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26. Blogbeitrag
Meine Mutter hat vor Jahren eine Hündin aus Rumänien gerettet. Rania war ein wahrer Engel und eine Bereicherung. Da ich meinen Hund Pipo im Jahr 2010 gehen lassen musste (siehe 14. Blogbeintrag), lagen mir die späteren Hunde meiner Mutter immer am Herzen. Rania musste leider im Haus meiner Mutter erlöst werden. Sie war krank und erschöpft und man spürte, dass sie nicht mehr konnte. Friedvoll liess sie sich die notwendige Prozedur über sich ergehen und verabschiedete sich rührend von meiner Mutter. Es versteht sich für uns von selbst, dass man mit dem Liebling bis zum bitteren Ende geht. Nie käme es mir in den Sinn, ein Mensch oder ein Tier im letzten Moment alleine zu lassen. Man wünscht sich seinen Liebsten immer einen stimmigen und schmerzfreien Tod. Umso schwieriger wird es, wenn man sich entgegen seinem Instinkt für den Tod als erlösendes Moment, als ein Akt der Liebe entscheiden muss. Es spielt eigentlich gar keine Rolle, ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht. Wir wissen es einfach nicht und können dadurch glauben, was hilfreich ist. Weh tut es trotzdem. Als ich meinen geliebten Hund Pipo loslassen musste, war ich noch nicht vertraut mit der Achtsamkeit und deren Zusammenhänge wie beispielsweise dem Intersein (siehe 49. Blogbeitrag), denn sie hätten mir damals vielleicht etwas die Angst vor dem Tod nehmen können. Ich beginne allmählich zu verstehen. Mehr!
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