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Auf dem Prüfstand

29/1/2026

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179. Blogtext 

Immer wieder werden wir in unserem Leben geprüft. Höchste Zeit, das Phänomen «Prüfungen» einmal genauer unter die Lupe zu nehmen.

Weshalb kann es Sinn machen, geprüft zu werden im weitesten Sinne?

Nun ja: Lebensprüfungen gehören zu unserem Leben; selbst wenn sie dadurch Veränderung erzwingen. Ohne Herausforderungen blieben Gewohnheiten unangefochten, Fähigkeiten unentwickelt und Werte theoretisch. Erst wenn etwas auf dem Spiel steht, zeigt sich, wie belastbar Überzeugungen sind und wie verantwortungsvoll man handelt. Aus solchen Prüfungen lernt man, mit Unsicherheit umzugehen, Rückschläge einzuordnen und Vertrauen in die eigene Entwicklung zu gewinnen. Sie lehren Geduld, Selbstreflexion und die Einsicht, dass Wachstum oft aus dem Unbequemen entsteht.

Angesichts dessen sollte man Prüfungen eigentlich mögen. Aber wie so oft machen unangenehme Erfahrungen aus der Schulzeit solche Erkenntnisse zunichte. Die Bildung sollte auch darum bemüht sein, die Chancen für positivere Prüfungserlebnisse zu fördern! 

Für effektive Prüfungen würde ich daher vorschlagen, dass sie mehr sein sollten als Momentaufnahmen von auswendig gelerntem Wissen. Sinnvolle Prüfungen konfrontieren mit realistischen Anforderungen, lassen Denkprozesse sichtbar werden und geben Raum für Fehler als Lernchance. Sie prüfen nicht nur Resultate, sondern auch Verständnis, Transferfähigkeit und den Umgang mit Druck.

Wie im Leben sollten sie fordern, ohne zu entmutigen, und Orientierung geben, statt nur zu urteilen.

Das macht alles wirklich Sinn.

​Dennoch gebe ich zu, dass mir - angesichts von gewissen Lebensprüfungen - manchmal eine klassische Prüfung in einem Klassenzimmer lieber wäre *grins*. In solch eine Richtung zielt auch das aktuellste Spaziersport-Video mit wichtigen Prüfungstipps für Prüfungsneulinge.

Bildquelle: Auszug aus dem Calvin und Hobbes-Comics: "Was sabbert da unterm Bett"
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Fege den alten Schmutz einfach weg

22/1/2026

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178. Blogbeitrag

Der Jahresbeginn ist für viele eine bedeutende Chance, alte Geschichten hinter sich zu lassen und mit neuer Energie voranzuschreiten. Das Putzen in diesen Wochen ist dabei mehr als nur eine physische Reinigung. Es symbolisiert für mich das Loslassen von Ballast, schafft Raum für Neues und hilft, emotionalen Druck abzubauen, um mit klarem Kopf die Herausforderungen des bevorstehenden Jahres anzunehmen,

Auch aus psychologischer Sicht macht das Sinn: Beim gründlichen Reinigen spiegelt sich unsere innere Welt wider. Ein unordentlicher Raum kann Stress verstärken, während eine aufgeräumte Umgebung Klarheit und Frieden fördert. Zumindest erfahre ich das so. Das Reinigen ist eine Form der Loslösung: Es symbolisiert das Hinter sich Lassen alter Muster, negativer Gedanken oder unerwünschter Gewohnheiten. Physisches Entrümpeln kann so zu einer inneren Befreiung werden, die den Weg für neue Erfahrungen ebnet.

Viele verbinden das Jahresputzen mit dem Wunsch, sich von Dingen zu trennen, die nicht mehr gebraucht werden – sei es materiell oder emotional. Das bewusste Loslassen zeigt Bereitschaft, weiterzugehen. Das Aufräumen wird so zum Symbol für Veränderung und Mut, Neues auszuprobieren. Feg den alten Schmutz doch einfach weg!

Der Neujahrsputz ist als Initialzündung auch eine ideale Gelegenheit, auch im Inneren aufzuräumen und Neues zu wagen. Das Entrümpeln im Aussen kann als Spiegel für den inneren Wandel dienen. Es zeigt, dass Veränderung möglich ist und im Kopf beginnt. Alte Gewohnheiten loszulassen und neue Wege zu gehen, stärkt das Selbstvertrauen und öffnet Türen zu ungeahnten Möglichkeiten.

Kleine Schritte, wie das Abstauben oder das Ausmisten einer Schublade sind ein erster wichtiger Schritt für die Entrümpelung. Und wenn dir das zu langweilig ist, dann nutze für den Neujahrsputz lustige Gadgets, die gute Laune bringen, wie dasjenige, welches ich für mein Shorts nutzte zum aktuellen Spaziersportvideo und dazugehörigem Youtube-Shorts: Ein Zauberbesen, welche der Hündin Nala die Leckerlis streitig machen will :-)

​Viel Spass dabei.
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Kunstvolles Schneegestöber

15/1/2026

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 177. Blogbeitrag

​Wenn die ersten Schneeflocken fallen, ist das für mich ein kleiner Jahreshöhepunkt, denn die stimmungsvolle und faszinierende Atmosphären einer Schneelandschaft lassen sich meines Erachtens kaum toppen. Ich liebe dies magischen  Schneelandschaften, die eine Stimmung von Majestät und Ruhe vermitteln.

Aber auch aus der physikalischen Perspektive ist Schnee besonders: Schnee entsteht durch den Wasserkreislauf in der Atmosphäre: Wenn feuchte Luft auf kalte Luftschichten trifft, kühlt sie ab und die Wasserdampfteilchen kondensieren zu Eiskristallen. Diese Eiskristalle sammeln sich zu Schneeflocken, die, wenn sie schwer genug sind, als Schnee auf die Erde fallen. Die Form der Schneeflocken ist dabei einzigartig und folgt den physikalischen Bedingungen in der Atmosphäre, was zu der vielfältigen Schönheit der Schneeflocken führt.

Doch weshalb fasziniert Schnee die Menschen so?
Schnee hat nicht nur eine magische, sondern auch eine transzendente Wirkung: Er verwandelt die Landschaft in eine weisse, ruhige Welt, die Stille und Reinheit ausstrahlt. Die glitzernden Schneekristalle, die im Sonnenlicht schimmern, erzeugen eine faszinierende Szene, die kindliche Freude und Staunen hervorrufen kann. Zudem symbolisiert Schnee in vielen Kulturen Reinheit, Unschuld oder auch Vergänglichkeit. Die Jahreszeitenwechsel durch Schnee regen zum Nachdenken über Veränderung und Zyklus an. Und es gibt bestimmt noch viel mehr Gründe, weshalb man Schneegestöber einfach lieben muss.

Einer davon betrifft die wunderbare Kunst, welche es uns lange vor der Erfindung der Fotografie ermöglichte, Schneelandschaften auch im Sommer zu geniessen - zumindest visuell.
Die Winterlandschaft  kreiert in der Malerei ein Fenster in eine stille, oft nachdenkliche Welt. Im Laufe der Kunstgeschichte hat sie sich zu einem eigenständigen Thema entwickelt, das Künstlerinnen und Künstler immer wieder aufs Neue fasziniert. Mal erscheint der Winter als ruhige Bühne für innere Einkehr, mal als dramatisches Naturschauspiel, das uns mit seiner Kälte und Weite konfrontiert.

Ich habe drei Bilder eines meiner Lieblingsmaler aus der goldenen Zeit der Niederländischen Landschaftsmalerei für dich herausgesucht und hoffe, dass sie auch dich ansprechen. Jacob van Ruisdael malte Winterlandschaften mit schneebedeckten Flächen, um die wechselnden Lichtverhältnisse und die Atmosphäre einzufangen. Schnee in seinen Werken vermittelt Ruhe und Vergänglichkeit, Mystik und auch Melancholie. Einfach grossartige Werke, welche mich an meinen himmlisch schönen Blogbeitrag vom Juli 2021 erinnert.

Schnee spielt für mich noch immer eine grosse Rolle. Sowohl wegen seine physikalische Entstehung, seiner ästhetischen Wirkung auf mich und auch wegen seiner Symbolik in der Kunst.

​Und was bedeutet der Schnee für dich?

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Wehre dich und steh für dich ein

8/1/2026

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​176. Blogbeitrag 
​
Zum Start in ein neues Jahr zeige ich in meinem neuesten Video, wie man sich während Sitzungen unauffällig bewegen kann. Doch das ist keine Aufforderung, sich zu verstecken. Ganz im Gegenteil. Falls du merkst, dass etwas nicht stimmt, du verbal angegriffen wirst oder dich etwas verletzt, dann lass die Schüchternheit beiseite und wehre dich. 

Oder hol zumindest Hilfe!

Ich denke, man sollte immer allen alles sagen können, was einem auf dem Herzen liegt. Aber mal sollte sich gut überlegen, wie man das formuliert. Ich finde, dass Authentizität und Ehrlichkeit die beiden wichtigsten Pfeiler sind. Insofern musst du deine eigenen Worte finden, um etwas Unangenehmes anzusprechen - Hauptsache du tust es, falls es dich belastet! 

Denn es ist so: Wenn du dich nicht verteidigst, wenn du angegriffen wirst, dann tut es niemand. Insbesondere wenn du bereits schon körperliche Stresssymptome kennst. Dann musst du handeln. Aber tu es auf deine eigene Weise. So etwas kann man auch gut im Voraus üben und wenn du daran denkst, in akuten Situationen ruhig zu bleiben und dich auf deine Atmung zu konzentrieren, dann ist viel gewonnen.

Ich wünsche dir und auch mir für alle künftigen Herausforderungen den Mut, zu sich zu stehen, notfalls für sich zu kämpfen und die Besonnenheit, stets die richtigen Worte und passende Tonalität zu finden.

Und ja, sonst hol Hilfe - das ist immer noch besser, als still zu Leiden...
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