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Eine ganz eigene, innige Art der wahren Liebe!

16/4/2026

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190. Blogbeitrag

Es gibt ein paar gute Gründe, warum die Bindung zwischen dir und deinem Hund oft tiefer oder entspannter ist als die Liebe zwischen  Menschen:

Dein Hund steht treu an deiner Seite - auch in schwierigen Zeiten. Es ist aufrichtige Zuneigung, die wir dadurch erfahren. Er verzeiht dir sofort und stellt keine schwierigen Bedingungen. Diese ehrliche Art gefällt vielen Leuten. Wenn man Zeit mit seinem Tier verbringt, gibt es keine langen Diskussionen, Missverständnisse oder fiesen Beleidigungen. De Alltag läuft dadurch auch ruhiger und lockerer ab.

Tiere holen dich raus ins Freie und lassen dich wieder mehr auf dein Bauchgefühl hören. Sie kennen keine Vergangenheit oder Zukunft, sondern leben im Jetzt. So holen sie dich auch immer wieder in den Moment zurück und das ist unglaublich wertvoll!

Die Liebe zu deinem Hund braucht keinen gesellschaftlichen Druck und keine festen Rollen. Niemand bewertet euch, deshalb liebst du ihn ganz ohne Hemmungen. Dein Hund wartet jeden Tag verlässlich an der Tür auf dich. Er reagiert immer gleich, egal wie anstrengend die Welt da draussen gerade ist. 
Es ist genau diese authentische und direkte Art der unabdingbaren Zuneigung und Beständigkeit eines Tieres, was es so vielen Menschen leicht macht, ihre Zuneigung vollständig auf einen Hund zu richten.

Glücklich schätzen kann sich, wer diese wunderbare Erfahrung der tiefen Bindung zwischen Mensch und Tier einmal erfahren durfte. Es ist eine ganz eigene, innige Art der wahren Liebe!

Nachdem mein erster Hund 2010 gestorben ist dauerte es satte weitere zehn Jahre, bis mir ein weiterer Vierbeiner mein Herz gestohlen hat. Die Nala ist gottlob noch jung, aber ich weiss um die Vergänglichkeit und um den Schmerz, wenn man seinen Hund loslassen muss. Daher erlebe und geniesse ich diese wunderbare Beziehung mit ihr umso bewusster. Mein neuestes Spaziersport-Video zu diesem Thema mit ihr ist so schön geworden, so dass ich es auch hier mit dir teilen möchte :-).

PS. Heute ist ein ausgesprochen liebenswerter Hund namens Bonny von uns gegangen. Darum widme ich diesen Tag ihm und der tapferen Christl! All meine Gedanken sind heute bei euch beiden! Machs guet, lieber Bonny!
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Vergiss deine Kaffeemaschine

9/4/2026

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189. Blogbeitrag

Hast du schon einmal erlebt, wie unglaublich intensiv sich der Kaffeegenuss unter freiem Himmel anfühlt? Ich habs ausprobiert und bin begeistert: Wenn du draussen im Wald Kaffee kochst und dabei ein Feuer machst, verbindest du Natur, Handarbeit und Wärme zu einer kleinen Auszeit. Das entspannt dich, hilft dir beim Fokussieren und macht den Kopf frei - genau deshalb schmeckt der Kaffee dort auch so gut.

Eine Kaffeepause am eigenen Feuer beruhigt und inspiriert uns Menschen. Das liegt wohl  an der Natur, den einfachen Handgriffen, der Wärme und dem kleinen Ritual. Davon profitierst du körperlich und mental - wenn du Freunde dabei hast, stärkt es auch das Miteinander.

Der Wald beruhigt dich
Wenn du Zeit im Wald verbringst, baust du nachweislich Stress ab. Die Forschung zum Waldbaden bestätigt: Dein Puls und dein Blutdruck sinken. Dein Körper schüttet weniger Stresshormone aus, während du dich gleichzeitig besser konzentrierst und kreativer wirst. Der Wald liefert dir sanfte Eindrücke für deine Sinne: Die Blätter rascheln, das Holz duftet und das Licht spielt zwischen den Bäumen. Das entspannt dein Nervensystem.

Das Feuer selbst entfachen
Feuer ist für uns Menschen seit Urzeiten wichtig, weil es früher unser Überleben sicherte. Wenn du heute selbst ein Feuer startest, spürst du deine eigene Fähigkeit, etwas zu bewirken. Die Flammen zu beobachten wirkt beruhigend und fast wie eine Meditation, ähnlich wie der Blick auf Wellen. Zudem fordert das Feuer deine Aufmerksamkeit: Du sammelst Holz, schlägst Funken und pflegst die Glut. Es fühlt sich einfach gut an, wenn du das allein schaffst.

Einen besonderen Moment schaffen
Draussen Kaffee zu kochen macht aus einer Alltagstat ein Ritual: Du suchst Holz, machst Feuer für das Wasser und bereitest alles vor. Diese kleine Zeremonie bremst den hektischen Alltag aus. So erlebst du den Kaffee viel intensiver. Bei diesem Erfolgserlebnis kommst du oft in einen Zustand, den die Psychologie „Flow“ nennt - du bist konzentriert, ruhig und ganz im Hier und Jetzt.

Die Sinne bewusst erleben
Im Wald schmeckt der Kaffee vielen Leuten besser. Das hat klare Gründe: Die frische Luft lässt dich Gerüche und Geschmack stärker wahrnehmen. Der Rauch vom Holz und die Düfte des Waldes mischen sich dazu. Der Unterschied zum Alltag lässt dich den Genuss mehr schätzen und du wirst langsamer und trinkst bewusster.

Und da sind wir wieder einmal mehr bei der Achtsamkeit gelandet

Doch ich gehe jetzt einen Schritt weiter und behaupte, dass Achtsamkeitsgeübte auch beim Kaffeegenuss daheim eine Intensivierung erfahren können, indem sie alles um und in sich ganz bewusst wahrnehmen und jede einzelne Sekunden davon geniessen – so sehr, dass nicht nur die Kaffeemaschine, sondern die ganze Welt für einen Moment vergessen gehen kann.

Probiers mal aus...
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Liebgewonnene Tradition

2/4/2026

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188. Blogbeitrag

Die Ostertage stehen vor der Türe. Bei uns ist es Tradition, die Eier mit natürlichen Zutaten zu schmücken.

Woher stammt diese Tradition eigentlich?

Ich hab folgendes herausgefunden: Das Eiertütschen an Ostern entspringt alten Fruchtbarkeitsritualen sowie Frühjahrsfeiern aus vorchristlicher Zeit. Damals standen Eier für Leben, Fruchtbarkeit und neues Wachstum. Die Menschen schlugen die Schalen gegeneinander, um das Glück anzuziehen und die Ernte sowie den Nachwuchs zu sichern. Über die Jahrhunderte floss diese Praxis in christliche Osterbräuche ein, wodurch sie eine religiöse Bedeutung erhielt und fortan für die Auferstehung stand. Dieses Anstossen drückt bis heute den Wunsch nach einem Neuanfang aus.
Ich habe mit Religion nichts am Hut, sondern es macht einfach viel Spass, die viele Arten des Eierfärbens auszuprobieren und die Schmuckstücke an Ostern zu präsentieren.

Wir färben traditionellerweise die Eier mit Kräutern und mit Blumen ein und auch diese Tradition ist nicht neu. Sie wurzelt tief in alten Bräuchen zum Frühlingsbeginn. Bereits vor der christlichen Zeit gestalteten Menschen Eier kunstvoll, um das Ende der dunklen Wintertage zu feiern. Natürliche Zutaten wie Kräuter, Blumen oder Wurzeln dienten als umweltfreundliche Farbstoffe. Die Auswahl fiel gezielt auf bestimmte Pflanzen: Minze schenkte Frische, Lavendel brachte Reinheit sowie Thymian bot Schutz. Das Einlegen der Eier in kräftige Kräutertees erzeugte bunte Muster, die die Farbenpracht im Garten nachahmten. Über die Jahrhunderte entwickelten sich diese Techniken in vielen Regionen Europas weiter und bilden einen festen Bestandteil der Osterzeit. 

Ich liebe den Gedanken, die Kräuter und die Blumen auf diese Weise neu zu nutzen und sie ganz bewusst als wunderbarer und wertvoller Teil der Natur wahrzunehmen. Ich versuche, darauf zu achten, dass ich keine jungen Pflanzen pflücke, sondern jene, die ihren Zenit bereits überschritten haben. So habe ich das gute Gefühl, dass ich deren Dasein etwas verlängert habe. Und natürlich pflücke ich nur so viele Pflanzen wie nötig!

Wenn man sich derart viel Mühe gegeben hat, gemeinsam die schönsten Ostereier zu färben, dann tritt der Eiertütschen-Wettbewerb definitiv in den Hintergrund und man geniesst gemeinsam die Früchte der Arbeit. Diese liebgewonnene Familientradition möchte ich auf keinen Fall mehr missen.

Wunderschöne Osterfeiertage!

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