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25. Blogbeitrag
Mutige Entscheide können auch mal schiefgehen. Davon geht die Welt nicht unter. Ein Marvelfilm illustriert das sehr gut: Die Eternals, die 1976 vom legendären Jack Kirby geschaffen wurden, galten nie als eine der beliebtesten Comic-Eigenschaften von Marvel – aber sie zählen zweifellos zu ihren mächtigsten. Kurz zum Inhalt: Die Eternals wurden vor 7000 Jahren von den gottähnlichen Celestials erschaffen, um die Menschen vor den Deviants zu beschützen. Grundsätzlich können alle Eternals kosmische Energie zu Ihren Gunsten verwenden. Dadurch sind sie so gut wie unsterblich, unfassbar stark und die meisten haben eine spezielle Fähigkeit, die sie einzigartig macht. Nun soll das verfilmt werden. Mit dem Film der Oscarpreisträgerin Chloé Zhao wurde die Phase 4 des Marvel Cinematic Universe (MCU) fortgesetzt und es galt zehn Helden auf einmal einzuführen, was per se ein schwieriges Unterfangen ist. Sie haben im Film ganze sieben Tage Zeit, die Welt zu retten. Nun gut, vielleicht etwas zu viel des Guten? Aber die Probleme lagen meines Erachtens an anderen Stellen: Man wusste wohl nicht, wo die perfekte Mischung zwischen Humor und Düsterheit liegen soll. Die Witze zünden für meinen Geschmack einfach nicht. Die Drehbuchautoren jedoch waren mutig genug, den ersten schwulen Helden und gehörlose Heldin ins MCU einzuführen. Bravo! Doch bei diesem fragilen Thema Diversität versagte das nötige Feingefühl. Es wirkt zu theoretisch - und das merkte man dem Film auch an. Andererseits gefällt mir, dass die Figuren mit all ihren Stärken und Schwächen wunderbar eingeführt und bildgestalterisch brillant dargestellt wurden. Leider spielte der Film – auch bedingt durch die Corona-Pandemie und Boykotte in vielen Ländern – deutlich weniger Geld ein als die meisten Vorgängerfilme: Es war wohl einfach zu viel von allem auf einmal. Aber so ist es nun mal bei Entscheidungen. Man weiss erst im Nachhinein, ob sie funktionieren oder nicht. Und ich fälle lieber einen Entscheid als keinen. Ich persönlich fand den Film wunderbar umgesetzt und es mauserte sich trotz Schwächen zu einem meiner Lieblingsfilmen im MCU. Die mutigen Entscheide waren nötig, um eine Änderung im MCU anstossen zu können. Abgesehen von den Guardians langweilten mich die letzten Filme zusehend. Angesichts der gigantischen Herausforderungen, die es bei der Einführung der Eternals zu meistern galt, hätte man durchaus etwas Milde walten lassen können bei den Kritiken. Ich hoffe, die Verantwortlichen können den Mut (und die Finanzen) für einen zweiten Teil aufbringen. Ich hoffe auch, dass Kritiker und Publikum dann den Mut aufbringen, die Vorurteile beiseite zulegen und der spannenden Geschichte trotz Schwächen eine zweite Chance zu geben. Einen erfolgreichen zweiten Teil des Films könnt dann auch den Wert meines Comics doch noch etwas steigern und damit würde sich auch mein Mut zum damaligen Kaufentscheid lohnen im wahrsten Sinne des Wortes, hehe. Bitte diesen letzten Satz nicht all zu ernst nehmen... Aber wie ich eingangs erwähnte: Mutige Entscheide können auch mal schiefgehen. Davon geht die Welt nicht unter.
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24. Blogbeitrag
Ding Dong. Meine Gastgeberin öffnete mir herzlich die Türe und ich freute mich auf einen wunderbaren Frauenbrunch. Wir kennen uns beruflich schon seit einigen Jahren und endlich schafften wir es, uns privat zu treffen. Ich war sehr überrascht, als ich bei ihr neben der spartanisch-durchgestylten Wohnung zentral erhebend eine tibetische Klangschale sah. Die selbstbewusste Dame ist selbständige Treuhänderin und hat mit Esoterik absolut nichts am Hut. Aha, sowas geht auch? Dies war meine erste Begegnung mit Klangschalen und ich lerne die Vorzüge ohne jeglichen Klimbim kennen. Einfach anreiben oder anschlagen, um zur Ruhe zu kommen und die eigenen Gedanken zu beruhigen - simple as that! Tönt gut - will ich auch. So machte ich mich als Laie auf die Suche nach (m)einer Klangschale und da ich für mich eine neue und neutrale Schale wollte, stiess ich rasch auf Peter Hess-Qualitätsklangschalen. In einem anderen Ratgeber hiess es, man solle neben der Qualität unbedingt nach dem Klang auswählen. Gesagt getan. Ich hab mich ohne Wimperzucken durch ungefähr 30 Schalen durchgehört, bis ich auf die Eine stiess. Unglaublich aber wahr: Mich durchströmte bei jener einen Schale eine körperliche Wärme, die mich erstaunte. Mit so einem wohligen Dong hatte ich nie gerechnet. Ich hätte nie gedacht, dass mich ein einfaches Ding Dong zu meinem eigenen Dong Ding führen würde. 23. Blogbeitrag
Ich mag es, meine Freundinnen zu überraschen. Sei es, mit ihnen in einem alten VW-Bully ein Wiesenpicknik zu veranstalten oder sie zu einem Fonduetucktuck in der Stadt Zürich zu entführen. Da sich bei mir in diesem Jahr alles um Reflexion und Achtsamkeit drehte, wollte ich diese Erfahrung mit ihnen teilen. Wir tauschten unser Innerstes mitteln Coachingkarten aus, diskutierten miteinander und genossen die Vertrautheit zwischen uns. Es ist ein Geschenk, gute Freundinnen zu haben. Wie jede andere Beziehung bin ich davon überzeugt, dass man auch diese hegen und pflegen soll, damit sich ihre befruchtende Wirkung entfalten kann. Ich weiss auch schon jetzt, was ich im nächsten Frühling tun kann, um meine beste Freundin zu überraschen. Neugierig? Dann notiere dir den 25.3.2024 und du wirst es dann erfahren. |
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Mai 2026
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