichtige Merkpunkte, um stressfreier Auto fahren zu können.

Bei mir greifen all diese Punkte und so cruise ich regelrecht durch die Hektik des Strassenverkehrs. Natürlich kann es vorkommen, dass auch ich mich stressen lasse, aber daran bin alleine ich schuld. Und selbst diese Einstellung wirkt stressabbauend – vor allem für all meine Mitfahrenden und Verkehrsteilnehmenden um mich :-).
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PS. Ich mag es, persönliche Dinge bei mir im Auto zu haben. Das hilft mir ebenfalls, eine entspannte Umgebung zu schaffen. Diese beiden Rückspiegelanhänger aus Weichgummi auf dem Bild sind von mir entwickelt worden. Wenn du diese erwerben willst, dann findest du diese auf der Website von Spazi und Sporti, den beiden süssen Maskottchen von Spaziersport.
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Gehörst du zu den Kopfmenschen? Oder bist du schon ein Kopffüssler?

13/6/2025

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146 Blogbeitrag

Thich Nhat Hạnh hat in verschiedenen Schriften und Vorträgen über das Bewusstsein und die Auswirkungen des modernen Lebens gesprochen. Die Aussage, dass „wenn man nur am PC sitzt, man nur aus Kopf besteht“, ist für mich eine zutreffende Zusammenfassung seiner Gedanken zur Achtsamkeit und zum Gleichgewicht zwischen Geist und Körper, insbesondere in Bezug auf die digitale Welt. Er betonte immer wieder, wie wichtig es ist, präsent im Körper und in der Gegenwart zu sein, um nicht nur den Geist, sondern auch das Körperbewusstsein zu pflegen. Sein Rat, regelmässig Achtsamkeitsübungen zu machen, um wieder mit dem eigenen Körper und der Umwelt verbunden zu sein, habe ich mir ganz speziell zu Herzen genommen.

Seither fällt mir vor allem bei der Arbeit auf, wie viele Stunden pro Tag ich mich in einen Kopfmenschen verwandle und den Rest des Körpers gar nicht wahrnehme.

Ist das nicht verrückt?

Achte dich einmal selbst. Ich versuche immer öfters zum Kopffüssler zu werden, indem ich regelmässig meine Füsse bewege, um den Körper wieder in mein Gedächtnis zu bringen. In diesem Vlog-Beitrag von Spaziersport zeige ich Interessierten, wie das funktioniert. Und doch passiert es mir auch immer wieder, dass ich mich stundenlang zu einem Kopfmenschen verwandle. Übung macht den Meister.

Zur welche Gattung gehörst du während deiner Zeit am PC?

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Mehr Schüchternheit braucht die Welt

6/6/2025

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145. Blogbeitrag  

Schüchternheit ist ein Thema, welches ich in meinem aktuellen Spaziersport-Videovlog nutze, um zu zeigen, wie man sich auch in der Öffentlichkeit inmitten vieler Menschen heimlich, bzw. unauffällig bewegen kann. Dabei habe ich mich etwas näher mit der Schüchternheit beschäftigt und stelle fest, ich mag diese Eigenschaft.
Wusstest du, dass Schüchternheit häufig durch eine Kombination von genetischen, biologischen, psychologischen und sozialen Faktoren entsteht? 
- Genetische Veranlagung: Manche Menschen sind von Natur aus empfindlicher gegenüber sozialen Situationen, was sich in Schüchternheit äußern kann.
- Erfahrungen in der Kindheit: Negative Erfahrungen, Kritik oder Ablehnung in früheren Jahren können dazu führen, dass jemand sich in sozialen Situationen unsicher fühlt.
- Biologische Faktoren: Ein erhöhter Cortisolspiegel oder bestimmte neuronale Muster können die Tendenz zu Schüchternheit beeinflussen.
- Soziale Umwelt: Überbehütende Erziehung oder mangelnde soziale Übung können die Entwicklung von Schüchternheit begünstigen.
- Persönlichkeitsmerkmale: Introversion, Ängstlichkeit oder geringe Selbstsicherheit sind ebenfalls häufige Begleitfaktoren.

Ich mag schüchterne Menschen. Und manchmal wünschte ich mir sogar, dass gewisse egozentrische und zerstörerische Menschen, welche diese Welt regieren,  auch lieber etwas schüchterner wären. Denn mir gefällt, dass man vor allem bei eher zurückhaltenden Menschen folgende positive Aspekte beobachten kann:
1. Aufmerksamkeit: Schüchternen Menschen fällt es oft leichter, aufmerksam zuzuhören und feinfühlig auf andere zu reagieren.
2. Reflexion: Sie neigen dazu, Situationen sorgfältig zu durchdenken, was zu überlegtem Handeln führen kann.
3. Empathie: Durch ihre Sensibilität sind sie häufig einfühlsame Gesprächspartner.
4. Verlässlichkeit: Schüchternheit kann mit einer gewissen Zurückhaltung verbunden sein, was Menschen manchmal als vertrauenswürdig und loyal wahrnehmen.
5. Weniger impulsives Verhalten: Weniger impulsiv in sozialen Situationen zu handeln, kann in bestimmten Kontexten vorteilhaft sein.

Und jetzt kommt noch das Beste am Schuss: Auch die Schüchternheit ist eine ganz normale Persönlichkeitseigenschaft wie viele andere auch. Und wie viele andere Persönlichkeitseigenschaften auch kann auch sie in verschiedenen Situationen sowohl Herausforderungen als auch Chancen bieten. Hauptsache du fühlst dich wohl in deinem Persönlichkeitsportfolio und entdeckst/nutzt die positiven Seiten dieser Eigenschaft für dich und für dein Umfeld. Dann stehen die Voraussetzungen nicht schlecht für ein zufriedenes Leben, unabhängig davon, welche Persönlichkeitsmerkmale du miteinander vereinst (1).

(1) Selbstverständlich schliesse ich in diesem Beitrag krankheits- oder unfallbedingte Persönlichkeitseigenschaften oder -veränderungen aus.

Bildquelle. Wenn dir das süsse scheue Rehkitz auf dem Bild gefällt, könnte dich folgende schöne Kurzgeschichten von Spazi und Sporti "Nur gemeinsam sind wir stark" gefallen :-)
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Faszination für Schlösser und Burgen

30/5/2025

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​144. Blogbeitrag

Schlösser und Burgen haben mich schon seit jeher fasziniert. Und das nicht nur als Fantasyfan. Bei meinem Vlogbeitrag 1.4 habe ich für meinen kreativen Mittagspausenbeitrag ein Schloss gewählt.

Doch was steckt hinter dieser Faszination?
Vielleicht liegt es daran, dass mit Schlösser und Burgen meistens spannende Geschichten vergangener Epochen, Könige, Prinzessinnen, Ritter, Helden und wichtiger Ereignisse verbunden werden? Sie sind lebendige Zeugen der Geschichte und man kann diese live miterleben, indem man sie begeht und sich für die Geschichte interessiert.

Beeindruckend finde ich auch deren Bauweise. Schlösser und Burgen sind oft Meisterwerke der Architektur und zwar zum Greifen nah.

Und dann nährt es die Fantasyseite in mir: Sie wecken romantische Vorstellungen von Abenteuern, Liebe, Magie und versprühen eine mystische oder märchenhafte Atmosphäre.

Viele Schlösser sind heute beliebte Ausflugsziele, die zum Entdecken und Staunen einladen. Die Möglichkeit, in eine vergangene oder fantasievolle Welt einzutauchen, macht sie für mich besonders reizvoll.

Als ich vom Kanton Zürich in den Kanton Aargau zog, hätte ich mir nie träumen lassen, dass ich einmal in nächster Nähe zu mehreren Schlössern und Burgen wohnen würde.Ich geniesse das in vollen Zügen und nutze jede Chance, um in der Dreidimensionalität in diese wunderbare Magie der Schlösser und Burgen einzutauchen. Das ist meistens noch viel intensiver als der coolste Fantasystreifen in Fernsehen. Obschon: Herr der Ringe ist meines Erachtens kaum zu toppen. Und das liegt vielleicht eben gerade daran, dass es nicht real ist, sondern reine Fiktion ist.

​Auch gut, solange man immer wieder in die reelle Welt zurückkehrt und nicht in einer Traumwelt gefangen bleibt.

PS. Falls du dich für Schlossgeschichten interessierst, dann check ab Spätsommer meinen Spazi und Sporti-Blog, denn dann veröffentliche ich neun brandneue unheimlich schöne Schlossgeschichten, die Neugierige und Kinder dazu inspirieren sollen, mehr in der Dreidimensionalität zu erleben :-)
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In Memoriam

30/5/2025

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​143. Blogbeitrag

Ich liebe Hunde. Und mein Hund Pipo war meine erste grosse Liebe. Dies hielt ich auch in diesem Blogbeitrag fest. Ich vermisse diesen wunderbaren Gefährten noch immer :-(.

Als er starb, hinterliess er eine grosse Lücke, welche erst die Hündin meiner Mutter Nala auf ihre eigene Weise füllen konnte. Ich berichtete dir bereits im 29. Blogbeitrag, wie vernarrt ich in die kleine süsse Hündin Nala bin.

Das bewusste Wahrnehmen dieses Wesens und ihre Fähigkeit, stets im Moment zu sein geniesse ich seither in vollen Zügen. Und als ich weitere Projekte kreierte, war mir klar, dass sie ein Teil davon sein würde. Interessanterweise haben sich meine Spaziergänge mit ihr und meinem Projekt Spaziersport  grundlegend verändert, indem ich versuche, mich ab und zu ausschliesslich ihrem Tempo anzupassen. Wenn sie schnüffelt, beweg ich mich extra, wenn sie rennt, schalte ich auf Cardiotraining um. Und dann kommen da immer wieder diese unglaublich innigen Achtsamkeitsmomente mit ihr, welche ich am liebsten nie mehr missen möchte. Das Bewusstsein, dass sich dieser Wunsch leider nicht erfüllen wird, macht jeden einzelnen Moment so extrem wertvoll :-).

Wenn du die Kleine in action erleben willst, dann schau die meine Vlog-Videopremiere mit ihr an.

Viel Spass!
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Rechts ist Pipo, mein erster Hund, der leider bereits 2009 mit fast 17 Jahren verstarb. Er war zugleich meine erste grosse Liebe und ich werde ihn nie vergessen. Links seht ihr die süsse Nala und auch in sie bin ich unsterblich verliebt. Wie gut, dass sie erst vierjährig ist. Was für wunderbare Gefährten :-)
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Schneller Bewegungserfolg - kann das funktionieren?

30/5/2025

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142. Blogbeitrag

In der Hektik unseres Alltags gehen Bewegung und Wohlbefinden schleichend verloren. Und so kann es passieren, dass Jahre vergehen, bis man vom Körper daran erinnert wird, dass Bewegung wichtig für das Wohlbefinden ist. Wir wollen dann den schnellen Erfolg weil wir insgeheim spüren, dass dieser Motivationsschub genau so schnell wieder vorbeigehen kann, wie er gekommen ist. Zudem ist es in fixen Tagesstrukturen nicht einfach, sich freie Zeitfenster zu schaffen. Meine extra Zeitfenster hatte nie lange Bestand, darum habe ich seit einigen Jahren damit begonnen, Bewegung und Wohlbefinden in meinen bestehenden Alltag zu integrieren. Letzteres dokumentierte ich seit 2020 in diesem Achtsamkeitsblog. In Kombination mit Bewegung ist Spaziersport entstanden. Ich war erstaunt, wie rasch es mir auch körperlich besser gegangen ist. Dabei habe ich nur eines getan: Mehr Bewegung in den bestehenden Alltag zu integrieren.

Das Thema ist brandaktuell und in aller Munde (2). Wenn dich diese Reise näher interessiert und du Infos aus erster Hand bekommen möchtest, dann schau die meinen Vlog zum Thema an. Diverse Medien berichten derzeit ebenfalls eifrig über mehr Bewegung im Alltag (2).

Aber ich bin die Erste, die das Ganze zusammenfasst und daraus einen neuen Begriff kreiert habe: «Spaziersport» :-).
 
  1. https://www.focus.de/gesundheit/gesundleben/besonders-effektiv-wenn-sie-drei-kleine-dinge-machen-wird-der-spaziergang-zum-workout_id_196103614.html

    https://www.suedtirolnews.it/unterhaltung/wer-haette-das-gedacht/warum-taegliches-spazierengehen-nicht-immer-ausreicht
    ​
  2. https://www.tagesanzeiger.ch/das-haelt-sie-in-schwung-163142213347
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Keine Ausreden mehr!

30/5/2025

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​141. Blogbeitrag

Weshalb machen wir immer wieder Gebrauch von Ausreden? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil wir dazu neigen, uns vor unangenehmen Aufgaben oder Herausforderungen zu drücken, weil sie uns Angst machen, überfordern oder einfach unangenehm sind. 

Meiner Meinung nach liegt der Schlüssel in der Übernahme von Verantwortung für unser Handeln: 
Die Aussage, dass uns nur unser Handeln gehört und wir dadurch Verantwortung übernehmen sollen, lässt sich in verschiedenen philosophischen und ethischen Kontexten wiederfinden. Ein bekannter Gedanke in diesem Zusammenhang stammt von Immanuel Kant, der davon überzeugt war, dass wir nur durch unser Handeln moralisch verantwortlich sind, weil es auf unserem freien Willen basiert. Hier findest du mehr dazu: https://ruthimholz.ch/blog/immanuel-kant-300-jahre-philosophie-der-aufklaerung

Doch wie können wir das in den Alltag übertragen, damit wir weniger Ausreden nutzen und mehr Verantwortung für unser Handeln übernehmen:
1. Bewusstsein schaffen: Erkenne, wann du Ausreden benutzt. Oft sind wir uns gar nicht bewusst, dass wir uns vor etwas drücken. Notiere dir, was dich hindert, und reflektiere, ob diese Gründe wirklich gültig sind.
2. Klare Ziele setzen: Definiere konkrete, realistische und messbare Ziele. Wenn du genau weißt, was du tun willst, fällt es leichter, den ersten Schritt zu machen.
3. Aufgaben in kleine Schritte aufteilen: Große Aufgaben können überwältigend sein. Teile sie in kleinere, überschaubare Schritte auf, sodass sie leichter anzugehen sind.
4. Verantwortung übernehmen: Erinnere dich daran, warum du die Aufgabe erledigen solltest. Denke an die Vorteile, die du dadurch gewinnst, und an deine Verpflichtungen.
5. Selbstmotivation fördern: Belohne dich für Fortschritte und Erfolge, auch für kleine. Das steigert die Motivation, weiterzumachen.
6. Zeitmanagement verbessern: Plane feste Zeiten für wichtige Aufgaben ein. Wenn du sie in deinen Tagesablauf integrierst, sinkt die Wahrscheinlichkeit, Ausreden zu finden.
7. Positive Selbstgespräche führen: Statt dich mit Ausreden zu entlasten, sprich dir Mut zu und erinnere dich an deine Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen.
8. Verantwortliche Unterstützung suchen: Teile deine Ziele mit Freunden, Familie oder Kollegen. Sie können dich ermutigen und bei der Umsetzung unterstützen.
9. Akzeptiere Unvollkommenheit: Perfektion ist selten notwendig. Mache den Anfang, auch wenn es nicht perfekt ist. Das Überwinden der Angst vor Fehlern ist ein wichtiger Schritt.
10. Reflexion und Lernen: Nach Abschluss einer Aufgabe, reflektiere, was gut lief und was du beim nächsten Mal anders machen könntest. Das stärkt dein Selbstvertrauen.

Indem du dir bewusst machst, warum du aufhörst, Ausreden zu benutzen, und konkrete Maßnahmen ergreifst, kannst du deine Motivation steigern und dich selbst besser motivieren, die Dinge anzugehen, die du eigentlich tun solltest. Wenn dich das im Kontext von Bewegung interessiert, dann schau dir folgenden Vlog-Beitrag an: 1.1 Keine Ausreden mehr! 
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Herzlich willkommen zu Spaziersport und zu den Kurzgeschichten von Spazi und Sporti!

30/5/2025

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140. Blogbeitrag

Mit meinem Achtsamkeitsblog habe ich es geschafft, zu mir zu finden und ein neues Körperbewusstsein zu entwickeln. Nach einem halbjährigen Sabbatical freue ich mich, dir heute zwei weitere Lieblingsprojekte vorzustellen:

Endlich ist es soweit und meine Website (https://www.spaziersport.ch) und mein neuer Vlog zum Thema "Spaziersport" sind online :-)!

Als Ergänzung zu meiner geliebten Achtsamkeit möchte ich gerne weitere persönliche Erfahrungen weitergeben, welche mich in den letzten Jahren  ebenso inspirierten wie die Achtsamkeit selbst!

1. Spaziersport
Dank meinem neuentwickelten Konzept Spaziersport habe ich trotz Stress und Unsportlichkeit einen weiteren Weg gefunden, mich in meinem Körper wohler zu fühlen! Lass dich von Spaziersport zu mehr Bewegung und Wohlbefinden im Alltag inspirieren, ohne Extrazeit zu investieren. Hier gibt es nur eine Regel: Tu nur das, was dir gut tut! Zusätzlich kann man von vielen Bewegungstipps für jedes Alter profitieren. Und ich zeige auf, wie man spielerisch Hunde und Kinder (mit https://spaziundsporti.ch) mit einbeziehen kann. Ich trage in den Videos rote Sneakers wie Dorothy aus „Der Zauberer von Oz“. Auch sie wusste, dass es nirgends besser als Daheim ist: Denn nur wenn dein Körper und Geist im Einklang sind, fühlst du dich in deinem Körper auch daheim.

Ich zeige mit Spaziersport, wie einfach es sein kann, dieses Ziel zu erreichen. Parallel dazu werde ich in diesem Blog auf die achtsamen Aspekte meiner Vlogbeiträge hinweisen:
2. Spannende Kurzgeschichten mit Spazi und Sporti
Für Kinder habe ich im Rahmen von «Spaziersport» eigens die beiden süssen Maskottchen Spazi und Sporti kreiert, dessen spannenden und sinnvollen Kurzgeschichten draussen in der Natur gut nachgespielt werden können. Auf deren Webseite können Interessierte die beiden praktischen Schlüsselanhänger erwerben und damit spielerisch deine Spaziergänge mit deinen Kindern bereichern. Einige Kurzgeschichten sind in Anregung an diesen Blog entstanden. Wie cool ist das denn?

Ich werde künftig diese drei Projekte miteinander verknüpfen und ich freue mich sehr darauf, dass ich die mentalen Tipps in diesem Blog durch alltägliche Beweglichkeitstipps meines Spaziersport-Vlogs auf Youtube oder spannenden Kurzgeschichten für Kinder bereichern kann.

Ich freue mich darauf!
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Raum geben für Neues

1/1/2025

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139. Blogbeitrag

Heute liest du vorläufig ein letztes Mal von mir, bevor ich ein kleines Blog-Sabbatical einlege. Ich möchte meinen geliebten Blog für ein halbes Jahr auf Eis legen, um mir Raum für neue Ideen und deren Umsetzung zu geben, welche schon länger in mir schlummern. Ich lass dich dann wissen, was für neue tolle Dinge ich bis dann realisiert habe. Notier dir schon mal den 1. August 2025 hierfür.

Doch zuvor möchte ich dich noch einmal in meine Gedanken entführen, welche sich um Neues im wahrsten Sinne des Wortes dreht. Komm mit und lass dich inspirieren.

Besonders heute.

Besonders im ersten Tag des neuen Jahres.

Neujahr hat natürlich sowohl kulturelle als auch persönliche Bedeutungen, die je nach Tradition und Gesellschaft variieren können. Für mich persönlich symbolisiert jeder neue Tag einen Neuanfang. Besonders an Neujahr: Viele Menschen nutzen diesen Zeitpunkt, um persönliche Ziele zu setzen, Veränderungen im Leben vorzunehmen oder liebgewonnene Gewohnheiten abzulegen.

Ich bin weder religiös noch eine Anhängerin jedwelcher Philosophien und doch habe ich in diesem Blog oft buddhistische Werte zitiert. Kein Wunder, denn mit gefallen viele Ansätze daraus. Ohne dass ich mich verpflichtet fühle. Und so möchte ich auch in diesem Beitrag nicht darauf verzichten. denn ich finde es einfach immer wieder inspirierend, wie stark mich Philosophen wie Immanuel Kant oder eben auch Buddha oder Thich Nhat Hanh inspirieren. Zu neuen Gedanken und auch zu neuen Ideen. Sie haben mich liebevoll zur Vernunft und zur Achtsamkeit geführt und das möchte ich nicht mehr missen:

Im Buddhismus wird der Neuanfang oft im Kontext von Erneuerung, Transformation und dem Konzept des ständigen Wandels betrachtet. Buddhistische Lehren betonen, dass alles vergänglich ist und dass jeder Moment die Möglichkeit für einen Neuanfang bietet. Wenn nichts dauerhaft ist und alles sich ständig verändert, dann macht es durchaus Sinn, den Wandel lieben zu lernen (1).

Buddha selbst hat in seinen Lehren oft betont, dass der Weg zur Befreiung von Leiden auch einen Neuanfang darstellt (2). Die Praxis der Achtsamkeit, der Meditation und der ethischen Lebensführung sind Wege, um sich von alten Mustern und Anhaftungen zu befreien und einen neuen, bewussteren Lebensweg einzuschlagen.

Thich Nhat Hanh, der bekannte vietnamesische Zen-Meister, hat ebenfalls viel über das Konzept des Neuanfangs gesprochen. Er betont die Wichtigkeit der Achtsamkeit und der gegenwärtigen Erfahrung. In seinen Schriften ermutigt er die Menschen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen und den gegenwärtigen Moment zu umarmen, um einen Neuanfang zu wagen. Er spricht oft über die Idee, dass jeder Atemzug eine Gelegenheit ist, neu zu beginnen und das Leben in seiner vollen Tiefe zu erfahren.

Immanuel Kant hat sich zwar nicht direkt mit dem Konzept von Neuanfängen in dem Sinne beschäftigt, jedoch sind seine Ideen über Aufklärung und Selbstbestimmung relevant. In seinem berühmten Aufsatz „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ (1784) betont Kant die Bedeutung von Vernunft und Selbstdenken. Dies kann als eine Form des Neuanfangs verstanden werden, in dem der Einzelne die Fähigkeit hat, seine eigene Lebenssituation zu hinterfragen und aktiv zu gestalten.
Kant fordert die Menschen auf, sich ihres eigenen Verstandes zu bedienen, was bedeutet, dass sie sich von selbstauferlegten Fesseln befreien sollten. Diese Befreiung und der Aufbruch zu einem selbstbestimmten Leben können als philosophische Neuanfänge interpretiert werden (3).

Ich liebe all diese Inspirationen und nehme diese mit auf meine neue Reise.

Ich möchte den Neuanfang als einen zentralen Bestandteil des Lebens betrachten. Es geht darum, die Möglichkeit der Transformation und Erneuerung in jedem Moment zu erkennen und zu nutzen. Das werde ich nun tun, weil ich ganz einfach Lust drauf habe.

Ich hoffe, du bist nicht traurig über diese kleine kreative Pause. Ich schaffe bloss Raum für Neues und möchte es nicht missen, mich bei dir herzlich zu bedanken: Dankeschön, dass du mich die letzten vier Jahre hindurch gedanklich begleitet hast:-).

Ich beantworte auch trotz halbjährigem Sabbatical weiterhin jedes E-Mail, jeden Kommentar und freue mich immer auf jede Diskussion und Gedankenanregung, welche sich daraus ergeben sollte.

Bleib derweilen glücklich, gesund und weiterhin inspiriert!

(1)    Mein Blogbeitrag: Den Wandel lieben lernen
(2)    Quasi das Erreichen von Nirvana. Ich gehe auf diese Art der Leidensverringerung in meinem 63. Blogbeitrag nach.
(3)    Lies in meinem 99. Blogbeitrag, falls du Lust zu mehr Infos hast.
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Dinner for one mal anders

31/12/2024

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138. Blogbeitrag

Dinner for One ist ein etwa 18-minütiger Sketch von Lauri Wylie, der in der Fassung des englischen Komikers Freddie Frinton mit seiner Partnerin May Warden bekannt geworden ist (1). Er wurde im deutschsprachigen Raum das erste Mal 1963 ausgestrahlt.

Worum gehts darin?
Zu Anfang führt ein Erzähler in die Geschichte ein: Miss Sophie (May Warden) feiert ihren 90. Geburtstag. Wie in jedem Jahr hat sie zu einem Geburtstagsdinner ihre vier engsten Freunde eingeladen: Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom. Diese sind jedoch alle längst verstorben – der letzte vor 25 Jahren – weshalb Miss Sophie alleine am Tisch sitzt, während ihr Butler James (Freddie Frinton) der Reihe nach für die Gäste einspringt.

Gönn dir jetzt eine 18 minütige Pause und schau dir den Sketch zuerst an.

Hast du einmal versucht, diesen Klassiker mal anders zu erleben und zwar als gesellschaftlicher Event zu zelebrieren? Damit meine ich nicht das nachahmende Durcheinandertrinken des Komikers, sondern die Fakten zu beachten, welche sich in diesem Sketch anhäufen. Dies könnte zum heiteren Mitraten deiner Gäste einladen.
Es gibt noch weitere lustige Facts, welche ich für dich folgend zu einem tollen Silvester-Fragekatalog für deine Gäste zusammengestellt habe:

1.    Frage: Wieviele Menschen schauen sich im Durchschnitt diesen Sketch Jahr für Jahr an?
Rund 17 Millionen Menschen sehen sich an Silvester zumindest eine Ausstrahlung von "Dinner for One" an, wobei manche auch beim zweiten und dritten Mal nicht wegschalten, sondern gleich noch einmal das lustige Gebaren von Miss Sophie und Butler James verfolgen.

2.    Frage: Wie oft stolpert der Butler über den Tigerkopf?
Der Running Gag des Stücks ist der auf dem Boden liegende Tigerkopf, über den Butler James im Verlauf des 18-minütigen Sketches ganze 11 Mal stolpert.

3.    Frage: Für was bekam der Sketch einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde?
Der Sketch steht schon seit 1988 als die Sendung mit den meisten Wiederholungen im Guinness-Buch der Rekorde.

4.    Frage: Wann wurde der Sketch das erste Mal in seinem Ursprungsland ausgestrahlt?
Ob Austria oder Australien, Deutschland oder Dänemark, "Dinner for One" ist ein Hit auf der halben Welt. Nur in England nicht. Denn in Freddie Frintons und May Wardens Heimat war er der Sketch erst zu Silvester 2018 zu sehen.

5.    Frage: Was für Getränke werden konsumiert?
Sherry extra dry, Weisswein, Champagner und Portwein.

6.    Frage: Und wie oft konsumiert der arme Butler diese Getränke?
16 Mal.

7.    Frage: In welchem Land wurde die Ausstrahlung des Sketches verboten?
In Schweden war „Dinner for One“ bis 1969 verboten – wegen des exzessiven Alkoholkonsums.

8.    Frage: Wie hoch ist die vom Butler verursache Schdenssumme?
Die Allianz -Versicherung errechnete 2016 den Schaden, den James im Film insgesamt verursacht  auf zirca CHF 2000. Der grösste Schaden dürfte das Reinigen und Reparatur des ausgestopften Tigerfells verursachen.

9.    Frage: Wie hoch dürfte der Promillewert vom Butler sein am Ende des Abends?
Leberspezialist Ansgar W. Lohse, Professor am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, errechnet, dass James im Verlauf des Dinners 192 Gramm reinen Alkohol zu sich nimmt. Dieser Wert entspricht einem Blutalkohol von 3,92 Promille. Abseits der Bühne bestünde akute Lebensgefahr.
Auf eines sollte man angesichts dieser Erkenntnisse am Silvesterabend also unbedingt verzichten: Den Versuch am Glas mit Butler James mitzuhalten :-)

Viel Spass mit dem Klassiker und Happy New Year!

(1) Quelle
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Besinnliche Weihnachten

25/12/2024

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137. Blogkommentar

Ich wünsche dir von ganzem Herzen besinnliche Feiertage und hoffe, dass du möglichst viele schöne Momente davon ganz bewusst geniessen kannst. Damit dir das auch ganz bestimmt gelingt, möchte ich dir ein besinnliches Gedicht mit auf den Weg geben:

Das Weihnachtsbäumlein

Es war einmal ein Tännelein
mit braunen Kuchenherzlein
und Glitzergold und Äpflein fein
und vielen bunten Kerzlein:
Das war am Weihnachtsfest so grün
als fing es eben an zu blühn.
Doch nach nicht gar zu langer Zeit,
da stands im Garten unten,
und seine ganze Herrlichkeit
war, ach, dahingeschwunden.
Die grünen Nadeln war'n verdorrt,
die Herzlein und die Kerzlein fort.
Bis eines Tags der Gärtner kam,
den fror zu Haus im Dunkeln,
und es in seinen Ofen nahm -
Hei! Tat`s da sprühn und funkeln!
Und flammte jubelnd himmelwärts
In hundert Flämmlein an Gottes Herz


Das Gedicht stammt von Christian Morgenstern, einem deutschen Schriftsteller und Dichter, der zwischen 1871 und 1914 gelebt hat. Beim Lesen dieses Gedichtes ist man sofort mit einer sanften, bildhaften Sprache konfrontiert, die zum Nachdenken anregt und mich persönlich an einen in mir tief verankerten Glaubenssatz erinnert: Dem immerwährenden Kreislauf des Lebens.

Das Gedicht erzählt die Geschichte eines kleinen Tannenbaums, der zu Weihnachten reich geschmückt ist und dem Weihnachtsfest mit seiner grünen Farbe ein Gefühl von Frische und Neuanfang verleiht. Doch nach einer kurzen Zeit wird der Baum in einen Garten verlagert, wo seine einstige Schönheit allmählich schwindet (1). Eines Tages wird der Baum vom Gärtner, der im Dunkeln zu Hause friert, in seinen Ofen gelegt. Dort sprüht und funkelt der Baum. Er wärmt seinen Retter und sprüht hunderte Flammen in den Himmel zum Herzen Gottes - und damit metaphorisch zum Ursprung aller Dinge.

Diese wunderbare besinnliche Geschichte des Weihnachtsbäumchens bringt ein melancholisches Gefühl des Vergänglichen zum Ausdruck – ein unvermeidlicher Zyklus, der in diesem Gedicht mit der Schönheit und Lebensfreude der Weihnachtszeit beginnt und schliesslich in Vergänglichkeit endet.

Doch Vergänglichkeit  muss per se nichts Schlechtes sein, sondern stellt ein notwendiger Bestandteil unseres Daseins dar. Alles unterliegt dem Wandel und diese Erkenntnis erinnert mich immer wieder daran, den einzigartigen Moment bewusst zu geniessen. Und zwar nicht nur zur Weihnachtszeit.

Durch die Beschreibung des Baums und des Gärtners werden viele Emotionen und Zustände beschrieben, welche auch Teil meines alltäglichen Lebens sind. Ich erkenne darin Achtsamkeit, Lebensfreude, Kraft, der natürliche Lauf der Dinge, Dankbarkeit, Barmherzigkeit und den immerwährenden Kreislauf des Lebens. Letzteres kurz zusammengefasst zeigt, dass sich die Energie des Baumes bei der Verbrennung von chemischer Energie in Wärme- und Lichtenergie umwandelt. Der Prozess führt dazu, dass die gespeicherte Energie des Baumes in die Umwelt abgegeben wird. Dies führt uns zum Energieerhaltungsstz: Gemäss diesem Gesetz bleibt die Gesamtenergie im geschlossenen System konstant. Die chemische Energie des Baumes wird nicht beendet durch die Flammen, sondern in andere Energieformen umgewandelt (Wärme, Licht) und dadurch bleibt die Gesamtenergie erhalten. Zudem befruchtet es dadurch den Kreislauf von Neuem und das scheinbar unendlich. Wenn in unserer Welt Energie nie endet, sondern sich wandelt, dann gehe ich als natürlicher Teil dieser Welt davon aus, dass diese Tatsache auch für unser irdisches Dasein gilt (2). Dementsprechend kann der Baum als Symbol gesehen werden, der unter anderem den Lebenszyklus, Vergänglichkeit und Wiedergeburt repräsentiert.

Ich mag den melancholischen und trotzdem auch hoffnungsvoll Kommentar zum Zyklus des Lebens, eingebettet in ein traditionelles Weihnachtsbild.

Wie schön.

Und vielleicht braucht es ab und dann die Gewissheit, dass nichts von Dauer ist (ausser der Tatsache des Wandels und die Unendlichkeit selber), um zu erkennen, wie schön jeder einzelne bewusste Moment ist!

Besinnliche Weihnachten euch allen! Geniesst jeden einzelnen Moment davon.

(1)    Da lobe ich mir meinen künstlichen Tannenbaum :-)
(2)    Unter anderem diskutiere ich das im 44. Blog und 114. Blog. Auch die Wissenschaft bestätigt dieses Wunder des ewigen Kreislaufes alles Irdischen bis zu einem gewissen Punkt durch den Energieerhaltungssatz. Er besagt, dass Energie weder erzeugt noch vernichtet werden kann, sondern nur in andere Formen umgewandelt wird. Dieser Grundsatz kann auch auf den Lebenskreislauf angewendet werden, da Energie in Form von Lebenskraft und Bewusstsein nicht verloren geht, sondern sich transformiert und wieder in den Kreislauf des Lebens eingefügt wird und diesen weiter befruchtet und nährt.
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Genial bis zur letzten Note!

21/12/2024

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136. Blogbeitrag

Bald ist ein weiteres Jahr zu Ende. Höchste Zeit, um die eines meiner Lieblingsstücke vorzustellen, welches zum scheidenden Jahr gut passt: Das Requiem von Wolfgang Amadeus Mozart :-).

Ich erzähl dir gerne mehr von dieser aussergewöhnlichen Persönlichkeit.

Er gilt nach wie vor als einer der grössten Komponisten der Musikgeschichte, weil er ein aussergewöhnliches Talent und eine bemerkenswerte Produktivität besass. Er komponierte in seinen 35 kurzen Lebensjahren über 600 Werke in verschiedenen Musikgattungen, darunter Symphonien, Opern, Kammermusik und Kirchenmusik. Seine Fähigkeit, Emotionen und komplexe musikalische Strukturen zu verbinden, hat seine Musik zeitlos gemacht und beeinflusst bis heute Komponisten und Musiker weltweit.

Mozarts Leben war geprägt von Reisen, Auftritten und dem Streben nach Anerkennung. Er wurde 1756 in Salzburg geboren und zeigte schon früh grosses musikalisches Talent. Trotz seines Erfolges hatte er oft mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen. Mozart starb am 5. Dezember 1791 im Alter von nur 35 Jahren. Die genauen Umstände seines Todes sind bis heute nicht vollständig geklärt und es gibt viele Theorien darüber, was ihn letztendlich das Leben kostete.  Nach seinem Tod wurde Mozart in einem einfachen Grab auf dem St. Marxer Friedhof in Wien beigesetzt. Es gibt jedoch keine genauen Aufzeichnungen über den genauen Standort seines Grabes. Es wird angenommen, dass seine Gebeine im Laufe der Jahre verloren gingen oder umgebettet wurden.

Sein Requiem, das er bis zu seinem Tod komponierte, ist speziell, da es unvollendet blieb. Es gehört zu meinen absoluten Lieblingsstücken mit Ausnahme vom letzten Drittel, welches nicht von Mozart selber stammte: Es wurde von seinem Schüler Franz Xaver Süssmayr nach dem Tod Mozarts vollendet. Die Entstehung des Requiems ist von mysteriösen Legenden umgeben. Darunter die Vorstellung, dass Mozart glaubte, das Requiem sei für ihn selbst bestimmt (1). Das Werk ist tief emotional und spiegelt die Themen von Leben, Tod und Vergänglichkeit wieder, die in Mozarts späteren Jahren eine grosse Rolle spielten.

Hör dir das Stück einmal in aller Ruhe an und geniesse dieses Meisterwerk jede einzelne Minute. Nutze mein Beitragslink zu Youtube dazu.

(1) Im sehenswerten Film «Amadeus» geht man sogar einen Schritt weiter und mutmasst, dass sein Erzfeind und Hofkomponist Salieri der Auftraggeber des Requiems war – dies im Bewusstsein, dass es Mozart umbringen könnte. Sieh dir mal den Trailer dieses tollen Films an.
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Ein bisschen Spass muss sein!

16/12/2024

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135. Blogbeitrag

Weshalb muss Wissensvermittlung immer so ernst sein?

Es geht auch anders!

Vera Birkenbihl (1946–2011) war eine deutsche Autorin, Managementtrainerin, und Pionierin im Bereich der Hirnforschung und Lernmethoden. Birkenbihl entwickelte innovative Lern- und Lehrmethoden, die sich auf die Funktionsweise des menschlichen Gehirns stützen (1).

Sie gilt als talentierteste und bekannteste Vermittlerinnen von neurowissenschaftlichen Erkenntnissen in Bezug auf das Lernen und die persönliche Entwicklung. Und sie nutzte den Spassfaktor, um dem Zuhörenden das Gesagte besser aufnehmen zu können.

Gottlob existieren zahlreiche Videos auf Youtube von ihr: Birkenbihl live war unschlagbar gut! Sie nutzte gezielt Humor, um gesammelte wertvolle Erkenntnisse zu vermitteln. Sie verfügte zudem über einen scharfen Verstand und vermochte durch den bewussten Einsatz von Spass in ihrer Rhetorik ganze Hörsääle in Erstaunen und Gelächter zu versetzen.

Humor ist gemäss Birkenbihl essenziell, um das Lernen zu erleichtern, was zeigt, dass Spass und Leichtigkeit wichtige Elemente des Lernprozesses sind. Birkenbihl betonte, dass Lernen kein linearer Prozess ist, sondern individuell gestaltet werden sollte. Sie forderte dazu auf, eigene Lernstrategien zu entwickeln, die auf persönlichen Stärken basieren.

Und wie sie das tat. Lust auf zwei Stunden wertvoller Erkenntnisse - mit viel Humor präsentiert?

Birkenbihl veranschaulicht folgend einige wichtige Learnings in Sachen Hirmforschung und Lernprozesse – in spannender Kombination vermittelt durch die Unterschiede zwischen Männer und Frauen. Ich habe mich köstlich amüsiert und nebenbei viel gelernt.

Ich wünsche dir ganz, ganz viel Spass dabei – du wirst es nicht bereuen, versprochen!

( 1) Website von Vera Birkenbihl
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Aus dem Takt geraten

11/12/2024

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134. Blogbeitrag

Taktgefühl scheint vielerorts aus der Mode geraten. Viele brüsten sich mit Direktheit und vergessen, wie forsch und verletzend das sein kann. Der Philosoph Martin Scherer fordert in seinem neuesten Buch «Takt» ein Comeback für mehr Feingefühl und Zurückhaltung in unserer Gesellschaft.

Gut so!

In der heutigen, polarisierten Gesellschaft dünkte mich etwas mehr Taktgefühl sogar notwendig! Denn wo immer man heutzutage hinhorcht, gerät man rasch in den Strudel von lautstarken Meinungsäusserungen, toxischen Debatten, verhärtende Fronten und endlosen Monologen.
Da ist es wunderbar, dass Menschen wie Scherer das thematisieren. Er sieht Taktgefühl als eine Balance aus Höflichkeit, Feingefühl und Zurückhaltung, die den zwischenmenschlichen Umgang verbessern könnte. Während Höflichkeit oft als Maske verstanden wird, die nicht unbedingt Ehrlichkeit fördert, beschreibt er in seinem Buch das Taktgefühl als ein Gespür für Situationen, das Distanz erfordert und es ermöglicht, die Andersartigkeit anderer zu respektieren. Diese Ansätze findet man auch in der Achtsamkeit wieder.

Scherer ist schlussendlich davon überzeugt, dass wahre Nähe nur entsteht, wenn man diese Andersartigkeit akzeptiert. Und so versucht er in seinem Buch, vermeintlich altmodische Werte in die moderne Zeit zu übertragen und argumentiert für das Aushalten und Würdigen von Unterschieden. Für mich wirkt das auch wie eine wunderbare Einladung, die Perspektiven anderer zu respektieren und nicht vorschnell zu urteilen. Einfacher gesagt als getan, ich weiss!

Besonders die Adventszeit ist für viele Menschen eine Zeit der Reflexion, des Zusammenseins und der Vorfreude, aber auch eine Zeit, die mit Stress, Trauer oder Einsamkeit verbunden sein kann. Taktgefühl kann helfen, auf die emotionalen Bedürfnisse anderer einzugehen und respektvoll mit Unterschieden umzugehen. Taktgefühl ist und bleibt meines Erachtens auch sehr wichtig, um harmonische zwischenmenschliche Beziehungen zu fördern und Missverständnisse oder Konflikte zu vermeiden.

Ich bin davon überzeugt, dass man mangelndes Taktgefühl des Gegenübers durch gutem Beispiel oder Hinweis durchbrechen kann. Versuch es einmal selbst in einem deiner nächsten hitzigen Debatten mit deinem Gegenüber. Und wenn das Gegenüber nicht merkt, worauf du hinaus möchtest, dann kannst du – natürlich mit dem notwendigen Taktgefühl – das Gegenüber auch darauf aufmerksam machen, wie wichtig dir das ist und weshalb.

Und sollte das Gespräch vollends aus dem Takt geraten, dann würde ich für eine Pause plädieren und das Gespräch zu einem anderen Zeitpunkt fortführen wollen.

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Samichlaus du guete Ma

6/12/2024

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133. Blogbeitrag

Der Samichlaus ist ein fixer Bestandteil im Dezember. Das wissen alle. Doch die wenigsten wissen, weshalb das so ist und was eigentlich gefeiert wird.

Der Nikolaustag wird am 6. Dezember gefeiert, dem Todestag des heiligen Nikolaus. An diesem Tag gedenken die Menschen seines Lebens und seiner Taten. Der sogenannte Nikolaus von Myra, der als Vorbild für den Nikolaustag dient, lebte im 4. Jahrhundert in der Region, die heute zur Türkei gehört. Er war Bischof von Myra (heute Demre) und ist bekannt für seine Wohltätigkeit und Hilfe für die Armen. Viele Legenden ranken sich um sein Leben, die seine Grosszügigkeit und seine Wunderkraft beschreiben.

Der heilige Nikolaus hat der Welt vor allem das Erbe der Nächstenliebe und der Grosszügigkeit hinterlassen. Viele seiner Geschichten handeln davon, wie er bedürftigen Menschen half, insbesondere Kindern. Diese Tradition der Grosszügigkeit hat sich im Laufe der Jahrhunderte in verschiedenen Kulturen und Ländern weiterentwickelt und beeinflusste die Figur des Weihnachtsmannes, wie wir ihn heute kennen. Sein Vermächtnis ist auch in vielen Bräuchen und Festlichkeiten verankert, die sich um das Geben und die Gemeinschaft drehen.

Weisst du, was mir an seinem Konzept der Nächstenliebe am meisten gefällt? Es hat seine Wurzeln in allen religiösen und philosophischen Traditionen. Obschon ich mich nicht als religiös bezeichne, ist es erstaunlich, wie oft man diesem Gedankengut begegnet. Allen voran im Buddhismus. Auch in der christlichen Tradition ist Nächstenliebe ein zentrales Element, das auf den Lehren Jesu basiert. Im Neuen Testament wird in Matthäus 22,39 gesagt: „Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst.“ Dieses Gebot betont die Wichtigkeit von Mitgefühl, Empathie und altruistischem Handeln gegenüber anderen. Im Judentum wird das Gebot, den Nächsten zu lieben, in der Thora betont, und im Islam spielt die Nächstenliebe ebenfalls eine wichtige Rolle. Man findet in jeder Religion und Philosophie ähnliche Konzepte.

Auch unabhängig von jeglichem religiösem Kontext fördert das Konzept der Nächstenliebe eine positive, unterstützende und respektvolle Interaktion zwischen Menschen, was sowohl Individuelle als auch gesellschaftliche Vorteile mit sich brächte, würden es auch alle beachten.

Und da liegt meines Erachtens das Problem.

Nächstenliebe wird nicht von allen und selten gegenseitig praktiziert oder scheint oftmals zweckgebunden. Und so sollte es nicht sein. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, dass wir alle miteinander zumindest respektvoll, wohlwollend und unterstützend umgehen.

Einmal mehr kann man nur mit gutem Beispiel vorangehen. Insbesondere die Weihnachtszeit böte viel Potential, um Gutes zu tun.

Ich wünsche dir viele gute Gefühle und Erfahrungen in der Umsetzung dieses wichtigen Konzeptes des Miteinanders.

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Crashkurs: Schwierige Zeiten überstehen

30/11/2024

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​132. Blogbeitrag

Schwierige Zeiten gibt es immer und überall. Einmal mehr kann die Achtsamkeit helfen, positiv damit umzugehen.

Da es vor allem auch in der Adventszeit oft zu Streitigkeiten und Spannungen kommen kann,  möchte ich dir vorher noch einige Tipps mitgeben, welche in schwierigen Zeiten helfen können.

Der Weg ist das Ziel

Ein bekanntes buddhistisches Zitat, das in schwierigen Zeiten helfen kann, wurde unter anderem auch vom Zen-Meister Thich Nhat Hanh verwendet (1): „Der Weg ist das Ziel.“ Dieses Zitat erinnert mich immer wieder daran, dass das Leben selbst und die Erfahrungen, die wir machen – auch die schwierigen – Teil unseres Wachstums und unserer Entwicklung sind. Mit dieser Einstellung fällt es mir leichter, Herausforderungen anzunehmen und daraus zu lernen.

Gerne gebe ich dir einige meiner Achtsamkeitstipps weiter, die helfen können, schwierige Phasen besser zu überstehen:

- Konzentriere dich auf deinen Atem. Er beeinflusst dein Stresspegel und kann helfen, wieder zu sich zu gelangen. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um tief ein- und auszuatmen. Ich verspreche dir, mit etwas Training hilft es, deinen Geist zu beruhigen und den Fokus auf den gegenwärtigen Moment zu bringen. 
> Das bringt dir Klarheit!

- Setze dich immer wieder einmal in Ruhe hin und beobachte deine Gedanken und Gefühle ohne Urteil. Nimm dir das auch vor schwierigen Gesprächen vor und versuche dich zu entspannen. Nimm wahr, was in dir vorgeht, ohne es zu verändern oder zu bewerten.
> Damit bleibst du immer bei dir.

- Mache einen kurzen Spaziergang in den Wald. Achte darauf, wie sich dein Körper bewegt und wie er sich anfühlt. Dies kann helfen, Stress abzubauen und deine Verbindung zum gegenwärtigen Moment zu stärken.
> So kannst du stressfreier durch schwierige Situationen gehen!

- Versuche, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, wenn du sie nicht ändern kannst! Anstatt gegen die Situation zu kämpfen, erkenne sie ganz bewusst an und frage dich, was du aus dieser Erfahrung lernen kannst.
> Jede Erfahrung ist es wert, daraus zu lernen!

- Erinnere dich immer wieder an Dinge oder Menschen, für die du dankbar bist. Dies kann deine Perspektive verändern und helfen, das Positive in schwierigen Zeiten zu erkennen.
> Dankbarkeit verändert deine Einstellung nachhaltig!

- Sprich mit Freunden oder Familienmitgliedern über das, was du durchmachst. Manchmal kann das Teilen von Sorgen und Ängsten eine grosse Erleichterung bringen. Selbst wenn dein Umfeld nicht immer nachvollziehen kann, was in dir vorgeht. 
> Reden kann Erleichterung verschaffen (Zuhören übrigens auch)!

Mir helfen einige dieser Tipps immer wieder, besser mit schwierigen Zeiten umzugehen und teilweise wertvolle Lektionen daraus zu ziehen. Wichtig dünkt mich das Innehalten. Entscheidend ist auch, sich selbst zu bleiben oder bei Volatilitäten immer wieder zu sich zurückzukehren. Das funktioniert alleine mit ruhigem Aus- und Einatmen ganz wunderbar!

Und nun wünsche ich dir einen schönen Start in die Adventszeit und bitte denke daran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – diese Übungen muss man sich in ruhigen Zeiten verinnerlichen, damit sie auch im schwierigen Zeiten helfen können. Sei es auch nur dahingehend, dass man sich auf dem Weg nicht verliert.

(1) Dieses berühmte Zitat wurde auch schon anderen Persönlichkeiten zugeschrieben. Mir gefällt der buddhistische Gedanke dahinter, daher passt es mir, dass auch Thich diesen wertvollen Gedanken in ein Zitat packte. Mehr zu Thich Nhat Hahn
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