|
170. Blogbeitrag Der Ballypark in Schönenwerd ist einer der wenigen Parks, die sich sowohl für Gross als auch für Klein eignen. Und das kommt leider nicht allzu häufig vor. Schade eigentlich! Lass dich darum zu einem schönen Rundgang durch den Park entführen und ich zeige dir meine Highlights daraus! Kurz zur Entstehung: Der Park wurde im 20. Jahrhundert eingerichtet, um den Mitarbeitern der Bally-Fabriken und deren Familien eine angenehme Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Nach der Schliessung des Werkes wurde das Gelände auch der Öffentlichkeit Erholungsfläche zugänglich gemacht. Es ist auch heute noch ein wunderschöner Ort der Begegnung und Erholung und zwar komplett unabhängig davon, ob du allein, mit Freunden und Familie oder mit Kindern unterwegs bist. Selten hab ich einen Park erlebt, der derart viele unterschiedliche Bedürfnisse auf einmal befriedigen kann. Denn einerseits bietet der Park bietet gepflegte Grünflächen, Spazierwege und Wasserelemente, die zur Entspannung einladen. Für Romantiker hat es zahlreiche Nischen, Bänke, ein romantischer Pavillon und unzählige Gelegenheiten für liebevolle und achtsame Momente. Aber auch für Kinder ist der Park unglaublich inspirierend: Es gibt durch die vielen kleinen Bauten unzählige Möglichkeiten für Kids, sich und die Umgebung zu erfahren. Neben einem Pavillon hat es Nachbildungen von Pfahlbauten. Die sind zwar nicht begehbar, aber inspirierend. Dann hat es kleine burgenähnliche Grotten, die verzaubern. Oder auch der nahe Fluss und die Weiher laden zu kleinen Wasserspielchen ein. Ich habe mich selten derart vielseitig angeregt gefühlt als von jenem Park, so dass mir sofort klar war, wie der Titel des dazugehörigen Videoblogs lauten muss: Der Ballypark macht Kinder froh und Erwachsene ebenso. Schau dir das Video an, dann verstehst du, was ich damit meine. Viel Spass damit!
0 Kommentare
169. Blogbeitrag
In meinem neuesten Videovlog lasse ich mich von fernöstlichen Ideen inspirieren: Dem japanischen Gehen und dem japanischen Waldbaden. Und ich bin nicht die Einzige. Viele übernehmen Gebräuche als fernen Ländern, insbesondere aus Japan. Doch weshalb ist das eigentlich so? Japan inspiriert viele Menschen weltweit vermutlich daher, weil das Land eine einzigartige Kombination aus Tradition, Disziplin, Ästhetik und moderner Innovation bietet. Just aus der Perspektive der Gesundheit betrachtet kommen mir einige spannende Facts in den Sinn, weshalb es sich lohnen kann, ab und zu über die (eigenen ) Grenzen zu blinken, in casu nach Japan: Die japanische Küche ist geprägt von Fisch, Reis, Gemüse, fermentierten Lebensmitteln (z. B. Miso, Natto) und grünem Tee – allesamt gesundheitsfördernd und sehr traditionell. Dies führt wohl unter anderem auch dazu, dass Japan eine der höchsten Lebenserwartungen weltweit hat. Natürlich spielen neben der Ernährung auch noch weitere Dinge hierbei eine Rolle wie die medizinische Vorsorge, soziale Strukturen und ein hohes Mass an Alltagsbewegung. Spannende Konzepte wie „Ikigai“ oder „Shinrin Yoku“ erlangen auch hierzulande immer mehr an Bedeutung Diese Begriffe stehen für sinnvolle Lebensgestaltung („Ikigai“ = Lebenssinn) oder Waldbaden („Shinrin Yoku“ = bewusstes Naturerleben). Gesundheitsförderung ist in Japan auffällig oft im Alltag integriert – durch Bewegung (z. B. zu Fuss gehen, Fahrrad fahren), Hygiene (z. B. Masken, Händewaschen), Gruppenaktivitäten oder tägliche Routinen wie das gemeinsame Dehnen („Radio Taisō“). Und das spricht mich als Initiantin von Spaziersport natürlich direkt an. In westlichen Gesellschaften herrscht oft Stress, Reizüberflutung und Konsumdruck. Japan bietet mit seinen achtsamen Traditionen und spirituellen Konzepten ein Gegengewicht. In einer Welt voller Überfluss wirkt japanisches Design – klar, ruhig, reduziert – sehr anziehend. Viele suchen danach, gerade im Kontext von Minimalismus oder Slow Living. Die japanische Kultur legt Wert auf Respekt, Ordnung und soziale Verantwortung – Werte, die in individualistisch geprägten Gesellschaften oft vermisst werden. Japan verbindet jahrhundertealte Traditionen mit modernster Technologie – eine seltene, faszinierende Mischung. Zusammenfassend würde ich sagen, dass Japan uns daher inspiriert, weil es eine tief verwurzelte, reflektierte Lebensweise verkörpert – sowohl kulturell als auch gesundheitlich. Es zeigt, dass Fortschritt und Tradition, Technik und Achtsamkeit kein Widerspruch sein müssen. In einer Welt, die nach Balance sucht, wirkt Japan oft wie eine stille Antwort auf viele unserer Fragen. Bemerkung: Dies ist keine umfassende Zusammenfassung über das Land Japan, sondern es widerspiegelt meine persönliche Meinung, wobei ich bewusst nur positive Aspekte ausgewählt habe. 168. Blogbeitrag
Hast du dir auch schon einmal überlegt, was hinter dieser Aussage steckt? Der Spruch «Wer säht, der erntet» stammt aus dem Prinzip der Saat-Ernte-Metapher, das in vielen Kulturen und Sprachen zu finden ist. In der deutschen Form fasst sich eine lange landwirtschaftliche Beobachtung zusammen: Die Mühe, Geduld und Sorgfalt beim Säen führen letztlich zu einer Ernte. Er ist kein fest verankerter Spruch eines bestimmten Autors, sondern eher eine volkstümliche Weisheit, die in Versionen in Bibeln, Lehrbüchern und Alltagsreden auftaucht. Über lange Zeit haben Menschen diese Beobachtung in Worte gefasst und weitergegeben. Wann genau sie entstanden ist, lässt sich nicht auf einen konkreten Ursprung festmachen. Sie ist Teil einer älteren, mündlich weitergegebenen Volkskultur und taucht in unterschiedlichen Kulturen und Sprachen auf. In der deutschen Form ist sie seit dem Mittelalter verbreitet, oft in religiösen und didaktischen Texten erwähnt, aber vermutlich viel älter in der landwirtschaftlichen Praxis verankert. Mir gefällt, dass sich die Gültigkeit dieser Metapher nicht nur auf die Landwirtschaft reduzieren lässt. Es behält seine Gültigkeit auch in vielen weiteren Bereichen. Folgende Beispiele kommen mir in den Sinn: Wer regelmässig übt und frühzeitig mit dem Lernen beginnt, erzielt bessere Noten und langfristigen Lernerfolg. Auch kontinuierliche Weiterbildung, sorgfältige Projektarbeit und Ausdauer führen zu Beförderungen oder erfolgreich abgeschlossenen Projekten. Gesunde Gewohnheiten zahlen sich langfristig in mehr Energie und Wohlbefinden aus. Es macht sogar auch in finanziellen Belangen Sinn: Regelmässiges Sparen und kluge Investitionen bauen Vermögen auf, während unüberlegte Ausgaben oft später zu Einschränkungen führen. Auch im zwischenmenschlichen Bereich lässt sich das übertragen: Zeit investieren, zuhören, Vertrauen aufbauen – das führt zu stärkeren Freundschaften und besseren Partnerschaften. Oder auch Selbstreflexion, Zielsetzung und konsequente Umsetzung von Plänen führen zu spürbaren Fortschritten. Ich könnte dir noch viele weitere Beispiele nennen, so dass ich in Versuchung gerate, zu fragen, ob es nicht einfacher wäre, darüber nachzudenken, ob der Spruch auch irgendwo nicht zur Anwendung geraten kann. Und tatsächlich kommen mir einige wenige Beispiele in den Sinn, wo die Metapher keine Wirkung erzielt. 1. Zufall und Unglück: Man kann viel tun und trotzdem scheitern, weil äussere Umstände oder Schicksal unvorhersehbar eingreifen können. 2. Ungerechtigkeiten und Ungleichheiten: Manchmal scheinen Anstrengungen nicht belohnt zu werden, weil Ungerechtigkeit, Diskriminierung oder strukturelle Barrieren wirken. 3. Komplizierte Ursachen: Ergebnisse hängen oft von vielen Faktoren ab; Anstrengung allein reicht nicht, z. B. bei komplexen Krankheiten, Marktverwerfungen oder technologischem Wandel. 4. Misslungene Umsetzung: Gute Ideen können scheitern, wenn Ressourcen fehlen, falsche Prioritäten gesetzt werden oder Planung fehlt. Womöglich gibt es genau so viele bejahende als auch verneinende Beispiele für die Anwendbarkeit dieser Metapher. Drum sollte man sich genau überlegen, wann man welchen Spruch einsetzen sollte. Nicht, dass man irgendwann noch in ein Fettnäpfchen tritt :-) 167. Blogbeitrag Mein aktuellster Vlog handelt von kreisenden Gedanken und wie man mit ihnen umgeht. Ich habe mich quasi selbst zu diesem Video inspiriert; Die Idee stammt von einem meiner Blogartikel dieses Achtsamkeitsblogs. In Kombination mit meinen persönlichen Erfahrungen hat es mich zu zehn praxisbezogenen Tipps geführt, welche mir helfen bei kreisenden Gedanken. Und vielleicht hilft der eine oder andere Tipp auch dir? Einmal mehr spielen die standhaften Bäume eine wichtige Rolle im Umgang mit endlos kreisenden Gedanken. Es ist einfach eine wunderbare Metapher und zeigt, wie einfach es mit diesem Bild im Kopf sein kann, die kreisenden Gedanken zu beruhigen. Gerne zitiere ich aus meinem verlinkten Blogartikel «Standhaftigkeit in stürmischen Zeiten» diese wunderbare für mich stimmige Wahrheit in Anlehnung an Thich Nath Hanh: «Bäume sind seit Jahrhunderten Symbole der Stärke, Beständigkeit und Erneuerung. Ihre tiefen Wurzeln, die sich fest in die Erde klammern, und ihre weit ausladenden Äste, die zum Himmel streben, bieten ein eindrückliches Bild von Verbindung, Wachstum und Beständigkeit. Sie können in Zeiten von Sturm und Drang eine gute Metapher bieten, wie man selbst in stürmischen Zeiten festen Halt und Ruhe bewahren kann». Wie wahr....! Wenn dich der Lösungsansatz mit dem Baum als Metapher konkret interessiert, dann schau dir doch das Video am besten gleich an: |
Kategorien
Alle
|
RSS-Feed