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35. Blogbeitrag
Notfälle sind unvermeidlich und oft unvorhersehbar. Wie reagiert man in solch einer Situation? Starr vor Schreck oder blitzschnell reagierend? Man weiss es erst, wenn der Notfall eintritt. Ich durfte diese Erfahrung mit einem Happy End erleben. Als die Hündin meiner Mutter ins 1,5m tiefe Eiswasser eingebrochen ist und zu ertrinken drohte, reagierte ich auf den Hilferuf meiner Mutter blitzschnell und stürzte mich ins frostige Nass um die Hündin zu retten. Ich zögerte keine einzige Sekunde. Das süsse Welpchen benötigte fast zwei Stunden gut eingehüllt am Ofen, bis sie sich wieder erholt hatte. Ich bin wirklich überglücklich, dass ich fähig war, sofort zu reagieren und das gibt mir auch Selbstvertrauen, in jeder anderen Notsituation adäquat reagieren zu können. Die Bindung zur Hündin meiner Mutter hat sich – beiderseits – intensiviert und ich geniesse bewusst jede Minute mit ihr – Wär meine Mutter nicht zufälligerweise im Winter im Garten gestanden, es hätte wohl niemand die Notlage vom Hausinnern aus erkannt und so danke ich der wahren Heldin dieser Geschichte für ihr ausgezeichnetes Gespür, welches ihrer Hündin das Leben rettete.
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34. Blogbeitag
Angesichts der schweren OP meiner Mutter suchte ich akribisch nach einem Glückssymbol als Zeichen, dass alles gutgehen wird. Mit der Zeit fiel mir auf, wie mir der Wind zärtlich über meine Wange streichelte und mir ins Ohr zu flüstern schien: "Du brauchts kein Symbol, um darauf vertrauen zu müssen, dass alles gutgehen wird." Nach einem Moment erkannte ich es. Natürlich braucht ich das nicht! Bin ich froh, dass ich vorher nicht fündig wurde. Ich hätte das unbescholtene Pflänzlein achtlos ausgerissen, es wäre vor seiner Zeit verwelkt, nur um mich meiner Unsicherheit und Angst nicht stellen zu müssen. Dabei ist es viel schöner, gesunde und lebendige Kleeblätter dabei zu beobachten, wie sie im Wind miteinander hin- und herschwingen. Nun hätte ich tausend vierblättrige Kleeblätter sehen können, keines davon hätte durch mich Schaden genommen alleine wegen meiner Unsicherheit. Ich genoss diese Erkenntnis und vertraute darauf, dass alles gutgehen wird. Meiner Mutter geht es den Umständen entsprechend wieder einigermassen gut und ich stehe das nächste Mal einfach dazu, dass ich sie nicht verlieren will. Es gäbe eh nicht genug Kleeblätter auf dieser Welt, die mir diese urtümliche Angst nehmen könnte. Vielleicht ist alles ganz anders...? Denn mit Thays Vorstellung nach dem Intersein können wir uns ja gar nie verlieren. Mehr dazu kannst du im 49. Blogbeitrag nachlesen. Nachtrag: Kleeblätter lassen sich übrigens auch intuitiv finden. Siehe Blog 93 :-) 2. Nachtrag: Magst du eine schöne Geschichte über das Thema hören? Dann klicke hier und hör die 9. Geschichte "Die Pechsträhne der dunklen Gestalt" aus Band 1 an :-) 33. Blogbeitrag.
Auf den isländischen Musiker Onafur Arnalds bin ich erneut durch die Algorithmen von Spotify gestossen und ich war begeistert (im Blog 7 hab ich ähnliches berichtet). Wo Björk mir zuweilen etwas zu experimentell daherkommt, birgt Onafurs Musik mehr Harmonie im Gesamtkontext. An seinem Konzert im KKL hat er mir mehreren Keyboards und wenigen klassischen Musikern mit Hilfe von ausgeklügelten Lichteffekten fasziniert. Er selber blieb als Person im Hintergrund (im Gegensatz zu Björk). Auch mal gut. Ich stehe mit meiner Faszination für diese beiden Musiker in meinem persönlichen Umfeld alleine da. Das ist absolut okay so. Ich vermute, dass man isländische Musizierende wohl erst dann versteht, wenn man selber einmal Zeuge der wilden Inselschönheit wurde. Ich besuchte Island vor über 10 Jahren und ich habe seither keine schönere Insel gesehen. Hierbei messe ich Island an Hawaii, Guadeloupe, karibischen Inseln, Mauritius, Sri Lanka, Curacao und Sardinien. Mich hat das mystische Ambiente, die Ruhe, die unendlichen Weiter der prachtvollen Landschaften und die Vielseitigkeit der Insel überrascht. Etwas Schöneres wie das Gebiet Landmannlaugur habe ich noch nie gesehen. Mir schweben zwar noch die amerikanischen Nationalparks im Kopf rum, aber das wären dann keine Insel. Ich bleibe dabei. Es ist und wird wahrscheinlich für mich die beeindruckendste Insel bleiben die ich sehen durfte. Aber bestimmt werde ich noch weitere talentierte isländische Musizierende entdecken, die nicht weniger faszinierend sein werden. Oder ich entdeckt weitere schöne Inseln? Mal sehen, was zuerst kommt... 32. Blogbeitrag
Wieder einmal darf ich mit meiner Familie zwei Wochen lang im sonnigen Florida verweilen. Für regelmässige Disneybesuchende gibt es viele spannende Themen zu entdecken. Auch für Wissenschaftsinteressierte ist immer was dabei: Angefangen von der History über das Engineering oder der gigantische Logistik, cleveren Massenlenkung bei überfüllten Parkarealen oder subtilen Geruchssteuerung in bestimmten Ecken des Parks. Es ist spannend den Park bewusst in verschiedenen Facetten zu entdecken. Eine weitere Achtsamkeitsübung ist das Suchen von sogenannten Hidden Mickeys. Das ist das Icon für Mickey Mouse wie du es im Bild unten sehen kannst. Sie sind überall zu finden. Auf den Strassen, in Dekorationen, an Fassaden, einfach überall. Man muss stellenweise schon sehr genau hinschauen, um diese zu entdecken. Nebenbei ist der grösste Gewinn dieses Unerfangens das bewusste Entdecken dieser magischen Welt. Man bleibt bei einem verzierten Stein stehen, haltet inne, atmet tief ein und aus, freut sich über die Entdeckung und lässt sich durch nichts von dieser inneren Ruhe ablenken. Absolut empfehlenswert. Für mich sind diese Hidden Mickey ein achtsames Mittel zum Zweck: Es ist einzig und allein der magische Moment, der zählt! 31. Blogbeitrag
Ich habe das grosse Glück, in einem verspielten Umfeld eingebettet zu sein. Wie wäre es mit einer Auszeit aus dem Ernst des Lebens während des wöchentlichen Einkaufs? Schon die NZZ weist in ihrem Artikel vom 29.3.2019 darauf hin, dass auch Erwachsene doch nur spielen wollen. Spielen sei gut fürs Gehirn und für das soziale Miteinander. Wie wahr. Als ich letzthin in der Migros meine Karte vor den Scanner hielt, meinte meine Nichte neckisch, ob ich denn errate, welcher Self-Scanner für mich aufblitzen werde? Was für ein spielerischer Gedanke, der mich sofort packte. Ich nenne es "Achtsames Self-Scanner-erraten". Kicher. Seither versuche ich und meine Miteinkaufende immer zu erraten, welche Lampe aufblitzen könnte. Einmal landete ich tatsächlich einen Treffer! Beflügelt von meinem Erfolg schritt ich in die Migros und kaufte mir was Schönes zur Belohnung. Wahrscheinlich hätte ich es mir so oder so gekauft :-). 30. Blogbeitrag
Thich Nhat Hanh hatte ein wunderbares Talent, komplexe Dinge bildhaft zu erklären, Ein wiederkehrendes Thema in seinen Büchern war, wie man Kompost nutzt, um Blumen gedeihen zu lassen. Einerseits als Metapher für den immerwährenden Kreislauf aller Dinge und andererseits als Wegweiser, wie man aus Leiden und schwierigen Zuständen Einsicht, Mitgefühl und innere Freiheit gewinnen kann. Verwandlung geschieht für ihn nur langsam durch Achtsamkeit. Nach einem achtsamen Waldspaziergang richtete ich mein Augenmerk auf den Boden auf der Suche nach meinem «Kompost». Dabei fielen mir die unscheinbaren Pfützen auf, welche den Himmel widerspiegeln und erkannte darin die Parallelen zum Kompost. Seither betrachte ich jede Pfütze liebevoll und geniesse, was ich darin erkenne (1). Hier einige Auszüge aus einem kleinen Buch mit Bezug zum Kompost: «Lerne Kompost in Blumen zu verwandeln.» «Wenn wir unser Leiden zu umarmen und zu transformieren wissen, können wir Schmerz in Glück und Weisheit verwandeln.» «In uns existieren Ärger, Traurigkeit und Sorgen ebenso wie Liebe und Verstehen. Wir gleichen darin einem Garten. Wenn Blumen verblühen, werden sie zu Kompost und auf diesem Kompost wachsen wunderbare Blumen. Dein Leiden ist dein Kompost: deine Traurigkeit, deine Verzweiflung, deine Eifersucht, deine Ablehnung. Ebenso wie deine Blumen – Verstehen, Liebe, Verzeihen – ist dein Leiden etwas Organisches». Quelle: Thich Nhat Hanh, Sei liebevoll umarmt. Achtsam leben jeden Tag. Ein Begleiter für alle Wochen des Jahres. Kösel Verlag München, 12. neugestaltete Aufl. 2019, ISBN 978-3-466-34748-3 (1) Wenn du Lust auf eine weitere wunderbare metaphysische Erkenntnis im Zusammenhang mit Pfützen hast, dann empfehle ich dir meinen inspirierenden 86. Blogbeitrag. 29. Blogbeitrag
Meine Mutter lebt als überzeugte Singlefrau ein zufriedenes Leben. Tiere bedeuten ihr alles und da ist es kaum verwunderlich, dass sie nach dem Tod ihrer geliebten Hündin Rania nicht lange wartete, bis sie einen neuen vierbeinigen Gefährten an ihrer Seite haben wollte. Zufälligerweise fand ich ihre Hündin auf einer Website am Geburtstag meines Bruders. Der süsse Welpe entsprach genau ihren Vorstellungen und so kam es, dass Nala eine Woche später bei meiner Mutter einzog. Es war von Anfang an klar, dass die Hündin auch mich als starke Bezugsperson wahrnehmen soll, da ich sie übernehmen soll, stiesse meiner Mutter was zu. Und so bekam Nala von mir die tägliche Action und Schulstunden aufgebrummt und meine Mutter gab ihr die Nestwärme und Fürsorge, die sie so sehr brauchte. Es hat sich gelohnt denn sie hat sich zu einer prächtigen wunderbaren Junghündin entwickelt. Und ich muss gestehen, dass Nala mir klammheimlich mein Herz geraubt hat. Seit meinem verstorbenen Hund Pipo (siehe Blogbeitrag 15) habe ich nie mehr so eine unglaubliche Zuneigung erfahren wie für diese kleine Diebin. Wir sind aber auch ein verdammt gut eingespieltes Dreiergespann. Mit Nala durch den Wald zu laufen ist Achtsamkeit pur, denn sie lebt nur im Jetzt, bleibt immer wieder stehen, schnuppert angeregt, guckt mich prüfend an, bemerkt jeden Schmetterling, der vorbeifliegt und unterbricht dadurch auch meine Achtsamkeitsroutine. Ist das nicht wunderbar? Am liebsten mag ich sie auf meinem Schoss streicheln, meine Nase hinter ihren süssen Öhrchen vergrabend und dieses liebevolle Band zwischen uns jede einzelne Sekunde mit geschlossenen Augen zu geniessen. Seit mir aufgefallen ist, dass auch sie ab und dann genüsslich die Augen geschlossen hält, ist das mein absoluter Lieblingsmoment des Tages. Liebe gibt es überall zu entdecken. Ich habe diejenige zu mir und zu meiner Familie, zur Natur, zum Augenblick aber auch zu weiteren lieben Menschen gefunden. Aber so schöne Gefühle mit einem Vierbeiner teilen zu dürfen ist schon etwas ganz besonderes. Da fehlen mir die Worte. Und das ist auch gut so, denn es braucht keine dazu! 28. Blogbeitrag
Ich bin eine Verfechterin des Kausalitätsgesetzes (im Sinne von Kant - Im Blog 11 nachzulesen). Umso überraschter war ich, als ich ausgerechnet am Todestag von Thich Nhat Hanh (Thay) auf denselbigen stiess, ohne davon zu wissen!! Thich Nhat Hanh ist Zenmeister der 42. Generation der Linji-Line des Rinzai-shu Pfades, der eine Lehrtradition des Zen-Buddhismus darstellt. Die buddhistische Lehre, die Thich Nhat Hanh heute verfolgt, ist eine Symbiose aus den traditionellen Schulen und zahlreichen offenen Konzepten, die auch westlichen Prinzipien gegenüber aufgeschlossen sind. Ich kenne die Buddhistischen Prinzipien nur marginal und schätze Einzelnes wie bsp. die edlen vier Wahrheiten - Buddhas erste Unterweisung. Sie sind eine einzigartige Darstellung der Art und Weise, wie wir existieren, des Leidens, das wir erleben, und wie wir unsere Probleme überwinden können. Mehr dazu wirst du in meinem Blog 63 nachlesen können. Zurück zu Thay: Ich war auf der Suche nach Büchern, die einen versöhnlichen Umgang mit starken Emotionen thematisieren. Rasch stiess ich am Morgen des 22.1.21 (beachte die Zeit auf dem unteren Bild) auf Thich Nhat Hanhs Bücher und so eröffnete sich mir die Welt der Achtsamkeit. Mir gefiel sein Ansatz des engagierten Buddhismus und der in den Alltag zu intergrierenden Achtsamkeit. Ich blieb den ganzen Tag beim Thema hängen. Er hat viele Youtube-Videos veröffentlicht, wo er allerlei Fragen live beantwortet - sehr inspirierend! Für Thay ist Achtsamkeit die Kunst, in jedem Moment wahrhaft lebendig zu sein und somit voll und ganz in der Gegenwart zu leben. Das Leben ist ja auch nur in der Gegenwart zu 100% verfügbar. Zu spüren, dass man lebt, jeden einzelnen Augenblick des Tages in gleichbleibend hoher Wachheit mit absichtlich aktivierter Aufmerksamkeit bewusst wahrzunehmen ist ein Geschenk. Emotionen negativer Art wie Ärger, Wut, Angst oder Verzweiflung sollte man nicht verdrängen, sondern sich deren annehmen; sie verraten immer etwas über uns selber. Wie ein schreiendes Baby sollte man sich um diese Gefühle kümmern und dem auf den Grund gehen. Sie sind ein Teil von dir. Und sie bleiben es, bis sie beachtet und verstanden werden. Gelingt es, gefühlsmässige Reaktionen mit liebevoller Achtsamkeit anzunehmen, werden ihre Auswirkungen übrigens allein dadurch abgeschwächt. Thay hat zahlreiche Achtsamkeitstipps in meinen Alltag gebracht, welche mich anregen, ohne der Esoterik zugehörig sein zu müssen. Legendär halte ich seine Tipps wie: "Nutze jede rote Ampel oder einen Stau, um bewusst ein- und auszuatmen" oder "Beim Klingeln des Natels mal wieder bewusst ein- und ausatmen, bevor man das Gespräch beginnt". Er hat auch meine Neugierde geweckt auf die Lehren Buddhas (welche ich als Philosophie und nicht als Religion verstehe) mit folgendem Zitat Buddhas: "Glaubt den Schriften nicht, glaubt den Lehrern nicht, glaubt auch mir nicht. Glaubt nur das, was ihr selbst sorgfältig geprüft und als euch selbst und zum Wohle dienend anerkannt habt." Passt für mich! Könnt ihr euch vorstellen, wie geschockt ich war, als ich abends von Thays Tod in den Nachrichten erfahren hab? Ausgerechnet an seinem Todestag stosse ich auf ihn und auf mein Lebensthema, welches auch mich bis zuletzt begleiten wird. Zufall? 27. Blogbeitrag Ich bin schon seit Kindesbeinen an ein organisierter und ordentlicher Mensch. Speziell vor den Ferien oder zu Silvester gehöre ich auch zu jenen Bemitleidenswürdigen, die alles noch im alten Jahr erledigt haben wollen. Bisweilen habe ich Silvester immer mit meinen besten Freunden verbracht. Es sind wunderbare Abende. Und doch war dieses Silvester anders. Zum ersten Mal realisierte ich, dass ich wahrscheinlich mit meinem Exmann das letzte Mal feiern werde und versuchte, diesen Moment entsprechend achtsam zu würdigen. Aber das gerät leicht in den Hintergrund, wenn die Stimmung kippt und Zwei sich derart zanken, dass sogar der Countdown vergessen geht. Dass sogar eine Intervention stattfinden muss, um die erhitzen Gemüter zu beruhigen. Nun, wie eingangs erwähnt war es ein Silvester bei den besten Freunden. Und so stand eigentlich von Anfang an fest, dass es trotzdem ein guter Abend werden wird. Dass wir die Situation in den Griff bekommen. Dass alle trotzdem gemeinsam versöhnlich miteinander anstossen werden mit einer stündigen Verspätung. Ich sank nach diesem ereignisreichen Abend in mein frisch bezogenes Bett und war froh, dass bei mir selber alles in Ordnung war - im wahrsten Sinne des Wortes. Ich freue mich schon jetzt aufs nächste Silvester mit meinen Freunden. Komme was wolle, es wartet bestimmt wieder ein wunderbarer Abend auf mich. Meinen lieben Freunden und eventuell auch meinen liebgewonnenen Traditionen sei Dank! 26. Blogbeitrag
Meine Mutter hat vor Jahren eine Hündin aus Rumänien gerettet. Rania war ein wahrer Engel und eine Bereicherung. Da ich meinen Hund Pipo im Jahr 2010 gehen lassen musste (siehe 14. Blogbeintrag), lagen mir die späteren Hunde meiner Mutter immer am Herzen. Rania musste leider im Haus meiner Mutter erlöst werden. Sie war krank und erschöpft und man spürte, dass sie nicht mehr konnte. Friedvoll liess sie sich die notwendige Prozedur über sich ergehen und verabschiedete sich rührend von meiner Mutter. Es versteht sich für uns von selbst, dass man mit dem Liebling bis zum bitteren Ende geht. Nie käme es mir in den Sinn, ein Mensch oder ein Tier im letzten Moment alleine zu lassen. Man wünscht sich seinen Liebsten immer einen stimmigen und schmerzfreien Tod. Umso schwieriger wird es, wenn man sich entgegen seinem Instinkt für den Tod als erlösendes Moment, als ein Akt der Liebe entscheiden muss. Es spielt eigentlich gar keine Rolle, ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht. Wir wissen es einfach nicht und können dadurch glauben, was hilfreich ist. Weh tut es trotzdem. Als ich meinen geliebten Hund Pipo loslassen musste, war ich noch nicht vertraut mit der Achtsamkeit und deren Zusammenhänge wie beispielsweise dem Intersein (siehe 49. Blogbeitrag), denn sie hätten mir damals vielleicht etwas die Angst vor dem Tod nehmen können. Ich beginne allmählich zu verstehen. Mehr! 25. Blogbeitrag
Mutige Entscheide können auch mal schiefgehen. Davon geht die Welt nicht unter. Ein Marvelfilm illustriert das sehr gut: Die Eternals, die 1976 vom legendären Jack Kirby geschaffen wurden, galten nie als eine der beliebtesten Comic-Eigenschaften von Marvel – aber sie zählen zweifellos zu ihren mächtigsten. Kurz zum Inhalt: Die Eternals wurden vor 7000 Jahren von den gottähnlichen Celestials erschaffen, um die Menschen vor den Deviants zu beschützen. Grundsätzlich können alle Eternals kosmische Energie zu Ihren Gunsten verwenden. Dadurch sind sie so gut wie unsterblich, unfassbar stark und die meisten haben eine spezielle Fähigkeit, die sie einzigartig macht. Nun soll das verfilmt werden. Mit dem Film der Oscarpreisträgerin Chloé Zhao wurde die Phase 4 des Marvel Cinematic Universe (MCU) fortgesetzt und es galt zehn Helden auf einmal einzuführen, was per se ein schwieriges Unterfangen ist. Sie haben im Film ganze sieben Tage Zeit, die Welt zu retten. Nun gut, vielleicht etwas zu viel des Guten? Aber die Probleme lagen meines Erachtens an anderen Stellen: Man wusste wohl nicht, wo die perfekte Mischung zwischen Humor und Düsterheit liegen soll. Die Witze zünden für meinen Geschmack einfach nicht. Die Drehbuchautoren jedoch waren mutig genug, den ersten schwulen Helden und gehörlose Heldin ins MCU einzuführen. Bravo! Doch bei diesem fragilen Thema Diversität versagte das nötige Feingefühl. Es wirkt zu theoretisch - und das merkte man dem Film auch an. Andererseits gefällt mir, dass die Figuren mit all ihren Stärken und Schwächen wunderbar eingeführt und bildgestalterisch brillant dargestellt wurden. Leider spielte der Film – auch bedingt durch die Corona-Pandemie und Boykotte in vielen Ländern – deutlich weniger Geld ein als die meisten Vorgängerfilme: Es war wohl einfach zu viel von allem auf einmal. Aber so ist es nun mal bei Entscheidungen. Man weiss erst im Nachhinein, ob sie funktionieren oder nicht. Und ich fälle lieber einen Entscheid als keinen. Ich persönlich fand den Film wunderbar umgesetzt und es mauserte sich trotz Schwächen zu einem meiner Lieblingsfilmen im MCU. Die mutigen Entscheide waren nötig, um eine Änderung im MCU anstossen zu können. Abgesehen von den Guardians langweilten mich die letzten Filme zusehend. Angesichts der gigantischen Herausforderungen, die es bei der Einführung der Eternals zu meistern galt, hätte man durchaus etwas Milde walten lassen können bei den Kritiken. Ich hoffe, die Verantwortlichen können den Mut (und die Finanzen) für einen zweiten Teil aufbringen. Ich hoffe auch, dass Kritiker und Publikum dann den Mut aufbringen, die Vorurteile beiseite zulegen und der spannenden Geschichte trotz Schwächen eine zweite Chance zu geben. Einen erfolgreichen zweiten Teil des Films könnt dann auch den Wert meines Comics doch noch etwas steigern und damit würde sich auch mein Mut zum damaligen Kaufentscheid lohnen im wahrsten Sinne des Wortes, hehe. Bitte diesen letzten Satz nicht all zu ernst nehmen... Aber wie ich eingangs erwähnte: Mutige Entscheide können auch mal schiefgehen. Davon geht die Welt nicht unter. 24. Blogbeitrag
Ding Dong. Meine Gastgeberin öffnete mir herzlich die Türe und ich freute mich auf einen wunderbaren Frauenbrunch. Wir kennen uns beruflich schon seit einigen Jahren und endlich schafften wir es, uns privat zu treffen. Ich war sehr überrascht, als ich bei ihr neben der spartanisch-durchgestylten Wohnung zentral erhebend eine tibetische Klangschale sah. Die selbstbewusste Dame ist selbständige Treuhänderin und hat mit Esoterik absolut nichts am Hut. Aha, sowas geht auch? Dies war meine erste Begegnung mit Klangschalen und ich lerne die Vorzüge ohne jeglichen Klimbim kennen. Einfach anreiben oder anschlagen, um zur Ruhe zu kommen und die eigenen Gedanken zu beruhigen - simple as that! Tönt gut - will ich auch. So machte ich mich als Laie auf die Suche nach (m)einer Klangschale und da ich für mich eine neue und neutrale Schale wollte, stiess ich rasch auf Peter Hess-Qualitätsklangschalen. In einem anderen Ratgeber hiess es, man solle neben der Qualität unbedingt nach dem Klang auswählen. Gesagt getan. Ich hab mich ohne Wimperzucken durch ungefähr 30 Schalen durchgehört, bis ich auf die Eine stiess. Unglaublich aber wahr: Mich durchströmte bei jener einen Schale eine körperliche Wärme, die mich erstaunte. Mit so einem wohligen Dong hatte ich nie gerechnet. Ich hätte nie gedacht, dass mich ein einfaches Ding Dong zu meinem eigenen Dong Ding führen würde. 23. Blogbeitrag
Ich mag es, meine Freundinnen zu überraschen. Sei es, mit ihnen in einem alten VW-Bully ein Wiesenpicknik zu veranstalten oder sie zu einem Fonduetucktuck in der Stadt Zürich zu entführen. Da sich bei mir in diesem Jahr alles um Reflexion und Achtsamkeit drehte, wollte ich diese Erfahrung mit ihnen teilen. Wir tauschten unser Innerstes mitteln Coachingkarten aus, diskutierten miteinander und genossen die Vertrautheit zwischen uns. Es ist ein Geschenk, gute Freundinnen zu haben. Wie jede andere Beziehung bin ich davon überzeugt, dass man auch diese hegen und pflegen soll, damit sich ihre befruchtende Wirkung entfalten kann. Ich weiss auch schon jetzt, was ich im nächsten Frühling tun kann, um meine beste Freundin zu überraschen. Neugierig? Dann notiere dir den 25.3.2024 und du wirst es dann erfahren. 22. Blogbeitrag
Wenn man über 30 Jahre lang mit dunkelgefärbten Haaren unterwegs war, benötigt es doch etwas Mut, sich die Haare bleichen zu lassen. Zwei Dinge liessen mich diesen haarsträubenden Entscheid fällen. Das Bedürfnis nach meiner natürlichen hellbraunen Haarfarbe (siehe erstes Bild unten links) und die Vermehrung meiner grauen Haare. Es ist spannend, wie sich das Äussere angleicht, wenn sich das Innere zu verändern beginnt. Auch wenn ich so ein klassisches Klischee bediene, nach welchem entscheidende weibliche Verän-derungen mit der wechselnden Haarpracht einhergehen. Naja, bei mir traf das zu. Ich wollte schlichtweg auch äusserlich wieder «back to (the) Ruth». Heute bin ich sehr dankbar für diesen Schritt, denn mir gefällt, was ich sehe. Ich erkenne eine sowohl reife als auch verspielte Persönlichkeit, die mit sich innerlich und äusserlich im Reinen ist. Das bedeutet nicht, dass immer alles im Lot ist, aber durch meine gelebte Achtsamkeit kann ich es viel leichter ausbalancieren. Und hier liegt auch der Erfolg des Achtsamkeitstrainings verborgen. Zu Beginn konnte ich die Achtsamkeit nur leben, wenn alles im Lot war. Heute hilft sie mir mit, zu meinem Gleichgewicht zu gelangen. Meistens gelingts mir auch! 21. Blogbeitrag Im vorherigen Blog schwärmte ich von unseren Tonstudioaufnahmen und dem entstandenen Album, welches auf Spotify zu hören sind. Wir haben aber auch Youtubevideos gemacht und daraus ebenfalls später auf Spotify ein Lifealbum veröffentlicht. Ich finde, man hört und sieht uns die Spielfreude an. Aufgenommen beim Waldweidfest. Es war unser erstes Openair nach der Pandemie. Unsere Vorband spielte mit entspannten Gesichern und ich genoss mein Bierchen im friedlich miteinander schaukelndem Publikum. Es war magisch. Aber auch die Bühnenperspektive war berauschend, als ich selber auf der Bühne stand. Die Leute sahen ebenso entspannt aus. Es braucht nicht viel für einen perfekten Abend. Egal, von welcher Perspektive her man es betrachtet. Das ist übrigens auch für anderen Lebenslagen ein nützlicher Tipp: Mehrere Perspektiven einzunehmen ist immer hilfreich. PS. Man kann auch mehrperspektivisch geniessen. Wie das geht? Im Blog 58 verrate ich es dir... 20. Blogbeitrag
Ich bin seit meiner Jugend in Musik und Bands involviert und liebe es, als Sängerin, Songwriterin und Managerin Freude zu verbreiten. In meiner aktuellen Bandformation bin ich seit einigen Jahren glücklich unterwegs. Wir lieben es, powervollen Funk und Soul live on stage zu performen. Aber ich/wir schreiben auch selber Songs. Und so kam es, dass wir in den ehrwürdigen Studiohallen vom Powerplay Studio im Maur einige Tage lang Aufnahmen machen und ein Livekonzert geben durften. Dasselbe Sofa wie Prince benützt haben zu dürfen war halb so spektakulär wie die schöne gemeinsame Erfahrung als Band oder die professionelle Aufnahme meines ersten eigenen Songs (hör dir die Aufnahme meines Song "Destinys Road" an beim Blog 9). Ich bin sehr dankbar für meine Musikalität und für die zahlreichen wunderschönen Momente, die man als Musikerin auf der Bühne und zusammen mit der Band erleben darf. Hoffentlich kann ich das in die Pensionierung retten, denn die Musik gehört zu meinem Lebenselexir, welches ich niemals missen möchte. Du kannst dir die Aufnahmen übrigens auf Spotify anhören. Viel Spass dabei! 19. Blogbeitrag
Ich konnte die neugewonnene Zeit nach der Pandemie gut nutzen und besuchte vermehrt Museen. Mir fielen zwei Dinge rasch auf: Ich mag die Landschaftsmalerie verschiedener Epochen. Die Barockmalerei hat grosse Maler hervorgebracht wie Ruben, Lorrain und Rembrandt. Ich stiess dann auf den Barockkünstler Jacob van Ruisdael. Ende des 17. Jahrhunderts geboren gilt er als einer der grössten niederländischen Landschaftsmaler. Seine Werke lassen vergessen, dass die Fotografie erst später erfunden wurde. Die Detailtreue und Ausdrucksstärke seiner Bilder rauben mir den Atem! Dies gelingt auch William Turner (einer meiner Lieblingsmaler, siehe Blog 47) und Caspar David Friedrich mit ihren Werken. Als Vertretende der Romantik im 18. Jahrhunderts und vereinzelt als Wegbereitende des wunderbaren Impressionismus erstaunt mich ihre künstlerische Gestaltungskraft und Variabilität immer wieder von Neuem. Als ich von einem erfüllenden Kunstbesuch auf dem Heimweg in einen Stau geriet, traute ich meinen Augen kaum: Der malerische Himmel entfaltete seine ganze Wirkung über mir. Ich frage mich ketzerisch, weshalb ich Eintritt bezahle, um die wunderbar gemalten Himmelsdarstellungen zu bewundern, wenn ich das doch jede Sekunde unter freiem Himmel kostenlos erfahren kann. Was für ein starker Gedanke! Ich besuche nach wie vor sehr gerne Museen. Und das nicht nur der prächtigen Landschaftsmalereien wegen. Doch lustigerweise erlebe ich das prächtige Licht-, Schatten- und Farbenspektakel des realen Himmels seit jenem Tag im Stau nach dem Museumsbesuch viel bewusster und oft auch mehrmals täglich. Kostenlos und doch so unbezahlbar gut. 18. Blogbeitrag
An diesem Geburtstag bin ich klammheimlich abgehauen. Ich hätte Bandprobe gehabt oder hätte Essen gehen können mit Freunden und Familien. Aber ich wollte nicht. Ich hatte an diesem Geburtstag das Bedürfnis, zum erstem Mal mit mir alleine voller Harmonie zu feiern. Mein Plan: In der Stadt einen feinen Apéro nehmen, einen schönen Film gucken und daheim angekommen weitergeniessen. Unglaublich aber wahr, es wurde der speziellste Geburtstag ever! An einer kleinen Bar angekommen mit einer Auswahl an fünf Sorten Bier hatten sie ausgerechnet mein Lieblingsbier "Blue Moon" aus Florida im Sortiment. Zufall? Dann wartete der beste Parkplatz direkt beim Kino auf mich, so dass ich nach der Vorführung nicht durch dunkle Gassen laufen musste. Und das in Zürich. Zufall? Dann spielten sie den Film "Tina" (Tina Turner ist für mich als Leadsängerin und -performerin ein grosses Vorbild) und ich konnte mein Glück kaum fassen. Es hätte mich kaum eine andere Biografie derart bestärken können wie ihre. Zufall? Gut ausgerüstet mit einem Päcklein Gummibärchen für mich alleine schwebte ich auf Wolke sieben während der ganze Vorführung. Gut gelaunt und sicher zuhause angekommen stelle ich mein Auto auf meinen Parkplatz vor dem beleuchteten Eingang und was ich dann sah, haute mich um: Ein Glühwürmchen strahlte mich an und ich hätte vor lauter Freude platzen können. Alles Zufälle? Ich weiss nicht so recht. Egal, denn zufälligerweise war es the best day ever with me, myself and I. 17. Blogbeitrag
Stan Lee (1922 - 2018) war ein US-amerikanischer Comicautor und -redakteur, Schauspieler und Filmproduzent. Zusammen mit Zeichnern wie Jack Kirby und Steve Ditko schuf er für Marvel Comics eine Reihe von Superhelden. Sie waren die Ersten, die komplexe Charaktere und ein durchdachtes gemeinsames Universum in die Welt der Superheldencomics brachten. Ich bin 2000 mit Marvel in Berührung gekommen und seither ist es ein Teil meines Lebens geblieben. Ich mag die ersten Filme, habe fünf CGC-zertifizierte Comics gekauft und besitze ein riesiges Nachschlagewerk mit allen 6000 Heldinnen und Helden und Hintergrundinfos. Was mich neben dem Entertainment auch noch fasziniert, ist der realitätsverwandte gesellschaftlich-moralische Aspekt dieses Universums (MCU). Wie im Leben gibt’s bei Marvel niemals nur schwarz und weiss. Die Bösen haben nachvollziehbare Gründe für ihre düstere Gesinnung und auch die Guten taumeln ab und dann. Die Heldinnen und Helden tragen dadurch so wunderbar menschliche Züge. Ausserdem gefallen mir die tollen Sprüche aus den Movies. Hier einige gute Beispiele: „Ich ziehe es vor, mich meinen Problemen zu stellen, anstatt vor ihnen wegzulaufen. Weil es das ist, was Helden tun.“ Thor (Chris Hemsworth), „Thor: Tag der Entscheidung“ „Ich kann ihre Angst nicht kontrollieren. Nur meine eigene.“ Wanda (Elizabeth Olsen), „The First Avenger: Civil War“ „In Zeiten der Krise bauen die Weisen Brücken, während die Narren Mauern errichten.“ T’Challa (Chadwick Boseman), „Black Panther“ „Aus grosser Kraft folgt grosse Verantwortung.“ Ja ja, wir wissen, dass die alten „Spider-Man“-Filme nicht Teil des heutigen MCU sind, aber eines der bekanntesten Marvel-Zitate überhaupt darf in dieser Liste einfach nicht fehlen. Und vielleicht findet der Satz irgendwann ja noch seinen Weg ins MCU. Spannend, nicht wahr? Du fragst dich, welches einer meiner liebsten Marvelfilme sind? Frag ruhig oder lies es nach im Blog 25. 16. Blogbeitrag
Ich habe bereits in meinen 5. Blogbeitrag verraten, dass ich meine Waldspaziergänge über alles liebe. Seit 2020 streife ich regelmässig alleine durch die Wälder und habe eine bemerkenswerte Wandlung erlebt. Anfangs gedanklich taumelnd oder mit Musik betäubend lief ich durch die Wälder, um abzuschalten oder der Gesundheit wegen. Ich habe dutzende Zwiegespräche geführt und den Wäldern all meine Sorgen anvertraut. Ich bin durch den Wald geflogen mit tollen Songs und habe auch schon Freudensprünge gemacht beim Entdecken eines Rehs (welches danach verständlicherweise das Weite suchte). Als die Achtsamkeit in mein Leben trat, wurde alles anders. Ich wollte fortan den natürlichen Klängen lauschen, richtete meine Gedanken in andere Richtungen oder lief einfach achtsam durch den Wald. Das Oberengadin zählt zu meinen liebsten heimischen Feriendestinationen und ich liebe es, wie anders die Wälder dort riechen. Ich mag es, wie ich mein Bewusstsein wahlweise auf mich oder auf den Wald richten kann. Ich fühle mich immer gut nach einem Waldspaziergang. Aber woran liegt das eigentlich? Nun, die Antwort liegt auf der Hand und als mir dieser Satz in den Sinn kam, fühlte ich Glückseligkeit pur: "Egal durch welchen Wald ich laufe, ich finde immer wieder zu mir zurück"! Ist das nicht eine wunderbare Erkenntnis? Mir haben die Waldspaziergänge auch schon vor dem Erkennen der Achtsamkeit gutgetan – jetzt ist mir auch klar, weshalb. Die Achtsamkeit hat mich der Natur näher gebracht und dadurch auch mich selber. Ich kann mich mit dieser Erkenntnis auch nie mehr verlaufen oder verlieren. Und dieser stärkende Gedanke ist unglaublich schön. Übrigens gilt das auch für künstlich erzeugte Wälder wie der Pixelwald im Kunsthaus Zürich. Lies hier weiter, falls ich dich neugierig gemacht haben sollte. |
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