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178. Blogbeitrag Der Jahresbeginn ist für viele eine bedeutende Chance, alte Geschichten hinter sich zu lassen und mit neuer Energie voranzuschreiten. Das Putzen in diesen Wochen ist dabei mehr als nur eine physische Reinigung. Es symbolisiert für mich das Loslassen von Ballast, schafft Raum für Neues und hilft, emotionalen Druck abzubauen, um mit klarem Kopf die Herausforderungen des bevorstehenden Jahres anzunehmen, Auch aus psychologischer Sicht macht das Sinn: Beim gründlichen Reinigen spiegelt sich unsere innere Welt wider. Ein unordentlicher Raum kann Stress verstärken, während eine aufgeräumte Umgebung Klarheit und Frieden fördert. Zumindest erfahre ich das so. Das Reinigen ist eine Form der Loslösung: Es symbolisiert das Hinter sich Lassen alter Muster, negativer Gedanken oder unerwünschter Gewohnheiten. Physisches Entrümpeln kann so zu einer inneren Befreiung werden, die den Weg für neue Erfahrungen ebnet. Viele verbinden das Jahresputzen mit dem Wunsch, sich von Dingen zu trennen, die nicht mehr gebraucht werden – sei es materiell oder emotional. Das bewusste Loslassen zeigt Bereitschaft, weiterzugehen. Das Aufräumen wird so zum Symbol für Veränderung und Mut, Neues auszuprobieren. Feg den alten Schmutz doch einfach weg! Der Neujahrsputz ist als Initialzündung auch eine ideale Gelegenheit, auch im Inneren aufzuräumen und Neues zu wagen. Das Entrümpeln im Aussen kann als Spiegel für den inneren Wandel dienen. Es zeigt, dass Veränderung möglich ist und im Kopf beginnt. Alte Gewohnheiten loszulassen und neue Wege zu gehen, stärkt das Selbstvertrauen und öffnet Türen zu ungeahnten Möglichkeiten. Kleine Schritte, wie das Abstauben oder das Ausmisten einer Schublade sind ein erster wichtiger Schritt für die Entrümpelung. Und wenn dir das zu langweilig ist, dann nutze für den Neujahrsputz lustige Gadgets, die gute Laune bringen, wie dasjenige, welches ich für mein Shorts nutzte zum aktuellen Spaziersportvideo und dazugehörigem Youtube-Shorts: Ein Zauberbesen, welche der Hündin Nala die Leckerlis streitig machen will :-) Viel Spass dabei.
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177. Blogbeitrag
Wenn die ersten Schneeflocken fallen, ist das für mich ein kleiner Jahreshöhepunkt, denn die stimmungsvolle und faszinierende Atmosphären einer Schneelandschaft lassen sich meines Erachtens kaum toppen. Ich liebe dies magischen Schneelandschaften, die eine Stimmung von Majestät und Ruhe vermitteln. Aber auch aus der physikalischen Perspektive ist Schnee besonders: Schnee entsteht durch den Wasserkreislauf in der Atmosphäre: Wenn feuchte Luft auf kalte Luftschichten trifft, kühlt sie ab und die Wasserdampfteilchen kondensieren zu Eiskristallen. Diese Eiskristalle sammeln sich zu Schneeflocken, die, wenn sie schwer genug sind, als Schnee auf die Erde fallen. Die Form der Schneeflocken ist dabei einzigartig und folgt den physikalischen Bedingungen in der Atmosphäre, was zu der vielfältigen Schönheit der Schneeflocken führt. Doch weshalb fasziniert Schnee die Menschen so? Schnee hat nicht nur eine magische, sondern auch eine transzendente Wirkung: Er verwandelt die Landschaft in eine weisse, ruhige Welt, die Stille und Reinheit ausstrahlt. Die glitzernden Schneekristalle, die im Sonnenlicht schimmern, erzeugen eine faszinierende Szene, die kindliche Freude und Staunen hervorrufen kann. Zudem symbolisiert Schnee in vielen Kulturen Reinheit, Unschuld oder auch Vergänglichkeit. Die Jahreszeitenwechsel durch Schnee regen zum Nachdenken über Veränderung und Zyklus an. Und es gibt bestimmt noch viel mehr Gründe, weshalb man Schneegestöber einfach lieben muss. Einer davon betrifft die wunderbare Kunst, welche es uns lange vor der Erfindung der Fotografie ermöglichte, Schneelandschaften auch im Sommer zu geniessen - zumindest visuell. Die Winterlandschaft kreiert in der Malerei ein Fenster in eine stille, oft nachdenkliche Welt. Im Laufe der Kunstgeschichte hat sie sich zu einem eigenständigen Thema entwickelt, das Künstlerinnen und Künstler immer wieder aufs Neue fasziniert. Mal erscheint der Winter als ruhige Bühne für innere Einkehr, mal als dramatisches Naturschauspiel, das uns mit seiner Kälte und Weite konfrontiert. Ich habe drei Bilder eines meiner Lieblingsmaler aus der goldenen Zeit der Niederländischen Landschaftsmalerei für dich herausgesucht und hoffe, dass sie auch dich ansprechen. Jacob van Ruisdael malte Winterlandschaften mit schneebedeckten Flächen, um die wechselnden Lichtverhältnisse und die Atmosphäre einzufangen. Schnee in seinen Werken vermittelt Ruhe und Vergänglichkeit, Mystik und auch Melancholie. Einfach grossartige Werke, welche mich an meinen himmlisch schönen Blogbeitrag vom Juli 2021 erinnert. Schnee spielt für mich noch immer eine grosse Rolle. Sowohl wegen seine physikalische Entstehung, seiner ästhetischen Wirkung auf mich und auch wegen seiner Symbolik in der Kunst. Und was bedeutet der Schnee für dich? Bildquellen 174. Blogbeitrag: Nach einem sehr anspruchsvollen und auch mental anstrengenden Jahr habe ich jetzt erst einmal die Nase voll von der Businesswelt da draussen. Ich habe echt das Bedürfnis nach etwas weniger leistungsgetriebener Ernsthaftigkeit und mehr aufrichtiger Kindlichkeit für die kommenden Festtage. So ist es zum unteren Shorts gekommen im Zusammenhang mit meinem Spaziersport. Ich hoffe, es gefällt dir :-). Und gerne darfst du die Antwort des Rätsels hier in den Kommentaren einbringen. Heute halte ich es kurz, denn heute starten die Festtage und ich habe noch eine Menge zu tun, bevor ich dem kindlichen Nichtstun verfallen kann :-). Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass du diese wunderschöne Zeit mit deinen Liebsten verbringen kannst voller Liebe, Respekt und mit ganz viel feinen selbstgebackenen Guetzli. Wunderschöne Feiertage und geniesse es in vollen Zügen! 162. Blogbeitrag
Als ich erfuhr, dass unsere Familie durch Osteoporose genetisch vorbelastet ist, liess auch ich meine Knochendichte messen und prompt wurde auch bei mir leicht unter dem Durchschnitt eine verminderte Knochendichte festgestellt. Grund genug, um mich mehr mit dem Thema auseinanderzusetzen, um mehr Fleisch am Knochen zu bekommen. Während ich in meinem neusten Videoblog auf Spaziersport konkrete Tipps und Massnahmen zur Diagnose Osteopenie als Vorstufe von Osteoporose zusammengefasst habe, möchte ich mich in diesem Blogbeitrag etwas anders mit dem Thema auseinandersetzen. Bei meiner Recherche stiess ich auf folgende spannende Zitate und deren Hintergründe, welche ich dir natürlich nicht vorenthalten möchte: 1. „Knochen sind das Gerüst des Lebens.“ – Unbekannt Bedeutung: Dieses Zitat unterstreicht, dass Knochen das fundamentale Gerüst unseres Körpers sind, das Stabilität und Struktur verleiht. 2. „Die Knochen sind das Fundament unseres Körpers, stark und unvergänglich.“ – Unbekannt Bedeutung: Betont die Robustheit und Dauerhaftigkeit der Knochen, die unser Körper auch bei Verletzungen stützen. 3. „Knochen sind die Überreste unseres Körpers, doch sie tragen unser Leben.“ – Unbekannt Bedeutung: Verdeutlicht, dass Knochen zwar die Überreste sind, aber essenziell für unsere Existenz und Beweglichkeit. 4. „Der menschliche Knochen ist das beste Beispiel für Stabilität und Flexibilität.“ – Unbekannt Bedeutung: Zeigt, wie Knochen sowohl stark als auch anpassungsfähig sind, was für das Überleben entscheidend ist. 5. „Knochen sind die Archive unserer Geschichte.“ – Unbekannt Bedeutung: In der Anthropologie und Archäologie werden Knochen genutzt, um die Geschichte vergangener Menschen und Populationen zu erforschen. 6. „Ohne Knochen würde der Mensch wie ein weicher Klumpen sein.“ (Original: „Without bones, man would be just a blob.“) – Unbekannt Bedeutung: Verdeutlicht die fundamentale Rolle der Knochen für die Form und Stabilität des Körpers. 7. „Knochen sind die stillen Zeugen unseres Lebens.“ – Unbekannt Bedeutung: Betont, dass Knochen viel über unsere Vergangenheit verraten können, z.B. Alter, Gesundheit und Herkunft. 8. „Knochen sind das Fundament unserer Stärke.“ (Englisch: „Bones are the foundation of our strength.“) – Unbekannt Bedeutung: Ein metaphorischer Ausdruck für die essenzielle Rolle der Knochen in der physischen Stabilität. 9. „Der menschliche Körper ist ein Puzzle, bei dem die Knochen die wichtigsten Teile sind.“ – Unbekannt Bedeutung: Verdeutlicht, dass Knochen die Grundbausteine des Körpers sind, vergleichbar mit den wichtigsten Puzzlestücken. Man spürt sofort, wie wichtig unsere Knochen für den Menschen und deren Entwicklung sind. Höchste Zeit, um der Evolution einmal ein dickes Lob auszusprechen: Die menschliche Entwicklung hat mit unseren Knochen einen hervorragenden Job gemacht hat. Denn unsere Knochen sind nicht nur das Gerüst, das unseren Körper stabilisiert, sondern auch ein komplexes System, das Schutz, Bewegung, Mineralstoffspeicherung und sogar Bildung unseres Blutes ermöglicht. Ihre Anpassungsfähigkeit und Robustheit haben uns im Laufe der Evolution geholfen, auf unterschiedliche Umweltbedingungen zu reagieren und uns an vielfältige Herausforderungen anzupassen. Insofern sind unsere Knochen ein beeindruckendes Beispiel für die Effizienz und Innovation der menschlichen Evolution, was man wohl getrost als knochenharte Knochenarbeit bezeichnen könnte. Bleibt nur noch zu hoffen, dass wir es mit dem Rest der Evolution nicht vermasseln.... Bildquelle: Das untere Cartoon stammt von George Riemann 153. Blogbeitrag
"Der Hund ist das einzige Wesen auf Erden, das dich liebt, weil du du bist, nicht wegen deines Reichtums oder deiner Macht." Mark Twain Dieses Zitat von Mark Twain - ein berühmter amerikanischer Schriftsteller und Humorist - spiegeln die Wertschätzung und die tiefe Verbindung wider, die viele Menschen zu ihren Hunden empfinden. Mark Twain, eigentlich Samuel Langhorne Clemens, war, der im 19. und frühen 20. Jahrhundert lebte. Er ist vor allem bekannt für Werke wie „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ und „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“. „Die Abenteuer des Tom Sawyer“ erzählt die Geschichte eines jungen Jungen, der in einer kleinen Stadt am Mississippi lebt, Abenteuer erlebt, Schätze sucht und gegen Erwachsene rebelliert. „Die Abenteuer des Huckleberry Finn“ folgt Huck, der mit Jim, einem entlaufenen Sklaven, den Mississippi hinunterflieht, um Freiheit zu finden, und dabei verschiedene Abenteuer besteht. Was die Rolle von Hunden in seinem Leben betrifft: Hunde waren für Mark Twain wichtige Begleiter und Freunde. Er liebte Tiere sehr und hatte im Laufe seines Lebens mehrere Hunde. Hunde waren für ihn nicht nur Haustiere, sondern auch treue Gefährten, die ihm Gesellschaft leisteten und ihm in schwierigen Zeiten Trost spendeten. Twain schrieb auch humorvolle und liebevolle Bemerkungen über Hunde, wobei er ihre Treue, Intelligenz und ihren Einfluss auf das menschliche Leben schätzte. Insgesamt hatten Hunde also eine bedeutende emotionale und gesellschaftliche Rolle in seinem Leben und das macht ihn für mich zu einem sympathischen und empathischen Menschen. Empathie ist die Fähigkeit, die Gefühle, Bedürfnisse und Perspektiven eines anderen Lebewesens nachzuvollziehen. Auch wenn sie sich auf eine andere Spezies wie Hunde bezieht. Natürlich spielen Faktoren wie emotionale Intelligenz, Einfühlungsvermögen und das Verständnis für Verhaltensweisen ebenso eine Rolle. Ich finde es ganz wunderbar, wenn Hundehaltende die Signale und Körpersprache ihrer Tiere erkennen, deren Bedürfnisse verstehen und entsprechend darauf reagieren. Denn wie jede Beziehung ist auch diejenige zwischen Mensch und Hund wechselwirkend, da sie stets auf gegenseitigem Einfluss basiert. Jede Handlung, Reaktion oder Einstellung einer Person wirkt sich auf den Hund aus und umgekehrt. Bei Hunden merkt man rasch, wie positive Kommunikation das Vertrauen stärken kann, während negative Interaktionen Misstrauen fördert. Dadurch entsteht ein dynamischer Prozess, welcher die Beziehung kontinuierlich beeinflussen kann. Ein ständiger Austausch dünkt mich wichtig und daher war es für mich eine Freude, die Hündin Nala einmal zu meinem Trainingspartner für mehr Bewegung und Wohlbefinden in meinem Alltag zu machen. Das Resultat auf Youtube ist so süss geworden – dank Nala! 151. Blogbeitrag
Der Sommer scheint immer heisser zu werden und gute Tipps gibt’s zur Genüge. Aber funktionieren die auch in der Praxis? In meinem letzten Sommerhitzeblogbeitrag habe ich schon einige coole Tipps mir dir geteilt. Doch unabhängig davon möchte ich dein Augenmerk auf eine würklich coole Sachen lenken: Auf unsere Füsse! Was mir immer wieder auffällt ist, dass wir unsere Füsse viel zu wenig beachten! Dabei sind sie beeindruckende Alleskönner mit Auswirkungen auf Körper und Geist. Sie gleichen jeden deiner Schritte aus und geben einem sowohl Halt als auch (Bewegungs)freiheit. Nicht nur, dass sie dich sofort wieder erden können bei kopflastigen Arbeiten oder kreisenden Gedanken, sondern auch in der Sommerhitze! Zur raschen Abkühlung bringt ein kaltes Wasserbecken für die Füsse enorm viel. Da viele Blutgefässe in den Füssen liegen, kann das Abkühlen dort den ganzen Körper erfrischen. Und das Beste daran ist, dass man während eines Fussbadens nicht rumrennen kann, sondern sich die Zeit für eine achtsame Pausen nehmen kann. Klar, eine kalte Dusche geht auch, aber das sollte man nur ab und zu tun. Denn regelmässiges mehrmaliges Duschen pro Tag sollte man vermeiden, weil es die Haut nachhaltig schädigen kann. Natürlich ist ein Fussbad nicht überall möglich, vor allem nicht im Büro. Aber es gibt mittlerweile weitere kühlende, portable Gadgets, die es echt bringen. Und zu jenen verrate ich dir im Video zu Spaziersport mehr darüber, wenn du magst. Hauptsache, du trittst deine Füsse nicht immer zu, sondern achtest und schätzt sie vielleicht etwas mehr. Es sind unglaubliche Alleskönner und verdienen einfach mehr Beachtung! 142. Blogbeitrag
In der Hektik unseres Alltags gehen Bewegung und Wohlbefinden schleichend verloren. Und so kann es passieren, dass Jahre vergehen, bis man vom Körper daran erinnert wird, dass Bewegung wichtig für das Wohlbefinden ist. Wir wollen dann den schnellen Erfolg weil wir insgeheim spüren, dass dieser Motivationsschub genau so schnell wieder vorbeigehen kann, wie er gekommen ist. Zudem ist es in fixen Tagesstrukturen nicht einfach, sich freie Zeitfenster zu schaffen. Meine extra Zeitfenster hatte nie lange Bestand, darum habe ich seit einigen Jahren damit begonnen, Bewegung und Wohlbefinden in meinen bestehenden Alltag zu integrieren. Letzteres dokumentierte ich seit 2020 in diesem Achtsamkeitsblog. In Kombination mit Bewegung ist Spaziersport entstanden. Ich war erstaunt, wie rasch es mir auch körperlich besser gegangen ist. Dabei habe ich nur eines getan: Mehr Bewegung in den bestehenden Alltag zu integrieren. Das Thema ist brandaktuell und in aller Munde (2). Wenn dich diese Reise näher interessiert und du Infos aus erster Hand bekommen möchtest, dann schau die meinen Vlog zum Thema an. Diverse Medien berichten derzeit ebenfalls eifrig über mehr Bewegung im Alltag (2). Aber ich bin die Erste, die das Ganze zusammenfasst und daraus einen neuen Begriff kreiert habe: «Spaziersport» :-).
138. Blogbeitrag Dinner for One ist ein etwa 18-minütiger Sketch von Lauri Wylie, der in der Fassung des englischen Komikers Freddie Frinton mit seiner Partnerin May Warden bekannt geworden ist (1). Er wurde im deutschsprachigen Raum das erste Mal 1963 ausgestrahlt. Worum gehts darin? Zu Anfang führt ein Erzähler in die Geschichte ein: Miss Sophie (May Warden) feiert ihren 90. Geburtstag. Wie in jedem Jahr hat sie zu einem Geburtstagsdinner ihre vier engsten Freunde eingeladen: Sir Toby, Admiral von Schneider, Mr. Pommeroy und Mr. Winterbottom. Diese sind jedoch alle längst verstorben – der letzte vor 25 Jahren – weshalb Miss Sophie alleine am Tisch sitzt, während ihr Butler James (Freddie Frinton) der Reihe nach für die Gäste einspringt. Gönn dir jetzt eine 18 minütige Pause und schau dir den Sketch zuerst an. Hast du einmal versucht, diesen Klassiker mal anders zu erleben und zwar als gesellschaftlicher Event zu zelebrieren? Damit meine ich nicht das nachahmende Durcheinandertrinken des Komikers, sondern die Fakten zu beachten, welche sich in diesem Sketch anhäufen. Dies könnte zum heiteren Mitraten deiner Gäste einladen. Es gibt noch weitere lustige Facts, welche ich für dich folgend zu einem tollen Silvester-Fragekatalog für deine Gäste zusammengestellt habe: 1. Frage: Wieviele Menschen schauen sich im Durchschnitt diesen Sketch Jahr für Jahr an? Rund 17 Millionen Menschen sehen sich an Silvester zumindest eine Ausstrahlung von "Dinner for One" an, wobei manche auch beim zweiten und dritten Mal nicht wegschalten, sondern gleich noch einmal das lustige Gebaren von Miss Sophie und Butler James verfolgen. 2. Frage: Wie oft stolpert der Butler über den Tigerkopf? Der Running Gag des Stücks ist der auf dem Boden liegende Tigerkopf, über den Butler James im Verlauf des 18-minütigen Sketches ganze 11 Mal stolpert. 3. Frage: Für was bekam der Sketch einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde? Der Sketch steht schon seit 1988 als die Sendung mit den meisten Wiederholungen im Guinness-Buch der Rekorde. 4. Frage: Wann wurde der Sketch das erste Mal in seinem Ursprungsland ausgestrahlt? Ob Austria oder Australien, Deutschland oder Dänemark, "Dinner for One" ist ein Hit auf der halben Welt. Nur in England nicht. Denn in Freddie Frintons und May Wardens Heimat war er der Sketch erst zu Silvester 2018 zu sehen. 5. Frage: Was für Getränke werden konsumiert? Sherry extra dry, Weisswein, Champagner und Portwein. 6. Frage: Und wie oft konsumiert der arme Butler diese Getränke? 16 Mal. 7. Frage: In welchem Land wurde die Ausstrahlung des Sketches verboten? In Schweden war „Dinner for One“ bis 1969 verboten – wegen des exzessiven Alkoholkonsums. 8. Frage: Wie hoch ist die vom Butler verursache Schdenssumme? Die Allianz -Versicherung errechnete 2016 den Schaden, den James im Film insgesamt verursacht auf zirca CHF 2000. Der grösste Schaden dürfte das Reinigen und Reparatur des ausgestopften Tigerfells verursachen. 9. Frage: Wie hoch dürfte der Promillewert vom Butler sein am Ende des Abends? Leberspezialist Ansgar W. Lohse, Professor am Uniklinikum Hamburg-Eppendorf, errechnet, dass James im Verlauf des Dinners 192 Gramm reinen Alkohol zu sich nimmt. Dieser Wert entspricht einem Blutalkohol von 3,92 Promille. Abseits der Bühne bestünde akute Lebensgefahr. Auf eines sollte man angesichts dieser Erkenntnisse am Silvesterabend also unbedingt verzichten: Den Versuch am Glas mit Butler James mitzuhalten :-) Viel Spass mit dem Klassiker und Happy New Year! (1) Quelle 137. Blogkommentar
Ich wünsche dir von ganzem Herzen besinnliche Feiertage und hoffe, dass du möglichst viele schöne Momente davon ganz bewusst geniessen kannst. Damit dir das auch ganz bestimmt gelingt, möchte ich dir ein besinnliches Gedicht mit auf den Weg geben: Das Weihnachtsbäumlein Es war einmal ein Tännelein mit braunen Kuchenherzlein und Glitzergold und Äpflein fein und vielen bunten Kerzlein: Das war am Weihnachtsfest so grün als fing es eben an zu blühn. Doch nach nicht gar zu langer Zeit, da stands im Garten unten, und seine ganze Herrlichkeit war, ach, dahingeschwunden. Die grünen Nadeln war'n verdorrt, die Herzlein und die Kerzlein fort. Bis eines Tags der Gärtner kam, den fror zu Haus im Dunkeln, und es in seinen Ofen nahm - Hei! Tat`s da sprühn und funkeln! Und flammte jubelnd himmelwärts In hundert Flämmlein an Gottes Herz Das Gedicht stammt von Christian Morgenstern, einem deutschen Schriftsteller und Dichter, der zwischen 1871 und 1914 gelebt hat. Beim Lesen dieses Gedichtes ist man sofort mit einer sanften, bildhaften Sprache konfrontiert, die zum Nachdenken anregt und mich persönlich an einen in mir tief verankerten Glaubenssatz erinnert: Dem immerwährenden Kreislauf des Lebens. Das Gedicht erzählt die Geschichte eines kleinen Tannenbaums, der zu Weihnachten reich geschmückt ist und dem Weihnachtsfest mit seiner grünen Farbe ein Gefühl von Frische und Neuanfang verleiht. Doch nach einer kurzen Zeit wird der Baum in einen Garten verlagert, wo seine einstige Schönheit allmählich schwindet (1). Eines Tages wird der Baum vom Gärtner, der im Dunkeln zu Hause friert, in seinen Ofen gelegt. Dort sprüht und funkelt der Baum. Er wärmt seinen Retter und sprüht hunderte Flammen in den Himmel zum Herzen Gottes - und damit metaphorisch zum Ursprung aller Dinge. Diese wunderbare besinnliche Geschichte des Weihnachtsbäumchens bringt ein melancholisches Gefühl des Vergänglichen zum Ausdruck – ein unvermeidlicher Zyklus, der in diesem Gedicht mit der Schönheit und Lebensfreude der Weihnachtszeit beginnt und schliesslich in Vergänglichkeit endet. Doch Vergänglichkeit muss per se nichts Schlechtes sein, sondern stellt ein notwendiger Bestandteil unseres Daseins dar. Alles unterliegt dem Wandel und diese Erkenntnis erinnert mich immer wieder daran, den einzigartigen Moment bewusst zu geniessen. Und zwar nicht nur zur Weihnachtszeit. Durch die Beschreibung des Baums und des Gärtners werden viele Emotionen und Zustände beschrieben, welche auch Teil meines alltäglichen Lebens sind. Ich erkenne darin Achtsamkeit, Lebensfreude, Kraft, der natürliche Lauf der Dinge, Dankbarkeit, Barmherzigkeit und den immerwährenden Kreislauf des Lebens. Letzteres kurz zusammengefasst zeigt, dass sich die Energie des Baumes bei der Verbrennung von chemischer Energie in Wärme- und Lichtenergie umwandelt. Der Prozess führt dazu, dass die gespeicherte Energie des Baumes in die Umwelt abgegeben wird. Dies führt uns zum Energieerhaltungsstz: Gemäss diesem Gesetz bleibt die Gesamtenergie im geschlossenen System konstant. Die chemische Energie des Baumes wird nicht beendet durch die Flammen, sondern in andere Energieformen umgewandelt (Wärme, Licht) und dadurch bleibt die Gesamtenergie erhalten. Zudem befruchtet es dadurch den Kreislauf von Neuem und das scheinbar unendlich. Wenn in unserer Welt Energie nie endet, sondern sich wandelt, dann gehe ich als natürlicher Teil dieser Welt davon aus, dass diese Tatsache auch für unser irdisches Dasein gilt (2). Dementsprechend kann der Baum als Symbol gesehen werden, der unter anderem den Lebenszyklus, Vergänglichkeit und Wiedergeburt repräsentiert. Ich mag den melancholischen und trotzdem auch hoffnungsvoll Kommentar zum Zyklus des Lebens, eingebettet in ein traditionelles Weihnachtsbild. Wie schön. Und vielleicht braucht es ab und dann die Gewissheit, dass nichts von Dauer ist (ausser der Tatsache des Wandels und die Unendlichkeit selber), um zu erkennen, wie schön jeder einzelne bewusste Moment ist! Besinnliche Weihnachten euch allen! Geniesst jeden einzelnen Moment davon. (1) Da lobe ich mir meinen künstlichen Tannenbaum :-) (2) Unter anderem diskutiere ich das im 44. Blog und 114. Blog. Auch die Wissenschaft bestätigt dieses Wunder des ewigen Kreislaufes alles Irdischen bis zu einem gewissen Punkt durch den Energieerhaltungssatz. Er besagt, dass Energie weder erzeugt noch vernichtet werden kann, sondern nur in andere Formen umgewandelt wird. Dieser Grundsatz kann auch auf den Lebenskreislauf angewendet werden, da Energie in Form von Lebenskraft und Bewusstsein nicht verloren geht, sondern sich transformiert und wieder in den Kreislauf des Lebens eingefügt wird und diesen weiter befruchtet und nährt. 132. Blogbeitrag
Schwierige Zeiten gibt es immer und überall. Einmal mehr kann die Achtsamkeit helfen, positiv damit umzugehen. Da es vor allem auch in der Adventszeit oft zu Streitigkeiten und Spannungen kommen kann, möchte ich dir vorher noch einige Tipps mitgeben, welche in schwierigen Zeiten helfen können. Der Weg ist das Ziel Ein bekanntes buddhistisches Zitat, das in schwierigen Zeiten helfen kann, wurde unter anderem auch vom Zen-Meister Thich Nhat Hanh verwendet (1): „Der Weg ist das Ziel.“ Dieses Zitat erinnert mich immer wieder daran, dass das Leben selbst und die Erfahrungen, die wir machen – auch die schwierigen – Teil unseres Wachstums und unserer Entwicklung sind. Mit dieser Einstellung fällt es mir leichter, Herausforderungen anzunehmen und daraus zu lernen. Gerne gebe ich dir einige meiner Achtsamkeitstipps weiter, die helfen können, schwierige Phasen besser zu überstehen: - Konzentriere dich auf deinen Atem. Er beeinflusst dein Stresspegel und kann helfen, wieder zu sich zu gelangen. Nimm dir ein paar Minuten Zeit, um tief ein- und auszuatmen. Ich verspreche dir, mit etwas Training hilft es, deinen Geist zu beruhigen und den Fokus auf den gegenwärtigen Moment zu bringen. > Das bringt dir Klarheit! - Setze dich immer wieder einmal in Ruhe hin und beobachte deine Gedanken und Gefühle ohne Urteil. Nimm dir das auch vor schwierigen Gesprächen vor und versuche dich zu entspannen. Nimm wahr, was in dir vorgeht, ohne es zu verändern oder zu bewerten. > Damit bleibst du immer bei dir. - Mache einen kurzen Spaziergang in den Wald. Achte darauf, wie sich dein Körper bewegt und wie er sich anfühlt. Dies kann helfen, Stress abzubauen und deine Verbindung zum gegenwärtigen Moment zu stärken. > So kannst du stressfreier durch schwierige Situationen gehen! - Versuche, die Dinge so zu akzeptieren, wie sie sind, wenn du sie nicht ändern kannst! Anstatt gegen die Situation zu kämpfen, erkenne sie ganz bewusst an und frage dich, was du aus dieser Erfahrung lernen kannst. > Jede Erfahrung ist es wert, daraus zu lernen! - Erinnere dich immer wieder an Dinge oder Menschen, für die du dankbar bist. Dies kann deine Perspektive verändern und helfen, das Positive in schwierigen Zeiten zu erkennen. > Dankbarkeit verändert deine Einstellung nachhaltig! - Sprich mit Freunden oder Familienmitgliedern über das, was du durchmachst. Manchmal kann das Teilen von Sorgen und Ängsten eine grosse Erleichterung bringen. Selbst wenn dein Umfeld nicht immer nachvollziehen kann, was in dir vorgeht. > Reden kann Erleichterung verschaffen (Zuhören übrigens auch)! Mir helfen einige dieser Tipps immer wieder, besser mit schwierigen Zeiten umzugehen und teilweise wertvolle Lektionen daraus zu ziehen. Wichtig dünkt mich das Innehalten. Entscheidend ist auch, sich selbst zu bleiben oder bei Volatilitäten immer wieder zu sich zurückzukehren. Das funktioniert alleine mit ruhigem Aus- und Einatmen ganz wunderbar! Und nun wünsche ich dir einen schönen Start in die Adventszeit und bitte denke daran: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – diese Übungen muss man sich in ruhigen Zeiten verinnerlichen, damit sie auch im schwierigen Zeiten helfen können. Sei es auch nur dahingehend, dass man sich auf dem Weg nicht verliert. (1) Dieses berühmte Zitat wurde auch schon anderen Persönlichkeiten zugeschrieben. Mir gefällt der buddhistische Gedanke dahinter, daher passt es mir, dass auch Thich diesen wertvollen Gedanken in ein Zitat packte. Mehr zu Thich Nhat Hahn 131. Blogbeitrag
Das tönt zu schön, um wahr zu sein! Ich möchte auch nicht vor Schwierigkeiten und Bedrohungen fliehen, sondern sie direkt anzunehmen. Genau so wie der Held "Neo" auf dem Beitragsbild dargestellt! Du weisst nicht, wer Neo ist? Dann lass mich kurz erklären: Das Titelzitat „Wenn du soweit bist, wird das Ausweichen nicht mehr nötig sein“ ist ein zentraler Moment in der Entwicklung der Figur Neo aus der Filmreihe „Matrix“. Der Satz wird in einer Szene ausgesprochen, in der der Mentor Morpheus dem verunsicherten Figur Neo auf die bevorstehenden Herausforderungen und die Notwendigkeit hinweist, sich seinen Ängsten und der Realität zu stellen (1). Irgendwann gelangt man in einem Punkt des Lebens, wo man unangenehmen oder herausfordernden Situationen nicht mehr auszuweichen kann oder will. Da möchte man in der Lage sein, diesen Herausforderungen mit Klarheit und Stärke zu begegnen. Dies erfordert nicht nur Mut, sondern auch eine tiefere Selbstkenntnis und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten. Übertragen auf unsere Verletzlichkeit neigen wir dazu, unseren Schwächen, Ängsten oder schmerzhaften Erfahrungen auszuweichen. Wir möchten uns vor Verletzungen schützen, was uns jedoch auch daran hindern kann, unser volles Potenzial auszuschöpfen oder authentische Beziehungen einzugehen. Indem wir lernen, unsere Verletzlichkeit anzunehmen und uns direkt den Herausforderungen des Lebens zu stellen, können wir wachsen und uns weiterentwickeln. Es bedeutet, dass wir lernen, unsere „Angriffe“ nicht nur zu parieren, sondern sie als Teil unseres Lebens und unserer Entwicklung zu akzeptieren. Letztlich ermutigt mich das Filmzitat, selbstbewusst und mutig die Herausforderungen des Lebens anzugehen, anstatt in einer Abwehrhaltung zu verharren. Ich möchte mehr Widerstandsfähigkeit und somit innere Stärke entwickeln, was mir hilft, in schwierigen Zeiten stabiler und verletzlicher zugleich zu sein. Aber eben, es ist leichter getan, als gemacht :-/. Und jetzt gehe ich mir diesen wunderbar inspirierenden Film "Matrix" gleich nochmals anschauen :-) (1) Hier kannst du eine gute Zusammenfassung des Films nachlesen. Lust auf mehr? Dann sieh dir auch noch den spannenden Trailer an! Bildnachweis 126. Blogbeitrag
Der heutige Tag möchte ich voll und ganz der Musik widmen und zwar im wortwörtlichem Sinne. Magst du klassische Musik? Wenn nein, dann ist dieser Blog wie geschaffen für dich. Denn Claude Debussy klingt ganz anders als andere grossartige und bekannte Komponisten der klassischen Musik wie beispielsweise Ludwig van Beethoven, Johann Sebastian Bach und Wolfgang Amadeus Mozart. Claude Debussy war ein französischer Komponist, der im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert lebte. Er gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der Impressionistischen Musik. Seine Werke sind insbesondere durch die Einflüsse fernöstlicher und russischer Musik geprägt. In Anlehnung an diese Vorbilder löste er sich immer mehr von der Tonalität. Und so entstanden ganz eigene Kompositionen, welche zum Träumen einladen. Auch wenn du nix mit Klassik oder Musiktheorie am Hut hast möchte ich dich dazu ermutigen, weiterzulesen… Denn Debussys Stil zeichnet sich durch eine ganz wunderbare Verwendung von impressionistischen Harmonien, fliessenden Melodielinien, subtilen Klangfarben und virtuoser Klavier- und Orchestertechnik aus. Er revolutionierte nebenbei die Musik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts und wird oft als einer der bedeutendsten Komponisten dieser Zeit angesehen. Seine Werke sind geprägt von einer Sinnlichkeit und Poesie, die den Hörer in eine Welt der Träume und Schönheit entführen. Habe ich dich neugierig gemacht? Gut so! Seine drei Hauptwerke sind absolut hörenswert: Spieldauer 10,5 Minuten: "Prélude à l'après-midi d'un faune" Es ist ein orchestraler Prélude, der von einem Gedicht von Stéphane Mallarmé inspiriert wurde und die Träume eines Fauns am Nachmittag darstellt. Debussy wollte mit diesem Stück die Sinnlichkeit und das Verlangen des Fauns einfangen und schuf damit ein Werk voller impressionistischer Nuancen und Fliessendheit. Spieldauer 6 Minuten: "Clair de Lune" Das ist ein Klavierstück aus Debussys Suite "Suite bergamasque", das von einem Gedicht von Paul Verlaine inspiriert wurde und eine nächtliche Atmosphäre einfängt. Debussy wollte mit diesem Stück die romantische und poetische Stimmung des Mondes in Musik umsetzen und schuf damit ein Werk, das von zarten Harmonien und einem fließenden, impressionistischen Stil geprägt ist. Spieldauer 26 Minuten: "La Mer" ist eine dreiteilige sinfonische Suite, die die verschiedenen Stimmungen und Erscheinungsformen des Meeres einfängt. Debussy wollte mit diesem Werk die Dynamik, die Weite und die Komplexität des Meeres musikalisch darstellen und schuf damit ein Stück, das von subtilen Impressionen und farbenreichen Klangmalereien geprägt ist. La Mer" Mir gefallen auch seine frühen Werke wie beispielsweise das Stück "Rêverie" (Träumerei) mit einer Spieldauer von knapp 7 Minuten, welches zum Träumen einlädt. Mit diesem Stück wollte er die Gefühle und Gedanken der Zuhörer in einen Zustand des Träumens und der Melancholie versetzen. Er verwendete sanfte und fliessende Harmonien, um eine ruhige und friedliche Atmosphäre zu schaffen. Lass dich verzaubern von diesem genialen Komponisten. Er hat auch das Zitat im Titel dieses Blogs kreiert “Music is the silence between the notes” (Musik ist die Stille zwischen den Noten). Damit meinte er, dass die Stille zwischen den Noten genauso wichtig für die Musik ist wie die Noten selbst. Denn auch die Pausen und die Art und Weise, wie sie gesetzt werden, tragen zur Struktur und zum Ausdruck eines Musikstücks bei. Einfach wunderbar! Ich wünsche dir viel Spass beim Eintauchen in Claude Debussys Welt. Bildnachweis und Buch zu Debussys Zitat und Musik: 125. Blogbeitrag
Heute möchte ich dich dazu einladen, 5 Minuten lang einfach mal nix zu tun und möglichst nix zu denken. Versuche indessen, dich einfach in diesem einzigartigen im Moment zu spüren. Nix Denken? Undenkbar! Mitnichten und ich verrate dir, wie es dir sofort gelingt, die Gedanken auszuschalten: Entspanne dich und konzentriere dich auf deinen wunderbaren Atem. Jeder Atemzug ist ein Geschenk und wenn du atmend mitdenkst, schaffst du es auch, nix anderes zu denken: Beim Einatmen denkst du zugleich «Ein» und beim Ausatmen denkst du zugleich an «Aus». Diese gute Idee erwähnt der Achtsamkeitsmönch Thich Nhat Hanh immer wieder gerne in seinen Büchern (1). Thats it! Viel Spass und geniesse es in vollen (Atem)zügen! (1) Thich Nhat Hanh empfiehlt explizit in seinem Buch „Das Herz der Meditation“ (im Original: „The Heart of the Buddha's Teaching“), dass man beim Ein- und Ausatmen die Silben „ein“ und „aus“ mitdenken kann, um sich besser auf die Atmung zu konzentrieren und den Geist zu beruhigen. Diese Technik hilft dabei, die Achtsamkeit zu fördern und die Gedanken zu beruhigen. Es ist eine einfache, aber effektive Methode, um im gegenwärtigen Moment zu bleiben. Bildnachweis 117. Blogartikel
In meinem 109. Blogartikel erwähnte ich Sokrates nur kurz. Viel zu schade für solch einen prägenden Philosophen, der um 470–399 v. Chr. lebte. Er gilt als einer der Begründer der westlichen Philosophie und hatte einen grossen Einfluss auf die Entwicklung der Ethik und der Erkenntnistheorie (1). Sokrates hinterliess keine schriftlichen Werke; seine Erkenntnisse sind durch die Schriften seiner Schüler, insbesondere von Platon, überliefert. Ich möchte mit dir meine drei Lieblingszitate von Sokrates teilen: "Ich weiss, dass ich nichts weiss." Dieses Zitat drückt Sokrates Überzeugung aus, dass echtes Wissen mit Demut und der Erkenntnis einhergeht, dass man nicht alles wissen kann. Es fordert uns alle auf, kritisch über ihre eigenen Überzeugungen nachzudenken und offen für neue Ideen zu sein. Diese Erkenntis dünkt mich noch heute brandaktuell. "Das ungeprüfte Leben ist nicht lebenswert." Sokrates betonte die Wichtigkeit der Selbstreflexion und der kritischen Auseinandersetzung mit den eigenen Lebensumständen. Er glaubte, dass ein Leben ohne Selbstprüfung und ethische Überlegungen nicht voll und ganz lebenswert ist. Mir gefällt das sehr gut! "Erkenne dich selbst." Dieses Zitat fordert zur inneren Selbstreflexion auf. Sokrates war der Meinung, dass Selbstkenntnis der Schlüssel zu einem guten Leben ist. Durch die Ergründung seiner eigenen Gedanken und Motive kann man zu einem tieferen Verständnis der Wahrheit und moralischen Werte gelangen. Sogar in modernen Filmen wie "Matrix" bedient man sich gerne solchen Zitaten. Sokrates Vermächtnis liegt in der Entwicklung der dialektischen Methode, die durch Fragen und Antworten zur Wahrheit führt und somit tiefes Denken und Selbstreflexion anregt. Viele seiner Ideen über Ethik, Moral und das Streben nach Wissen sind bis heute relevant - sei es im Coachingbereich, in der Ethikdiskussion oder im Bereich des kritischen Denkens. Sokrates starb um 399 v. Chr. durch das Trinken eines mit Gift versetzten Schierlings (2). Er wurde wegen "Verführung der Jugend" und "Götterlästerung" verurteilt. Schade, denn er hätte der Nachwelt bestimmt noch viele weitere inspirierende Erkenntnisse hinterlassen können. (1) Sokrates ist bekannt für seine sokratische Methode, die auf Dialog und kritisches Fragen abzielt, um zu Erkenntnissen zu gelangen. Seine Philosophie betont das Streben nach Weisheit und das Bewusstsein der eigenen Unwissenheit. Sokrates vertritt die Auffassung, dass wahres Wissen zu moralischem Handeln führt und dass Erkenntnis ein Prozess des inneren Dialogs ist. (2) Der Gefleckte Schierling ist gemäss Wikipedia eine Pflanzenart aus der Gattung Schierlinge innerhalb der Familie der Doldenblütler. Der Schierling gehört zu den giftigsten „einheimischen“ Pflanzenarten. Sein in allen Teilen vorhandener Wirkstoff ist das Pseudoalkaloid Coniin, das für den Erwachsenen in einer Dosis von 0,5 bis 1 g tödlich ist. Der Gefleckte Schierling enthält zwischen 1,5 und 2,0 % des Alkaloids. Mit einem sogenannten Schierlingsbecher (Trank aus seinen Früchten oder Wurzeln) wurden im Altertum üblicherweise Verurteilte hingerichtet. Bildnachweis 115. Blogbeitrag
Das Träumen ist ein faszinierendes Phänomen, das Wissenschaftler seit Jahrhunderten beschäftigt. In meinem 88. Blogbeitrag habe ich vom Phänomen berichtet, sich an Träume zu erinnern oder sie gar steuern zu können. Kürzlich kam bei einem spannenden Gespräch die Grundsatzfrage auf, weshalb wir träumen. Wie ist der Stand der Forschung dazu? Es wird dich kaum überraschen, dass es auch hierzu mehrere Theorien darüber gibt, warum wir träumen. Sigmund Freud sah Träume als einen Weg, unbewusste Wünsche und Konflikte auszudrücken. Obwohl diese Theorie in der modernen Psychologie nicht mehr so stark vertreten wird, hat sie dennoch einen grossen Einfluss auf das Verständnis von Träumen gehabt. Mittlerweile ist man einen Schritt weiter. In den letzten Jahren brachte die Traumforschung einige interessante Erkenntnisse hervor, welche ich gerne mit dir teilen möchte: Träume könnten helfen, emotionale Erlebnisse zu verarbeiten. Psychologen wie Siegel (2010) argumentieren, dass Träume eine wichtige Rolle bei der Verarbeitung von Stress und traumatischen Erlebnissen spielen (1). Eine weitere Theorie besagt, dass Träume dazu beitragen könnten, Erinnerungen zu konsolidieren und zu festigen. Forschungen von Walker und Stickgold (2006) unterstützen die Idee, dass der REM-Schlaf, in dem die meisten Träume auftreten, entscheidend für die Gedächtnisbildung ist (2). Träume dürften auch kreative Problemlösungen fördern. Der Psychologe Deirdre Barrett (1993) hat gezeigt, dass viele Künstler und Wissenschaftler von ihren Träumen inspiriert wurden (3). Träume böten einen idealen Raum für Selbstreflexion, in dem wir über unsere Wünsche und Ängste nachdenken. Diese Idee wird von Freud (1900) in seiner Traumtheorie unterstützt, die Träume als Ausdruck unbewusster Wünsche betrachtet. Auch Carl Gustav Jung beschrieb Träume als Spiegel des Unterbewusstseins (4). Träume könnten es uns auch ermöglichen, soziale Interaktionen und Problemlösungen zu simulieren, was als eine Art "mentales Training" angesehen werden könnte (5). Diese Auswahl an Resultaten ist nicht abschliessend und die Forschung zu Träumen ist weiterhin ein aktives und faszinierendes Feld. Die drei ersten Forschungsergebnisse gefallen mir sehr gut: Ich könnte mir gut vorstellen, dass ich in meinem Träumen emotionale Erlebnisse verarbeite, diese konsolidiere und unbewusst Selbstreflexion betreibe. Vielleicht wird man es einmal ganz genau wissen. Für mich steht auch so zweifelsohne fest, dass Träumen als natürlicher Teil unseres nächtlichen Seins genau so sinnvoll sein dürfte wie unsere bewussten Gedanken. Würde es keinen Sinn ergeben oder keinem unabdingbarem Zweck dienen, dann träumten wir wohl kaum. Und das wäre doch jammerschade, findest du nicht auch? Dann wäre es vorbei mit der nächtlichen Verbrecherjagd nach Vampiren, dem Fliegen können, Einhörner reiten, haushohe Torten essen oder von einem Planeten aus in eine neue Welt eintauchen können.... Was denkst du darüber, weshalb du träumst? Du musst mir die Antwort nicht sofort geben – du kannst auch gerne in aller Ruhe erst einmal darüber schlafen :-). (1) Quelle: Siegel, J. (2010). "The Mindful Way Through Depression” (2) Quelle: Walker, M. P., & Stickgold, R. (2006). "Sleep, Memory, and Plasticity". (3) Quelle: Barrett, D. (1993). "The Committee of Sleep". (4) Quelle: Freud, S. (1900). "Die Traumdeutung". (5) Quelle: Revonsuo, A. (2000). "The reinterpretation of dreams: An evolutionary hypothesis of the function of dreaming". Bildnachweis 100. Blogbeitrag
Anlässlich meines 100. Blogbeitrages möchte ich mit dir zusammen das wohl vielseitigste und wunderbarste Gefühl feiern, welches wir erfahren dürfen: Die Liebe! Aber sie gewinnt nicht immer. Weshalb eigentlich nicht? Denn meines Erachtens ist diese einzigartige Emotion ein verlässlicher Erfolgsgarant für so ziemlich alles. Und dennoch: Immer wieder sehe ich Menschen, deren Handlungen nicht von Liebe, sondern von Hass geprägt sind. Gefolgt von einer scheinbar nie endenden Spirale voller negativer Emotionen, welche in erster Linie den Hassenden selbst physisch und psychisch schaden und das Umfeld negativ prägen. Mich macht das sehr traurig und auch äusserst nachdenklich! Ich habe immer geglaubt, dass wir alle intuitiv spüren oder gar wissen müssten, dass Hass zu nichts anderem führen kann als Hass. Diese Aussage stammt von hier abgebildeten Martin Luther King Junior - Er war ein bekannter Bürgerrechtler, der sich in Zeiten der rassistischen Unruhen in den Staaten von 1964 - 1967 für Gewaltlosigkeit und Gleichberechtigung einsetzte, bis er ermordet wurde. Und seine Aussage bringt das Ganze auf den Punkt. Ich höre oft sagen, dass Hass und Liebe dasselbe sei, einfach in unterschiedlicher Ausprägung. Dies als Legitimation, um Hass als Mittel zum Zweck einzusetzen. Aber wenn man sich das genauer überlegt, dann merkt man rasch, dass sie in ihrer Natur und Auswirkung sehr unterschiedlich sind. Hass ist von negativen Emotionen geprägt, während Liebe mit positiven Emotionen verbunden ist. Hass und Liebe sind zwar beide komplexe Emotionen, die aber absolut unterschiedliche Auswirkungen auf das Verhalten und das Wohlbefinden eines Menschen haben können. Bestimmt kennst du auch genügend Beispiele für die Auswirkungen beider Phänomene. Wir spüren nicht nur, dass Liebe uns gut tut, es ist auch empirisch belegt: Diverse Studien (1) haben gezeigt, dass Menschen, die von Hass geprägt sind, oft negative Emotionen wie Wut, Feindseligkeit und Stress erleben, was sich erwiesenermassen negativ auf ihre psychische Gesundheit auswirken kann. Im Gegensatz dazu können Menschen, die von Liebe und Mitgefühl geleitet werden, positive Emotionen wie Glück, Zufriedenheit und Verbundenheit erfahren, was sich positiv auf ihre psychische Gesundheit auswirken kann. Wie kann es da sein, dass so viele wunderbare Persönlichkeiten trotzdem dem Hass verfallen? Wieder einmal mehr liefert eine fiktive Filmfigur eine gute Antwort: Der Jedimeister Yoda aus den Star Wars – Filmreihe weiss es! In diesen Filmen wird die Moral vermittelt, dass die positive Macht in uns stark ist und jeder die Fähigkeit hat, Gutes zu vollbringen, wenn er nur seinen inneren Werten und Überzeugungen treu bleibt und daraus Gutes tut. Man muss lernen, seine Macht verantwortungsbewusst und zum Wohl anderer einzusetzen, um nicht der Dunklen Seite zu verfallen (lies mehr dazu in einem 84. Blogbeitrag). Im Film spricht der Jedimeister Yoda über die Stärken der dunklen Seite und erklärt die Neigung zum Hass sinngemäss folgendermassen:" Die dunkle Seite ist nie stärker. Sie ist nur schneller und verführerischer". Letztendlich zeigt die Filmserie, dass die wahre Stärke darin liegt, in sich selbst zu vertrauen und den Mut aufzubringen, für das zu kämpfen, woran man glaubt. Dabei ist entscheidend, dass die dunkle Seite wegen ihrer destruktiven Natur immer verliert. Hass kann nur zerstören. Vielen Menschen neigen dazu, Hass zu empfinden, weil sie sich bedroht oder verletzt fühlen, oder weil sie Vorurteile oder negative Erfahrungen haben. Oder weil es ihnen angeblich die nötige Stärke vermittelt. Aber genau da wäre es wichtig zu verstehen, dass Hass eben gerade keine konstruktive Emotion ist und oft zu destruktivem Verhalten führen kann. Es kann keine guten Lösungen geben, die von Hass geprägt sind. Niemals! Punkt! Wenn trotz allem Hassgefühle auftauchen ist es meines Erachtens wichtig, dieses Gefühl zu akzeptieren und dem auf den Grund zu gehen. Der Achtsamkeitsmönch Thich Nhat Hanh würde noch ergänzen, dass man auch einfach genügend positive Samen sähen könnte, welche den Hass mit der Zeit verdrängen kann. Was für ein schöner Gedanke. So gelangt mehr Licht in die dunklen Gedanken, Handlungen und Gefühle (2). Es gibt genügend weitere nützliche Ansätze, um Hass in Beziehungen zu überwinden, wie zum Beispiel Empathie, Vergebung, Kommunikation oder Konfliktlösung. Indem man versuchte, die Perspektive anderer zu verstehen, Vergebung praktiziert und konstruktive Wege zur Lösung von Konflikten fände, könnte man dazu beitragen, Hass zu überwinden und positive Beziehungen aufzubauen. Ein Leben ohne Hass ist auch immer ein ein bewusster Entscheid, der jeder Mensch für sich selber fällen muss. Es ist letztendlich auch ein Akt der (Selbst)Liebe und diese wunderbare Erkenntnis wünschte ich jeder hassgebeutelten Seele von ganzem Herzen. Ich möchte diesen Beitrag zusammenfassend mit einem weiteren stimmigen Zitat von Martin Luther King beenden: „Dunkelheit kann Dunkelheit nicht vertreiben, das kann nur Licht. Hass kann Hass nicht vertreiben, das kann nur die Liebe.“ (1) Hier sind einige Studien, die die Auswirkungen von Hass und Liebe auf die psychische Gesundheit untersuchen: - Eine Studie von Fredrickson et al. (2008) fand heraus, dass Menschen, die regelmäßig positive Emotionen wie Liebe, Dankbarkeit und Mitgefühl erleben, eine bessere psychische Gesundheit und ein höheres Wohlbefinden haben. - Forschung von Lutz et al. (2008) zeigte, dass regelmäßige Praktiken wie Meditation und Achtsamkeit, die darauf abzielen, Liebe und Mitgefühl zu kultivieren, positive Auswirkungen auf die psychische Gesundheit haben können. - Eine Studie von King et al. (2010) untersuchte die Auswirkungen von Hass und Feindseligkeit auf die psychische Gesundheit und fand heraus, dass Menschen, die diese negativen Emotionen häufig erleben, ein höheres Risiko für psychische Störungen wie Depressionen und Angst haben. - Eine Meta-Analyse von Siedlecki et al. (2016) untersuchte verschiedene Studien zu den Auswirkungen von Liebe und Mitgefühl auf die psychische Gesundheit und fand heraus, dass diese positiven Emotionen mit einem besseren psychischen Wohlbefinden und einer geringeren Wahrscheinlichkeit für psychische Störungen verbunden sind. (2) Das Buch "Ärger" von Thich Nhat Hanh mit Tipps, wie man Ärger dauerhaft überwinden kann, kann ich wärmstens empfehlen. Bildnachweis 97. Blogbeitrag
In der Botschaft des Disney-Filmklassikers «Ratatouille» versteckt sich mehr als bloss eine Aufforderung, kreativer zu kochen (1). Im Film wird mit dem Satz "Jeder kann kochen" ausgedrückt, dass Kochen keine Frage von Talent oder sozialer Herkunft ist, sondern vielmehr von Leidenschaft, Experimentierfreude und Hingabe. Es bedeutet, dass jeder in der Lage ist, kreativ zu werden und köstliche Gerichte zuzubereiten, solange er bereit ist, sich dafür zu engagieren. Gusteau, der verstorbene Spitzenkoch im Film vertrat zu seinen Lebzeiten das Motto „Jeder kann kochen“ und veröffentlichte einen Kochbuch-Bestseller unter diesem Titel. Während des ganzen Films führt Rémy, der Hauptdarsteller und begnadete Koch des Films (er ist nota bene als süsse und schlaue Ratte dargestellt) teils tiefsinnige Zwiegespräche mit dem Geist dieses Mannes, welcher ihm immer wieder erscheint und ihm hilft, Entscheidungen zu treffen. Was den Protagonisten Rémy von den meisten im Film unterscheidet, ist seine Gabe, neue Gerichte zu komponieren. Er komponiert Geschmäcker wie Mozart die Klänge. Er ist kreativ und erinnert mich immer wieder daran, auch meine Kreativität und Verspieltheit mehr in meine Gerichte zu integrieren. Das Kreativitätspotential des Kochens liegt für meinen Geschmack auch darin, dass man verschiedene Zutaten und Aromen immer wieder neu kombinieren kann, um neue Geschmackserlebnisse zu schaffen. Man kann experimentieren, improvisieren und eigene Rezepte entwickeln, die ganz individuell auf die eigenen Vorlieben und Bedürfnisse zugeschnitten sind. Mir gefällt, wieviel Verspieltheit sich dadurch in den Alltag einbinden lässt :-). Ich würde sogar behaupten, dass man durch das Kochen auch seine Persönlichkeit weiterentwickeln kann, indem man lernt, geduldig zu sein, sich zu organisieren, Probleme zu lösen, flexibel zu sein und Verantwortung zu übernehmen. Man kann Selbstvertrauen aufbauen, sich selbst besser kennenlernen und seine kreativen Fähigkeiten entfalten. Und es macht nebenbei auch unglaublich viel Spass. Genau so viel Spass wie das Gucken dieses wunderbaren Disney-Filmklassikers! (1) Hier findest du eine gelungene Filmkritik zum Nachlesen. Bildnachweis Blogbeitrag Zayn
Die Entstehung eines Menschen durch die Magie zweier sich Liebenden ist ein wahrhaft wundersamer Prozess. Ich betrachte ihn in den kommenden Zeilen als bewusster, gewollter und liebevoller Entscheid zweier Individuen. Der Beginn eines Lebens ist ein wahres Wunder, welches wir alle erfahren durften. Ein Hoch auf die Liebe, welche sich in Körperlichkeit manifestieren kann. Es beginnt mit einem Funken der Zuneigung, der sich zu einem Feuer der Leidenschaft entfacht. In diesem magischen Moment verschmelzen zwei Seelen zu einer und erschaffen neues Leben. Jeder Schritt auf diesem Weg ist von Liebe und Hingabe geprägt, während der Körper der Mutter ein schützendes Zuhause für das heranwachsende Wunder wird. Die Familie erweitert sich und ist dafür besorgt, dass sich das kleine Wunder selbständig und glücklich entwickeln kann. Die Welt hält den Atem an, wenn ein neuer Mensch geboren wird, denn er bringt Licht und Hoffnung in die Dunkelheit. Die Liebe, die ihn umgibt, strahlt heller als tausend Sonnen und berührt die Herzen aller, die ihm begegnen. Ein neues Leben bedeutet eine neue Chance, die Welt zu einem besseren Ort zu machen, und die Liebe, die es umgibt, kann Berge versetzen. Wir sollten eigentlich jede einzelne Geburt auf dieser Erde miteinander liebevoll feiern. Und ich möchte alle kritischen Stimmen, die bei Geburten just an Überbevölkerung denken versöhnlichst dazu einladen, die Kritik für einmal ruhen zu lassen. Oft vergessen wir, dass auch wir einen Teil dieses Wunders sind. Denn schlussendlich ist die Geburt auch das höchstpersönliche Wunder, für welches wir selbst jeden Tag dankbar sein sollten und uns auch gegenüber unseren geschätzten Erzeugern und insbesondere unseren tapferen Müttern einmal mehr bedanken sollten. Leben ist und sollte immer etwas Positives bleiben und vielleicht sollten wir weniger darüber richten als es vielmehr derart richten, dass jedes Leben jene Achtung und Chancen bekommt, welches es verdient. Ich wünsche unserem neuesten Familienzuwachs Zayn alles Liebe, Glück und Zufriedenheit auf dieser Welt und freue mich darauf, diese Persönlichkeit in den kommenden Jahren näher kennenlernen und erfahren zu dürfen. 88. Blogbeitrag
Hast du dir auch schon mal gewünscht, dass du dich öfters an deine Träume erinnern kannst? Nun, man sollte sich vorher gut überlegen, was man sich wünscht. Dazu kann ich dir eine wunderbare Anekdote aus meinem Leben erzählen. Es wird vermutet, dass Menschen, die einen sehr tiefen und erholsamen Schlaf haben, sich seltener an Träume erinnern. Das könnte daran liegen, dass sie in der REM-Phase nicht wach waren und sich weniger häufig daran erinnern (1). Ich kann das aus eigener Erfahrung bestätigen. Ich gehöre ebenfalls zu diesen beneidenswerten Menschen, die tief und fest durchschlafen können und sich fast nie an Träume erinnern. Eigentlich schade, denn das Thema ist sowohl faszinierend als auch sehr umstritten in unterschiedlicher Hinsicht: Über die Notwendigkeit des Schlafens ist man sich insofern einig, als dass wir ihn brauchen, um zu überleben. Wir verschlafen ein Drittel unseres Lebens, in der Nacht bilden wir Antikörper, erneuern sich Zellen und unser Gehirn verarbeitet Informationen. Wir haben den Traum zwar noch nicht verstanden, aber manchmal kann er helfen, uns selbst besser zu verstehen. Sigmund Freud und Carl Gustav Jung haben Anfang des 20. Jahrhunderts massgeblich zu unserem heutigen Verständnis der modernen Traumdeutung beigetragen. Freud sah Träume als die Befriedigung unerfüllter Triebwünsche, die zur Selbsterkenntnis beitragen. Beide Männer beschrieben Träume als Ausdruck des Unterbewusstseins. Jung glaubte, neben einer objektiven und persönlichen Deutung der eigenen Träume, zudem an ein kollektives Unterbewusstsein der Menschheitsgeschichte, mit dessen Hilfe man den Bildern aus Träumen ebenfalls eine Bedeutung zuschreiben könne (2). Auch in dem spannenden Artikel des Tagesanzeigers zum Thema Träume wird vermutet, dass Sigmund Freud recht gehabt mit seiner Idee, dass unsere Träume von Tagesresten geprägt seien. "Der Traum bringt alles Notwendige hervor", sagt Jung. (3) Nun gut, das macht mich erst recht neugierig auf meine Träume... In Bezug auf das Erinnern an Träume gibt es ebenso unterschiedliche Ansichten. Einige Forscher empfehlen Techniken wie das Führen eines Traumtagebuchs. Andere empfehlen das bewusste Setzen von Absichten vor dem Schlafengehen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, sich an Träume zu erinnern. Was das aktive Steuern von Träumen betrifft, so ist die sogenannte luzide Traumkontrolle ein interessanter Bereich der Forschung. Luzides Träumen bezeichnet den Zustand, in dem man sich bewusst ist, dass man träumt, und in gewissem Maße Einfluss auf den Traumverlauf nehmen kann. Nun, ich halte es nicht für sinnvoll, in meinen unbewussten Traumprozess aktiv einzugreifen. Ich denke, dass mein Unterbewusstsein ganz genau weiss, weshalb ich was wie träume. Aber ich hatte mir vor einiger Zeit vor dem Einschlafen ganz bewusst vorgenommen, mich zumindest an meine Träume zu erinnern. Mein Fazit nach dieser Nacht ist eindeutig: Ich werde mir das nie wieder wünschen :-). Denn erstaunlicherweise hat es hervorragend geklappt! Ich habe mich zum ersten Mal in meinem Leben an mehrere Träume erinnern können und konnte es kaum glauben. Ich bin davon überzeugt, dass mein jahrelanges Achtsamkeitstraining diesen Erfolg mitbegünstigt hat. Und nun folgt das grosse Aber: Bedauerlicherweise habe ich mich nur deshalb an mehrere Träume erinnern können, weil ich auch mehrmals aufgewacht bin. Ich hatte vergessen, dass man mehrere REM-Phasen pro Nacht durchläuft. Obschon ich bei jedem Aufwachen sehr rasch wieder eingeschlafen bin, fühlte ich mich um eine wichtige Erfahrung bereichert. Aber zugleich habe ich mich meines erholsamen Dauerschlafes beraubt und fühlte mich wie gerädert. Meine nächtlichen Traumpfade scheinen wohl bewusst im Verborgenen zu liegen und da ich mich rundum glücklich fühle, habe ich beschlossen, es dabei ruhen zu lassen und darauf zu vertrauen, dass mich mein Unterbewusstsein weckt, falls ich mich an einen Traum erinnern soll. Nicht alle Geheimnisse scheinen dazu bestimmt, entschlüsselt zu werden. Auch das wird seine guten Gründe haben. Ich kann gut damit leben :-) (1) Quelle: Focusbericht (2) Quelle: Artikel in der Süddeutschen Zeitung (3) Quelle: Artikel im Tagesanzeiger 84. Blogbeitrag
Ob du es glauben magst oder nicht. Star Wars nicht nur eine unterhaltsame Science-Fiction-Saga, sondern auch eine Quelle für philosophische Reflexionen über das Gute und das Böse, die Macht der Wahl und die Suche nach Sinn und Identität. Die Star Wars-Saga besteht aus insgesamt neun Episoden, die eine epische Geschichte über den Kampf zwischen Gut und Böse erzählen. Es beginnt mit der Original-Trilogie (Episode IV-VI), in der der junge Luke Skywalker gegen das tyrannische Galaktische Imperium und dessen Anführer, Darth Vader, kämpft. Die Prequel-Trilogie (Episode I-III) zeigt die Vorgeschichte und wie Anakin Skywalker zu Darth Vader wird. Die Sequel-Trilogie (Episode VII-IX) führt uns in eine neue Generation von Helden und Schurken. Das Fazit der Star Wars-Episoden ist, dass der Kampf gegen das Böse niemals endet und dass jeder die Macht hat, seine eigene Bestimmung zu wählen. Es geht auf den ersten Blick um den Glauben an das Gute, den Mut, sich gegen Unterdrückung und Tyrannei zu erheben, und die Bedeutung von Freundschaft und Zusammenhalt. Blickst du etwas tiefer, dann findest du auch philosophische Parallelen in Star Wars. Zum Beispiel spiegelt die Macht, die von den Jedi und Sith genutzt wird, philosophische Konzepte wie Dualismus, Ethik und das Streben nach Harmonie wider. Die Jedi verkörpern Tugenden wie Weisheit, Bescheidenheit und Selbstlosigkeit, während die Sith für Machtstreben, Egoismus und Verführung stehen. Die Geschichte von Anakin Skywalker zeigt auch die Gefahr des Verlusts der eigenen Identität und den Einfluss von Versuchung und Leidenschaft. Die ZEN-Philosophie und die Moral aus den Star Wars Filmen weisen ebenfalls einige Parallelen auf. Beide betonen die Bedeutung von Achtsamkeit, innerem Frieden und dem Streben nach Harmonie. In den Star Wars Filmen wird oft die Macht der Gedanken und die Kontrolle über die eigenen Emotionen betont, ähnlich wie es auch in der ZEN-Philosophie der Fall ist (1). Darüber hinaus gibt es in den Star Wars Filmen auch eine klare Unterscheidung zwischen Gut und Böse, ähnlich wie es in vielen moralischen Lehren der Fall ist. Die Charaktere in den Filmen werden oft vor moralische Entscheidungen gestellt und müssen sich zwischen dem Guten und dem Bösen entscheiden, was auch ein zentrales Thema in der ZEN-Philosophie ist. Mir gefällt an der Moral der Star Wars Filme speziell die Bedeutung von innerer Stärke, moralischer Integrität und dem Streben nach Frieden und Harmonie. Aber man kann die tollen Filme natürlich auch einfach so vollends geniessen. Es lohnt sich! So oder So: Möge die Macht mit uns allen sein! Und was du dir darunter vorstellen magst oder was das für dich bedeutet, das liegt alleine in deiner Macht :-) (1) im Kontext zur dunklen Seite der Macht (Hass) habe ich im 100. Blogbeitrag ebenfalls nützliche Star Wars Gedanken verwenden können. Absolut lesenswert! |
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