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Mehr Bewegung!

23/4/2026

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191. Blogbeitrag

Ich habe keine Ahnung, wie viele unzähligen Stunden ich während meiner Aus- und Weiterbildungsjahre mit passivem Sitzen verbrachte. Mir taten damals sämtliche Knochen weh und ich fühlte mich ausgelaugt nach einem langen Arbeitstag im Sitzen. Hätte ich schon damals gewusst, wie wichtig, wie einfach und wie sinnvoll es ist auch im Sitzen sich ganzheitlich zu bewegen, wäre ich heute wohl fitter. Es ist mittlerweile erwiesen, dass es wichtig ist, sich im Alltag regelmässig mehr zu bewegen – selbst wenn man stundenlang sitzen MUSS. Hier sind einige Gründe dafür:

1. Längeres Sitzen kann zu Problemen wie Rückenschmerzen, Muskelverspannungen, schlechter Durchblutung und einem erhöhten Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen. Kurze Bewegungspausen, Dehnübungen oder Aufstehen helfen, diese Risiken zu mindern. Ich habe mir sogar eine chronische Sehnenscheidenentzündung in jungen Jahren eingebrockt. Und dabei hätte sich dies mit mehr Abwechslung der Bewegung und mehr Pausen sehr gut verhindern lassen können.

2. Regelmässige Bewegung, auch im Kopf, wie beispielsweise dem Wechseln der Lernmethoden, kann dazu beitragen, mental frisch zu bleiben und Überforderung zu vermeiden.

3. Bewegung fördert die Durchblutung des Gehirns, was die Konzentration, das Gedächtnis und die Lernfähigkeit verbessern kann. Eine kurze Pause, in der man sich bewegt oder streckt, kann helfen, den Fokus wiederzuerlangen.

4. Bewegung wirkt stimmungsaufhellend und kann Stress reduzieren. Für Menschen, die oft unter Druck stehen, ist das eine wertvolle Unterstützung.

5. Ich achte mich darauf, dass ich mich auch während dem Sitzen vielseitig bewege. Das kann von Zehenbewegen bis zu Beckenbodenübungen über Entspannungstechniken oder Atemübungen täglich variieren. Und so macht das Sitzen auch viel mehr Spass.

Das Allerbeste kommt zum Schluss: Wenn man sich auch während dem Sitzen immer wieder etwas bewegt, dann tun einem nicht sämtliche Knochen weh - und das allein ist bereits ein sehr guter Grund, um sich während dem Sitzen mehr zu bewegen.

Bildquelle. Die Textblase habe ich beigefügt.
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Eine ganz eigene, innige Art der wahren Liebe!

16/4/2026

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190. Blogbeitrag

Es gibt ein paar gute Gründe, warum die Bindung zwischen dir und deinem Hund oft tiefer oder entspannter ist als die Liebe zwischen  Menschen:

Dein Hund steht treu an deiner Seite - auch in schwierigen Zeiten. Es ist aufrichtige Zuneigung, die wir dadurch erfahren. Er verzeiht dir sofort und stellt keine schwierigen Bedingungen. Diese ehrliche Art gefällt vielen Leuten. Wenn man Zeit mit seinem Tier verbringt, gibt es keine langen Diskussionen, Missverständnisse oder fiesen Beleidigungen. De Alltag läuft dadurch auch ruhiger und lockerer ab.

Tiere holen dich raus ins Freie und lassen dich wieder mehr auf dein Bauchgefühl hören. Sie kennen keine Vergangenheit oder Zukunft, sondern leben im Jetzt. So holen sie dich auch immer wieder in den Moment zurück und das ist unglaublich wertvoll!

Die Liebe zu deinem Hund braucht keinen gesellschaftlichen Druck und keine festen Rollen. Niemand bewertet euch, deshalb liebst du ihn ganz ohne Hemmungen. Dein Hund wartet jeden Tag verlässlich an der Tür auf dich. Er reagiert immer gleich, egal wie anstrengend die Welt da draussen gerade ist. 
Es ist genau diese authentische und direkte Art der unabdingbaren Zuneigung und Beständigkeit eines Tieres, was es so vielen Menschen leicht macht, ihre Zuneigung vollständig auf einen Hund zu richten.

Glücklich schätzen kann sich, wer diese wunderbare Erfahrung der tiefen Bindung zwischen Mensch und Tier einmal erfahren durfte. Es ist eine ganz eigene, innige Art der wahren Liebe!

Nachdem mein erster Hund 2010 gestorben ist dauerte es satte weitere zehn Jahre, bis mir ein weiterer Vierbeiner mein Herz gestohlen hat. Die Nala ist gottlob noch jung, aber ich weiss um die Vergänglichkeit und um den Schmerz, wenn man seinen Hund loslassen muss. Daher erlebe und geniesse ich diese wunderbare Beziehung mit ihr umso bewusster. Mein neuestes Spaziersport-Video zu diesem Thema mit ihr ist so schön geworden, so dass ich es auch hier mit dir teilen möchte :-).

PS. Heute ist ein ausgesprochen liebenswerter Hund namens Bonny von uns gegangen. Darum widme ich diesen Tag ihm und der tapferen Christl! All meine Gedanken sind heute bei euch beiden! Machs guet, lieber Bonny!
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Vergiss deine Kaffeemaschine

9/4/2026

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189. Blogbeitrag

Hast du schon einmal erlebt, wie unglaublich intensiv sich der Kaffeegenuss unter freiem Himmel anfühlt? Ich habs ausprobiert und bin begeistert: Wenn du draussen im Wald Kaffee kochst und dabei ein Feuer machst, verbindest du Natur, Handarbeit und Wärme zu einer kleinen Auszeit. Das entspannt dich, hilft dir beim Fokussieren und macht den Kopf frei - genau deshalb schmeckt der Kaffee dort auch so gut.

Eine Kaffeepause am eigenen Feuer beruhigt und inspiriert uns Menschen. Das liegt wohl  an der Natur, den einfachen Handgriffen, der Wärme und dem kleinen Ritual. Davon profitierst du körperlich und mental - wenn du Freunde dabei hast, stärkt es auch das Miteinander.

Der Wald beruhigt dich
Wenn du Zeit im Wald verbringst, baust du nachweislich Stress ab. Die Forschung zum Waldbaden bestätigt: Dein Puls und dein Blutdruck sinken. Dein Körper schüttet weniger Stresshormone aus, während du dich gleichzeitig besser konzentrierst und kreativer wirst. Der Wald liefert dir sanfte Eindrücke für deine Sinne: Die Blätter rascheln, das Holz duftet und das Licht spielt zwischen den Bäumen. Das entspannt dein Nervensystem.

Das Feuer selbst entfachen
Feuer ist für uns Menschen seit Urzeiten wichtig, weil es früher unser Überleben sicherte. Wenn du heute selbst ein Feuer startest, spürst du deine eigene Fähigkeit, etwas zu bewirken. Die Flammen zu beobachten wirkt beruhigend und fast wie eine Meditation, ähnlich wie der Blick auf Wellen. Zudem fordert das Feuer deine Aufmerksamkeit: Du sammelst Holz, schlägst Funken und pflegst die Glut. Es fühlt sich einfach gut an, wenn du das allein schaffst.

Einen besonderen Moment schaffen
Draussen Kaffee zu kochen macht aus einer Alltagstat ein Ritual: Du suchst Holz, machst Feuer für das Wasser und bereitest alles vor. Diese kleine Zeremonie bremst den hektischen Alltag aus. So erlebst du den Kaffee viel intensiver. Bei diesem Erfolgserlebnis kommst du oft in einen Zustand, den die Psychologie „Flow“ nennt - du bist konzentriert, ruhig und ganz im Hier und Jetzt.

Die Sinne bewusst erleben
Im Wald schmeckt der Kaffee vielen Leuten besser. Das hat klare Gründe: Die frische Luft lässt dich Gerüche und Geschmack stärker wahrnehmen. Der Rauch vom Holz und die Düfte des Waldes mischen sich dazu. Der Unterschied zum Alltag lässt dich den Genuss mehr schätzen und du wirst langsamer und trinkst bewusster.

Und da sind wir wieder einmal mehr bei der Achtsamkeit gelandet

Doch ich gehe jetzt einen Schritt weiter und behaupte, dass Achtsamkeitsgeübte auch beim Kaffeegenuss daheim eine Intensivierung erfahren können, indem sie alles um und in sich ganz bewusst wahrnehmen und jede einzelne Sekunden davon geniessen – so sehr, dass nicht nur die Kaffeemaschine, sondern die ganze Welt für einen Moment vergessen gehen kann.

Probiers mal aus...
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Liebgewonnene Tradition

2/4/2026

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188. Blogbeitrag

Die Ostertage stehen vor der Türe. Bei uns ist es Tradition, die Eier mit natürlichen Zutaten zu schmücken.

Woher stammt diese Tradition eigentlich?

Ich hab folgendes herausgefunden: Das Eiertütschen an Ostern entspringt alten Fruchtbarkeitsritualen sowie Frühjahrsfeiern aus vorchristlicher Zeit. Damals standen Eier für Leben, Fruchtbarkeit und neues Wachstum. Die Menschen schlugen die Schalen gegeneinander, um das Glück anzuziehen und die Ernte sowie den Nachwuchs zu sichern. Über die Jahrhunderte floss diese Praxis in christliche Osterbräuche ein, wodurch sie eine religiöse Bedeutung erhielt und fortan für die Auferstehung stand. Dieses Anstossen drückt bis heute den Wunsch nach einem Neuanfang aus.
Ich habe mit Religion nichts am Hut, sondern es macht einfach viel Spass, die viele Arten des Eierfärbens auszuprobieren und die Schmuckstücke an Ostern zu präsentieren.

Wir färben traditionellerweise die Eier mit Kräutern und mit Blumen ein und auch diese Tradition ist nicht neu. Sie wurzelt tief in alten Bräuchen zum Frühlingsbeginn. Bereits vor der christlichen Zeit gestalteten Menschen Eier kunstvoll, um das Ende der dunklen Wintertage zu feiern. Natürliche Zutaten wie Kräuter, Blumen oder Wurzeln dienten als umweltfreundliche Farbstoffe. Die Auswahl fiel gezielt auf bestimmte Pflanzen: Minze schenkte Frische, Lavendel brachte Reinheit sowie Thymian bot Schutz. Das Einlegen der Eier in kräftige Kräutertees erzeugte bunte Muster, die die Farbenpracht im Garten nachahmten. Über die Jahrhunderte entwickelten sich diese Techniken in vielen Regionen Europas weiter und bilden einen festen Bestandteil der Osterzeit. 

Ich liebe den Gedanken, die Kräuter und die Blumen auf diese Weise neu zu nutzen und sie ganz bewusst als wunderbarer und wertvoller Teil der Natur wahrzunehmen. Ich versuche, darauf zu achten, dass ich keine jungen Pflanzen pflücke, sondern jene, die ihren Zenit bereits überschritten haben. So habe ich das gute Gefühl, dass ich deren Dasein etwas verlängert habe. Und natürlich pflücke ich nur so viele Pflanzen wie nötig!

Wenn man sich derart viel Mühe gegeben hat, gemeinsam die schönsten Ostereier zu färben, dann tritt der Eiertütschen-Wettbewerb definitiv in den Hintergrund und man geniesst gemeinsam die Früchte der Arbeit. Diese liebgewonnene Familientradition möchte ich auf keinen Fall mehr missen.

Wunderschöne Osterfeiertage!

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Wieso singen wir eigentlich?

26/3/2026

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187. Blogbeitrag

​Singen ist eines meiner Lieblingshobby und ich geniessen die wöchentlichen Übungssessions mit meiner Band Grooveline sehr.

Die Frage, wie der Mensch zum Singen gekommen ist, fasziniert mich daher persönlich sehr. Es ist spannend zu überlegen, dass das Singen vermutlich eine uralte Praxis ist, die sich im Laufe der Menschheitsgeschichte aus verschiedenen Gründen entwickelt hat. Evolutionär gesehen könnte es dazu gedient haben, soziale Bindungen zu stärken oder Partner anzuziehen. Vielleicht hat das sogenannte "Vocal Learning" – also die Fähigkeit, Klänge nachzuahmen – eine wichtige Rolle gespielt und sich aus frühen Kommunikationsformen heraus entwickelt. Auch die Idee, dass Singen aus natürlichen Lauten wie Schreien oder Jauchzen entstanden ist, finde ich sehr naheliegend. Archäologische Funde wie prähistorische Flöten zeigen, dass Musik und Gesang schon vor Tausenden von Jahren Teil unserer Kultur waren. Zudem hat Singen in vielen Kulturen eine tiefe Verbindung zu religiösen Ritualen und spirituellen Erfahrungen.

Für mich beinhaltet das Singen auch noch eine psychologische Komponente des emotionalen Ventils. Wenn ich innbrünstig singe, dann fühle ich mich danach immer besser. Manchmal ist es sogar die einzige Form, um etwas loszuwerden ohne Konsequenzen.

Und manchmal ist es der einzige Seelentröster. Es ist befreiend, reinigend und für mich absolut unverzichtbar geworden.

Hoffentlich bleibt mir diese wunderbare Art des Mitteilens möglichst lange erhalten. Und hoffentlich erkenne ich rechtzeitig den Moment, aufzuhören, bevor mein Singen sich in ein Schreien oder Jauchzen verwandeln sollte.

Urteile selbst: So klinge ich im Moment am *Waldweidfest live*. Noch gefällts mir gut :-).

Danke, lieber Marc Helfert für das tolle Bild.
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Eine Ode an das wunderschöne Dorf Brunegg

19/3/2026

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186. Blogbeitrag

​Am Rand des weiten Birrfelds, wo die Felder im Sommer golden flimmern und im Herbst der Nebel wie ein leiser Schleier über den Wiesen liegt, liegt das Dorf Brunegg. Es ist kein Ort, der laut von sich erzählt. Brunegg ist eher ein Dorf, das flüstert – in alten Mauern, in den Wegen durch die Felder und im Schatten der Wälder am Chestenberg.

Hoch über dem Dorf steht Schloss Brunegg, auf einem felsigen Sporn, als hätte es sich dort seit Jahrhunderten in den Wald hineingeschmiegt. Die Geschichte des Dorfes beginnt im Mittelalter, als die Herren der House of Habsburg in dieser Gegend Burgen errichten liessen, um ihre Wege und Ländereien zu schützen. Eine dieser Burgen war Brunegg. Um sie herum entstand langsam ein Dorf – zuerst aus wenigen Höfen, die den Wald rodeten und Felder anlegten.

Die Menschen hier lebten lange im Rhythmus der Erde. Im Frühling wurde gepflügt, im Sommer geerntet, im Herbst Holz geschlagen. Über ihnen wachte die Burg, die Kriege, Herrschaftswechsel und stille Jahrhunderte überdauerte. Während im Tal Handelswege entstanden und Städte wuchsen, blieb Brunegg klein, beinahe verborgen zwischen Hügeln und Wäldern.

Der Rücken des Chestenberg, der sich wie ein grüner Wall über dem Dorf erhebt, erzählt eine noch ältere Geschichte. Lange bevor das Dorf entstand, lebten hier Menschen der Bronzezeit. Sie bauten ihre Häuser auf dem Grat, beobachteten die Täler und suchten Schutz auf der Höhe. Wenn heute der Wind durch die Bäume zieht, könnte man fast meinen, er trage noch ihre Stimmen mit sich.

Mit den Jahrhunderten wandelte sich Brunegg. Bauernhöfe wurden erneuert, neue Häuser entstanden, und doch blieb etwas vom alten Charakter erhalten: das Gefühl, dass hier Zeit langsamer fliesst. Die Wege führen noch immer hinauf zum Schloss, durch Waldstücke und über Wiesen, auf denen man weit über das Birrfeld blicken kann.
​
Am Abend, wenn die Sonne hinter den Hügeln versinkt, liegt das Dorf still unter dem Schloss. Dann wird Brunegg zu dem, was es vielleicht immer gewesen ist: ein kleiner Ort zwischen Wald und Ebene, zwischen Geschichte und Gegenwart – und ein Platz, an dem man spürt, dass Landschaft und Menschen über viele Generationen miteinander verwachsen sind.
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Gut geplant ist halb gewonnen

12/3/2026

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185. Blogbeitrag

Mir fällt es immer wieder auf, wie ungern viele Menschen vor anderen Menschen sprechen. Das ging mir als junge Frau nicht anders. Doch mit der Zeit habe ich für mich herausgefunden, wie ich damit umgehen soll, damit ich mich wohlfühle. In meinem neuesten Spaziersport-Video plaudere ich aus dem Nähkästchen und verrate, was man tun kann um den Stress zu reduzieren, wenn man vor Leuten etwas präsentieren muss. Als langjährige Rednerin und ehemalige Gemeindepräsidentin habe ich dermassen viel Erfahrungen gesammelt, so dass es mir schwer gefallen ist, alles auf zehn Tipps herunter zu brechen. Aber eines ist mir am Schluss des Videos einmal mehr aufgefallen. Je besser man vorbereitet ist, desto optimaler. Und dabei meine ich nicht einmal den zu präsentierenden Inhalt, sondern das ganze Drumherum.

Viele Menschen empfinden beim Dozieren daher Nervosität, weil sie sich in einer ungewohnten Rolle befinden, in der sie ihre Kompetenz und ihr Wissen vor anderen präsentieren müssen. Diese Situation kann Angst vor Fehlern, Bewertung oder öffentlicher Kritik auslösen, was zu Lampenfieber führt. Auch ich litt darunter, doch mit der Zeit lernt man, damit umzugehen.

​Neben der Selbstverständlichkeit, dass man die Thematik und den Vortrag inhaltlich im Griff hat, habe ich zwei wichtige Dinge gelernt:
  1. Authentizität ist entscheidend. Präsentiere so, wie es für dich passt und wie es zu dir passt. Wenn du kein Witzeerzähler bist, dann erzähle auch keine. Bist du eher scheu, dann lege den Fokus auf Dinge, bei denen du wohl bist und die von dir ablenken, wie bsp. Videosequenzen oder tolle Bilder, etc.. Bist du sehr gesellig, dann binde das Publikum mit ein und «verbünde» dich mit ihnen, etc.
  2. Die Planung macht 80% des Auftrittserfolgs aus. In meine Auftrittsplanung gehören auch Worst case Szenarien, denn davor fürchten wir uns am meisten. Dabei ist es so einfach, sich vorher einen Plan B zu überlegen bei Unvorhergesehenem wie: Stromausfall, Fragen, deren Antworten man nicht kennt, Störenfriede im Publikum, Rotwerden, etc... Man sollte sich im Vorfeld IN ALLER RUHE überlegen, was man tut, wenn etwas schief läuft. So reagiert man automatisch gelassener.
Und last but not least: Hab keine Angst vor Fehlern. Alle machen Fehler und überlege dir wie gesagt lieber im Vorfeld, wie du reagierst, wenn dir ein Fehler unterläuft. Es nimmt dem Ganzen den Schrecken, wenn du dich nicht so sehr erschreckst. Dein Mindset entscheidet einmal mehr darüber, wie du dich fühlen wirst!

Je mehr du auftrittst, desto routinierter wirst du. Drum empfehle ich dir, auch mal an einem Geburtstag, Familienfest, unter Freunden oder selbst am Stammtisch freiwillig die «Stehaufreden» zu testen. Das ist spontan, wohlgesinntes Publikum zugegen und du gewöhnst dich an dieses Spannung, welche sich mit der Zeit auch legt.
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Trau dich, denn es lohnt sich nicht nur für dich, sondern auch für dein Publikum.

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Die positiven Seiten von Aufschieberitis

5/3/2026

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184. Blogbeitrag

Prokrastination bezeichnet das Verhalten, Aufgaben oder Verpflichtungen auf später zu verschieben, obwohl man weiss, dass dies negative Konsequenzen haben kann. Es ist eine Form der Aufschieberitis, die oft aus Angst vor Versagen, Überforderung oder mangelnder Motivation entsteht.

Obwohl sie häufig als hinderlich und unproduktiv angesehen wird, gibt es meiner Meinung nach durchaus auch positive Aspekte, die manchmal übersehen werden. In manchen Fällen kann das bewusste Aufschieben aber auch dazu führen, dass man in der Zwischenzeit neue Perspektiven gewinnt, kreative Ideen entwickelt oder sich ausreichend Zeit für eine gründliche Planung nimmt. Ausserdem kann die Prokrastination kurzfristig Stress abbauen und dazu beitragen, die eigene Energie wieder aufzuladen, bevor man eine Aufgabe angeht. Sie bietet somit Raum für Reflexion und kann – wenn im Rahmen gehalten – auch als eine Art Pausenfunktion fungieren, die letztlich die eigene Produktivität und Kreativität fördern kann.

Gut, vielleicht ist dies auch eine Art der Schönrederei – und dennoch bin ich davon überzeugt, dass (fast) alles positive und negative Seiten haben kann. Manchmal auch nur anhand eines Perspektivenwechsels. Und so kann es durchaus passieren, dass man eine Schwäche zu einer Stärke verwandeln kann. Ich meine damit in casu nicht, dass man alles aufschieben soll. Aber ab und dann kann auch die Prokrastination eine sinnvolle Taktik sein.
Ebenso wie das Soforterledigen. Das kann sich ebenso positiv wie auch negativ äussern. Denn auch das «immerallessoforterledigenwollen» ist nicht immer zielführend.

Idealerweise bedient man sich mehreren Taktiken und setzt sie dann ein, wenn sie am sinnvollsten sind. 

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Aufbauende Worte

26/2/2026

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183. Blogbeitrag

​Der Mensch hat seit jeher das Bedürfnis, etwas aufzubauen, weil es ihm Stabilität, Sinn und ein Gefühl der Kontrolle in seinem Leben vermittelt. Das Schaffen und Pflegen von Strukturen, sei es im geistigen, emotionalen oder physischen Bereich, stärkt das Selbstvertrauen und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Aufbau bedeutet dabei nicht nur das Erreichen eines Ziels, sondern auch die kontinuierliche Entwicklung und Verbesserung, was zu einem erfüllten und ausgeglichenen Leben beiträgt. 

Ich behaupte, dass jegliche Aufbauhandlungen grundsätzlich ähnlich angegangen werden können. Hier folgen meine Tipps dazu: 

Wir alle haben das Bedürfnis nach einem erfüllten und ausgeglichenen Leben. Um dieses Fundament zu schaffen, ist es wichtig, klare und realistische Ziele zu definieren. Für das geistige Wohlbefinden könnten das beispielsweise tägliche 10 Minuten Meditation oder regelmässige Tagebuchführung sein. Dabei ist es ratsam, Schritt für Schritt vorzugehen, um Überforderung zu vermeiden und nachhaltige Fortschritte zu gewährleisten. Die Etablierung von Routinen, wie morgens eine kurze Meditation oder abends einen Spaziergang, schafft Verlässlichkeit und stärkt das Wohlbefinden langfristig.

Mehr Bewegung im Alltag ist ebenfalls ein bedeutender Stützpfeiler für das geistige und körperliche Wohlbefinden. Schon kleine Massnahmen wie die Treppe statt den Aufzug zu nehmen, kurze Spaziergänge während der Pausen oder Fahrradfahren können viel bewirken. Bewegung fördert die geistige Gesundheit, erhöht die Energie und trägt dazu bei, Stress abzubauen.

Achtsamkeit und Selbstfürsorge sind weitere zentrale Elemente. Tägliche Übungen wie Atemübungen helfen, im Hier und Jetzt zu bleiben und das geistige Gleichgewicht zu fördern. Ein positives Umfeld, bestehend aus unterstützenden Menschen und einer angenehmen, motivierenden Umgebung, wirkt sich ebenfalls positiv auf das Wohlbefinden aus.

Regelmässige Selbstreflexion ermöglicht es, den eigenen Fortschritt zu überprüfen und bei Bedarf Strategien anzupassen. Geduld ist dabei essenziell, da Veränderungen Zeit brauchen. Kleine Erfolge sollten gefeiert werden, um motiviert zu bleiben. Zudem ist es wichtig, eine gesunde Balance zwischen Arbeit, Erholung, Bewegung und geistiger Pflege zu finden, um das Gesamtwohlbefinden zu stärken.

Schliesslich kann die Unterstützung durch Fachleute wie Therapeuten, Coaches oder Fitness-Experten helfen, individuelle Herausforderungen zu meistern und das Aufbauprojekt nachhaltig zu gestalten. Indem man diese Tipps in den Alltag integriert, legt man Schritt für Schritt ein stabiles Fundament für das eigene Wohlbefinden und sorgt für eine gesunde, erfüllte Lebensführung.
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Reine Nervensache

19/2/2026

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180. Blogbeitrag

Die Nerven zu behalten kann unter gewissen Umständen schwierig sein. Dieses beengende Gefühl und dem ständigen "Unter Strom stehen" können auf die Dauer grossen Schaden verursachen. Daher muss man bei einem Fachspezialisten unbedingt abklären, ob eine ernsthafte Erkrankung dahinter steckt.

Falls nichts organisches dahintersteckt, sollte man diese wichtige körperliche Botschaft ernst nehmen und dem auf den Grund gehen. Sei es ein klärendes Gespräch, eine Entschuldigung oder sonst etwas Klärendes. Die Ursachenbekämpfung ist das Wichtigste, bevor man versucht, diese enorme Spannung durch Übungen wieder zu lösen.

Meistens ist der sogenannte Vagusnerv dafür zuständig. Glücklicherweise kann man diesen positiv beeinflussen, so dass man auch in stressigen Situationen eher die Nerven behalten kann. So etwas lässt sich auch mit Achtsamkeit trainieren.

Kurz zusammengefasst: Nervöse Spannungszustände im Fokus des Vagusnervs sind häufig durch eine Dysfunktion im parasympathischen Nervensystem bedingt. Durch gezielte Atemübungen und Entspannungstechniken lässt sich sogar erwiesenermassen eine Reduktion von Stress und Spannungszuständen erwirken. Und die meisten Übungen kann man sogar überall durchführen. Sei es im Auto, auf der Toilette, bei einem Spaziergang oder Zuhause.

Wenn dich das Thema näher interessiert, dann klicke auf dieses Video, entspanne dich und lass dich inspirieren.
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Hans guck in die Luft

12/2/2026

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​179. Blogbeitrag

Als ich letzthin durch den wunderbaren Wald spazieren ging und neben vielen Bewegungsübungen den Kopf in die Luft streckte, kam mir spontan "Hans guck in die Luft" in den Sinn. Das machte mich neugierig. Was steckt dahinter?

Der Begriff "Hans guck in die Luft" stammt aus dem deutschen Sprachgebrauch und beschreibt eine kindliche, neugierige oder auch verträumte Haltung, bei der jemand gedankenverloren nach oben schaut, oft ohne konkreten Grund. Es ist eine Redewendung, die oft humorvoll oder liebevoll verwendet wird, um Kinder oder Menschen zu beschreiben, die in einer unwichtigen, aber offenbar interessanten Welt versunken sind.

Auch aus einer achtsamen Sicht lässt sich dieser Ausdruck positiv interpretieren, weil er die Bedeutung von bewusster Wahrnehmung und innerer Ruhe betont. Wenn man "guckt in die Luft", kann das als eine Form der bewussten Pause verstanden werden, bei der man sich von alltäglichen Gedanken löst und einfach nur im Moment verweilt. Es bietet die Gelegenheit, den Geist zu beruhigen, den Blick nach innen zu richten und Achtsamkeit für die eigene Erfahrung zu entwickeln. Das gefällt mir natürlich sehr gut.

Die körperliche Pause, in der man bewusst innehält und vielleicht den Blick nach oben richtet, fördert die Verbindung zum gegenwärtigen Moment. Sie kann helfen, den Geist zu klären, den Stress abzubauen und die eigene Aufmerksamkeit zu schärfen. Positiv daraus zu ziehen ist, dass solche kleinen Pausen im Alltag dazu beitragen, das Bewusstsein für die eigenen Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen zu stärken, was wiederum zu mehr Gelassenheit und innerer Balance führt.

Insofern lade ich dich ein, öfters einmal bewusst innezuhalten, die Umgebung mit offenen Sinnen wahrzunehmen und den Moment wertfrei zu erleben. In meinem letzten Videodreh durfte ich solch einen wunderbaren Moment geniessen. Denn es fördert die Präsenz im Hier und Jetzt und erinnert uns daran, manchmal einfach nur in den Himmel zu schauen und die Welt auf uns wirken zu lassen.

Klicke auf den folgenden Videoausschnitt aus dem aktuellen Spaziersportvideo und geniesse es.
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Witzige Wintergeschichten mit Spazi und Sporti. Jetzt neu mit gesprochenen Stimmen!

5/2/2026

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180. Blogbeitrag

​Vor einem Jahr sind meine beiden geflügelten Helden Spazi und Sporti entstanden. Sie sind die Maskottchen von Spaziersport und haben sich mittlerweile prächtig entwickelt. Im ersten Band «Wunderbare Waldgeschichten» haben sie sich kennen- und schätzen gelernt. Und im 2. Band «Unheimlich schöne Schlossgeschichten» entwickelte sich ihre Freundschaft immer stärker. Sie sind mittlerweile ein unschlagbares und untrennbares Team! 

Die spannenden 10 minütigen Abenteuer sind ideal für Kinder ab 6 Jahren und sollen dazu inspirieren, die Geschichten draussen nachzuspielen. Neu spielen die Geschichten nicht mehr in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart. Lass dich überraschen und entdecke Spazis und Sportis Stimme live gesprochen!

Soeben habe ich den 3. Band mit witzigen Wintergeschichten veröffentlicht. Dort spielen Wichtel eine grosse Rolle, denn die Welt der Weihnachtswichtel ist in Gefahr. Umgeben von magischen Lichtern, sprechenden Bäumen, zauberhaften Eisblumen und humorvollen Wichteln wird diese Idylle von einer vergessenen Wahrheit bedroht. Wenn du die witzigen Wichtel näher kennenlernen und mehr über ihr wunderbares Wirken in der Adventszeit der Menschen erfahren willst, dann klicke auf das untere Bild oder besuche deren Youtube-Kanal.

Entdecke das Geheimnis des nebelverhüllten Portals in diese magische Wichtelwelt, denn sie beginnt genau wie im neusten Video vom Spaziersport in einer Sandhöhle.

Viel Spass dabei!
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Auf dem Prüfstand

29/1/2026

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179. Blogtext 

Immer wieder werden wir in unserem Leben geprüft. Höchste Zeit, das Phänomen «Prüfungen» einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Weshalb kann es Sinn machen, geprüft zu werden im weitesten Sinne?

Nun ja: Lebensprüfungen gehören zu unserem Leben; selbst wenn sie dadurch Veränderung erzwingen. Ohne Herausforderungen blieben Gewohnheiten unangefochten, Fähigkeiten unentwickelt und Werte theoretisch. Erst wenn etwas auf dem Spiel steht, zeigt sich, wie belastbar Überzeugungen sind und wie verantwortungsvoll man handelt. Aus solchen Prüfungen lernt man, mit Unsicherheit umzugehen, Rückschläge einzuordnen und Vertrauen in die eigene Entwicklung zu gewinnen. Sie lehren Geduld, Selbstreflexion und die Einsicht, dass Wachstum oft aus dem Unbequemen entsteht.

Angesichts dessen sollte man Prüfungen eigentlich mögen. Aber wie so oft machen unangenehme Erfahrungen aus der Schulzeit solche Erkenntnisse zunichte. Die Bildung sollte auch darum bemüht sein, die Chancen für positivere Prüfungserlebnisse zu fördern! 

Für effektive Prüfungen würde ich daher vorschlagen, dass sie mehr sein sollten als Momentaufnahmen von auswendig gelerntem Wissen. Sinnvolle Prüfungen konfrontieren mit realistischen Anforderungen, lassen Denkprozesse sichtbar werden und geben Raum für Fehler als Lernchance. Sie prüfen nicht nur Resultate, sondern auch Verständnis, Transferfähigkeit und den Umgang mit Druck.

Wie im Leben sollten sie fordern, ohne zu entmutigen, und Orientierung geben, statt nur zu urteilen.

Das macht alles wirklich Sinn.

​Dennoch gebe ich zu, dass mir - angesichts von gewissen Lebensprüfungen - manchmal eine klassische Prüfung in einem Klassenzimmer lieber wäre *grins*. In solch eine Richtung zielt auch das aktuellste Spaziersport-Video mit wichtigen Prüfungstipps für Prüfungsneulinge.

Bildquelle: Auszug aus dem Calvin und Hobbes-Comics: "Was sabbert da unterm Bett"
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Fege den alten Schmutz einfach weg

22/1/2026

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178. Blogbeitrag

Der Jahresbeginn ist für viele eine bedeutende Chance, alte Geschichten hinter sich zu lassen und mit neuer Energie voranzuschreiten. Das Putzen in diesen Wochen ist dabei mehr als nur eine physische Reinigung. Es symbolisiert für mich das Loslassen von Ballast, schafft Raum für Neues und hilft, emotionalen Druck abzubauen, um mit klarem Kopf die Herausforderungen des bevorstehenden Jahres anzunehmen,

Auch aus psychologischer Sicht macht das Sinn: Beim gründlichen Reinigen spiegelt sich unsere innere Welt wider. Ein unordentlicher Raum kann Stress verstärken, während eine aufgeräumte Umgebung Klarheit und Frieden fördert. Zumindest erfahre ich das so. Das Reinigen ist eine Form der Loslösung: Es symbolisiert das Hinter sich Lassen alter Muster, negativer Gedanken oder unerwünschter Gewohnheiten. Physisches Entrümpeln kann so zu einer inneren Befreiung werden, die den Weg für neue Erfahrungen ebnet.

Viele verbinden das Jahresputzen mit dem Wunsch, sich von Dingen zu trennen, die nicht mehr gebraucht werden – sei es materiell oder emotional. Das bewusste Loslassen zeigt Bereitschaft, weiterzugehen. Das Aufräumen wird so zum Symbol für Veränderung und Mut, Neues auszuprobieren. Feg den alten Schmutz doch einfach weg!

Der Neujahrsputz ist als Initialzündung auch eine ideale Gelegenheit, auch im Inneren aufzuräumen und Neues zu wagen. Das Entrümpeln im Aussen kann als Spiegel für den inneren Wandel dienen. Es zeigt, dass Veränderung möglich ist und im Kopf beginnt. Alte Gewohnheiten loszulassen und neue Wege zu gehen, stärkt das Selbstvertrauen und öffnet Türen zu ungeahnten Möglichkeiten.

Kleine Schritte, wie das Abstauben oder das Ausmisten einer Schublade sind ein erster wichtiger Schritt für die Entrümpelung. Und wenn dir das zu langweilig ist, dann nutze für den Neujahrsputz lustige Gadgets, die gute Laune bringen, wie dasjenige, welches ich für mein Shorts nutzte zum aktuellen Spaziersportvideo und dazugehörigem Youtube-Shorts: Ein Zauberbesen, welche der Hündin Nala die Leckerlis streitig machen will :-)

​Viel Spass dabei.
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Kunstvolles Schneegestöber

15/1/2026

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 177. Blogbeitrag

​Wenn die ersten Schneeflocken fallen, ist das für mich ein kleiner Jahreshöhepunkt, denn die stimmungsvolle und faszinierende Atmosphären einer Schneelandschaft lassen sich meines Erachtens kaum toppen. Ich liebe dies magischen  Schneelandschaften, die eine Stimmung von Majestät und Ruhe vermitteln.

Aber auch aus der physikalischen Perspektive ist Schnee besonders: Schnee entsteht durch den Wasserkreislauf in der Atmosphäre: Wenn feuchte Luft auf kalte Luftschichten trifft, kühlt sie ab und die Wasserdampfteilchen kondensieren zu Eiskristallen. Diese Eiskristalle sammeln sich zu Schneeflocken, die, wenn sie schwer genug sind, als Schnee auf die Erde fallen. Die Form der Schneeflocken ist dabei einzigartig und folgt den physikalischen Bedingungen in der Atmosphäre, was zu der vielfältigen Schönheit der Schneeflocken führt.

Doch weshalb fasziniert Schnee die Menschen so?
Schnee hat nicht nur eine magische, sondern auch eine transzendente Wirkung: Er verwandelt die Landschaft in eine weisse, ruhige Welt, die Stille und Reinheit ausstrahlt. Die glitzernden Schneekristalle, die im Sonnenlicht schimmern, erzeugen eine faszinierende Szene, die kindliche Freude und Staunen hervorrufen kann. Zudem symbolisiert Schnee in vielen Kulturen Reinheit, Unschuld oder auch Vergänglichkeit. Die Jahreszeitenwechsel durch Schnee regen zum Nachdenken über Veränderung und Zyklus an. Und es gibt bestimmt noch viel mehr Gründe, weshalb man Schneegestöber einfach lieben muss.

Einer davon betrifft die wunderbare Kunst, welche es uns lange vor der Erfindung der Fotografie ermöglichte, Schneelandschaften auch im Sommer zu geniessen - zumindest visuell.
Die Winterlandschaft  kreiert in der Malerei ein Fenster in eine stille, oft nachdenkliche Welt. Im Laufe der Kunstgeschichte hat sie sich zu einem eigenständigen Thema entwickelt, das Künstlerinnen und Künstler immer wieder aufs Neue fasziniert. Mal erscheint der Winter als ruhige Bühne für innere Einkehr, mal als dramatisches Naturschauspiel, das uns mit seiner Kälte und Weite konfrontiert.

Ich habe drei Bilder eines meiner Lieblingsmaler aus der goldenen Zeit der Niederländischen Landschaftsmalerei für dich herausgesucht und hoffe, dass sie auch dich ansprechen. Jacob van Ruisdael malte Winterlandschaften mit schneebedeckten Flächen, um die wechselnden Lichtverhältnisse und die Atmosphäre einzufangen. Schnee in seinen Werken vermittelt Ruhe und Vergänglichkeit, Mystik und auch Melancholie. Einfach grossartige Werke, welche mich an meinen himmlisch schönen Blogbeitrag vom Juli 2021 erinnert.

Schnee spielt für mich noch immer eine grosse Rolle. Sowohl wegen seine physikalische Entstehung, seiner ästhetischen Wirkung auf mich und auch wegen seiner Symbolik in der Kunst.

​Und was bedeutet der Schnee für dich?

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Wehre dich und steh für dich ein

8/1/2026

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​176. Blogbeitrag 
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Zum Start in ein neues Jahr zeige ich in meinem neuesten Video, wie man sich während Sitzungen unauffällig bewegen kann. Doch das ist keine Aufforderung, sich zu verstecken. Ganz im Gegenteil. Falls du merkst, dass etwas nicht stimmt, du verbal angegriffen wirst oder dich etwas verletzt, dann lass die Schüchternheit beiseite und wehre dich. 

Oder hol zumindest Hilfe!

Ich denke, man sollte immer allen alles sagen können, was einem auf dem Herzen liegt. Aber mal sollte sich gut überlegen, wie man das formuliert. Ich finde, dass Authentizität und Ehrlichkeit die beiden wichtigsten Pfeiler sind. Insofern musst du deine eigenen Worte finden, um etwas Unangenehmes anzusprechen - Hauptsache du tust es, falls es dich belastet! 

Denn es ist so: Wenn du dich nicht verteidigst, wenn du angegriffen wirst, dann tut es niemand. Insbesondere wenn du bereits schon körperliche Stresssymptome kennst. Dann musst du handeln. Aber tu es auf deine eigene Weise. So etwas kann man auch gut im Voraus üben und wenn du daran denkst, in akuten Situationen ruhig zu bleiben und dich auf deine Atmung zu konzentrieren, dann ist viel gewonnen.

Ich wünsche dir und auch mir für alle künftigen Herausforderungen den Mut, zu sich zu stehen, notfalls für sich zu kämpfen und die Besonnenheit, stets die richtigen Worte und passende Tonalität zu finden.

Und ja, sonst hol Hilfe - das ist immer noch besser, als still zu Leiden...
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Ein erfülltes und harmonisches neues Jahr!

31/12/2025

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​175. Blogbeitrag

Ein neues Jahr beginnt, und es ist die perfekte Zeit, um innezuhalten, nachzudenken und Neues zu wagen. Das vergangene Jahr hat uns gelehrt, wie wichtig es ist, auf uns selbst zu hören, unseren Körper und Geist in Einklang zu bringen. Denn nur wenn wir in Harmonie mit unserem Körper und Geist sind, können wir bewusst leben – voller Freude, Kraft und innerem Frieden.

Stell dir einmal vor, dein Körper ist wie ein wunderschöner Garten, und dein Geist ist die Sonne, die diesen Garten zum Blühen bringt. Wenn wir uns um beide kümmern, wächst dort das schönste Blumenmeer. Doch manchmal vergessen wir, den Garten regelmässig zu pflegen, und die Pflanzen verwelken oder kämpfen gegen Unkraut an. Doch mit Aufmerksamkeit, Geduld und Liebe können wir beides wieder in Einklang bringen.

Wenn wir auf das leise Flüstern unseres Körpers und Geistes hören und ihnen die Aufmerksamkeit schenken, können wir in Harmonie mit uns, mit unserem Umfeld und mit unserer Umwelt leben. Das neue Jahr ist die perfekte Gelegenheit, diese innere Verbindung wieder zu stärken. Bewegung, Achtsamkeit, Selbstliebe – all das sind die Schlüssel zu einem erfüllten, harmonischen Leben.
​
Lasst uns gemeinsam in dieses Jahr starten, mit dem Mut, auf unser Inneres zu hören, und mit dem Wunsch, Körper und Geist in liebevollen Einklang zu bringen.

Denn nur so können wir die wahre Magie des Lebens entfalten.
​
In diesem Sinne: Ein erfülltes und harmonisches neues Jahr!
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Endlich mal wieder kindlich sein dürfen

24/12/2025

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174. Blogbeitrag:

Nach einem sehr anspruchsvollen und auch mental anstrengenden Jahr habe ich jetzt erst einmal die Nase voll von der Businesswelt da draussen. Ich habe echt das Bedürfnis nach etwas weniger leistungsgetriebener Ernsthaftigkeit und mehr aufrichtiger Kindlichkeit für die kommenden Festtage.

So ist es zum unteren Shorts gekommen im Zusammenhang mit meinem Spaziersport. Ich hoffe, es gefällt dir :-). Und gerne darfst du die Antwort des Rätsels hier in den Kommentaren einbringen.

Heute halte ich es kurz, denn heute starten die Festtage und ich habe noch eine Menge zu tun, bevor ich dem kindlichen Nichtstun verfallen kann :-).

Ich wünsche mir von ganzem Herzen, dass du diese wunderschöne Zeit mit deinen Liebsten verbringen kannst voller Liebe, Respekt und mit ganz viel feinen selbstgebackenen Guetzli.

Wunderschöne Feiertage und geniesse es in vollen Zügen!



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Geheimnisvoller Nebel du

18/12/2025

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173. Blogbeitrag

Bei einem wunderbar nebligem Winterspaziergang rund um den Katzensee hatte ich genügend Zeit, um mich mit dem mystischen Thema Nebel zu beschäftigen.

Doch wie entsteht Nebel eigentlich?

​Nebel entsteht, wenn Wasserdampf in der Luft auf Kondensationstemperaturen abkühlt und sich in winzige Wassertröpfchen oder Eiskristalle verwandelt. Dieser Prozess tritt häufig in feuchten, kühleren Bedingungen auf, beispielsweise in der Morgendämmerung, in Tälern oder in der Nähe von Gewässern. Genauer gesagt, bildet sich Nebel, wenn die Luftfeuchtigkeit 100 % erreicht und die Lufttemperatur unter den Taupunkt sinkt, sodass der Wasserdampf zu kleinen Tröpfchen kondensiert, die in der Luft schwebend sichtbar werden. 

Doch warum sind wir von Nebel fasziniert? 

Ich kann nur von mir aus sprechen. Für mich verleiht Nebel Landschaften eine geheimnisvolle, magische Atmosphäre. Er verschleiert Details und schafft eine träumerische, oft romantische Stimmung, die mich emotional anspricht. Es regt die Fantasie an und inspiriert. Es erinnert mich daran, mich auch liebevoll und achtsam um mein verborgenes Inneres zu kümmern.

Nebel kann aber auch unsere Sicht und Wahrnehmung der Umgebung verhüllen, was ein Gefühl von Mystik und Unbekanntem erzeugt. Es regt die Fantasie an und lässt bekannte Orte neu erscheinen. Die filigranen Wassertröpfchen im Nebel, die oft wie ein weicher Schleier wirken, sind optisch beeindruckend und faszinieren durch ihre zarte Erscheinung.

In Kultur und Literatur steht Nebel häufig für Geheimnisse, Unsicherheiten oder Übergänge, was ihn bestimmt nicht nur für mich, sondern generell für Menschen emotional bedeutungsvoll macht. 

„Der Nebel“ von Friedrich von Schiller ist ein kurzes, atmosphärisches Gedicht, das die geheimnisvolle und mystische Stimmung des Nebels einfängt. Obwohl das Gedicht auf den ersten Blick eher einfach erscheint, trägt es tiefere Bedeutungen und interpretative Ebenen:

Nebel
Der Nebel hängt am Himmelsrand,
Und schleiert leis den Himmelrand,
Und woget schwer und trübe,
Und schleicht sich leis durch Wald und Flur,
Und deckt die Welt in grau und grau,
Und ruht in stiller Ruhe.


Schiller beschreibt den Nebel meines Erachtens als ein mystisches Element, das die Welt verhüllt und das Verstehen erschwert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dies auf menschliche Unsicherheiten, Zweifel oder das Geheimnisvolle des Lebens hinweisen könnte. Das Gedicht schafft eine geheimnisvolle, fast gespenstische Stimmung, die den Leser in eine andere Welt eintauchen lässt. Es regt die Fantasie an und lädt zu Reflexionen über das Unbekannte ein. Der Nebel kann in Schillers Worten auch als Symbol für emotionale Zustände wie Verwirrung, Trauer oder Sehnsucht gesehen werden. Oder Schiller nutzt die Natur als Symbol, um innere Empfindungen auszudrücken. Der Nebel könnte auch für das stehen, was uns verborgen bleibt, was wir nicht erfassen können. Oder es beschreibt die Begrenztheit menschlichen Wissens und die Grenzen unserer Erkenntnis. 

Niemand weiss genau, was Schiller selbst damit ausdrücken wollte. 

Und eigentlich ist das auch nicht so wichtig, sofern du dich wirklich für Schillers Innenleben interessierst. 

Denn man liest und interpretiert sowieso das hinein, was man will. Und das mache ich auch. Wichtig ist, dass man diesen Künstler für seine unglaublich poetischen Fähigkeiten respektiert - oder sogar bewundert, so wie ich das tu.

Und müsste ich das Gedicht interpretieren, lautete mein Wortlaut wie folgt:


Das wunderbare und stimmige Gedicht betont meines Erachtens vor allem die Schönheit und das Geheimnisvolle des Nebels, gleichzeitig auch das Ungewisse, das ihn umgibt. Auch in uns liegt viel im Ungewissen und das kann uns verunsichern. Vielleicht sollten wir uns achtsamer um unser Inneres kümmern - und das könnte zu mehr Klarheit oder zumindest Vertrauen zu sich selbst führen.

Ein schöner Gedanke!

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Nutze deine Führungsqualitäten für deine fleissigen Darmbakterien

10/12/2025

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172. Blogbeitrag

Wir alle wissen, wie belastend es sein kann, wenn Führungskräfte versagen. Das ist bei uns und unserem Darm nicht anders und ich möchte dich heute dazu ermutigen, deine Führungsqualitäten bei deinem eigenen Darm unter Beweis zu stellen.
​
Unserem Darm schenken die meisten höchstens bei drei Gegebenheiten etwas mehr Beachtung: Wenn Nahrung aufgenommen und ausgeschieden wird und wenn etwas nicht stimmt. Dabei hätte unser Darm etwas mehr Aufmerksamkeit wahrlich verdient, beziehungsweise die darin lebenden Darmbakterien, auch bekannt als Darm-Mikrobiota oder Darmflora. Das sind die zahlreichen fleissig für dich arbeitenden Mikroorganismen, die im Verdauungstrakt unseres Körpers leben. Sie spielen eine entscheidende Rolle für unsere Gesundheit und das Wohlbefinden.

Unsere nimmermüden Darmbakterien helfen dabei, Nahrungsmittel zu zersetzen, die unser eigener Körper nicht vollständig abbauen kann, wie Ballaststoffe. Sie produzieren dabei wichtige Stoffe wie kurzkettige Fettsäuren, die unsere Darmzellen als Energiequelle nutzen. Eine vielfältige Darmflora sorgt dafür, dass schädliche Bakterien und Keime keinen Platz finden, um sich auszubreiten. Zudem unterstützen sie das Immunsystem, indem sie schädliche Keime abwehren und das Gleichgewicht der Mikroorganismen aufrechterhält. Und zu guter Letzt trägt ein gesundes Mikrobiom dazu bei, Entzündungen zu reduzieren und Allergien vorzubeugen. Und einige Darmbakterien produzieren sogar Vitamine. 

Ein wahrhaft grossartiger Leistungskatalog, nicht wahr?

Wenn man bedenkt, dass wir unsere Darmflora nachweislich positiv beeinflussen können, erscheint es mir umso bedenklicher, wie oft wir als Führungskraft für unseren eigenen Darm versagen. Dabei müssten wir mit gutem Beispiel voran gehen, denn es gibt genügend unfähige Führungskräfte da draussen, die uns genau zeigen, wie es nicht funktioniert. Darum möchte ich dich dazu ermutigen, es für dich da drinnen besser zu machen!

Das Wichtigste dabei ist die Wertschätzung. Denn das ist das Fundament für eine gesunde Beziehung -  Das ist bei dir und bei deinem Darm nicht anders. Wenn du willst, dass deine fleissigen Mitarbeitenden in deinem Darm gut funktionieren, dann musst du dich achtsam darum kümmern. Führe dein Wohlbefinden dadurch in eine gute Richtung und dann kommts gut!

Fazit: Je besser und bewusster du deinen Darm behandelst, desto besser für dich! Und wenn du mir nicht glaubst, dann schau dir mein neuestes Spaziersport-Video an. Dort gehts zwar nicht um die Führung per se, aber dafür bekommst du tolle Alltagstipps für deine fleissigen Darmmitarbeitenden. Achte gut auf sie und behandle sie auch mit den nötigen Respekt, denn alles andere ist Schei......

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