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4. Blogbeitrag
Bist du ein Problem- oder Chancendenkender? Ich gehöre definitiv in die letztere Kategorie. Die Pandemie forderte uns alle unterschiedlich stark heraus. Ich hatte doppeltes Glück. Einerseits brachte sie mir die nötige Ruhe, mich mit meinen Emotionen auseinanderzusetzen. Und andererseits hatte ich die Möglichkeit, beruflich mit einem neuen Geschäftsfeld zu wachsen: Ich musste als Geschäftsführerin von praxisorientierten unternehmerischen Eintageskursen an der ETH Zürich innert Monatsfrist auf Onlinekurse umrüsten. Mit grossem Erfolg! Die spannenden Kurstage biete ich noch heute in beiden Formaten an. Als Chancendenkerin bin ich mir durchaus bewusst, dass ich auch bei der nächsten Krise Wege und Mittel finden werde, um das Beste daraus zu machen – ganz egal, was kommen mag!
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3. Blogbeitrag
Mein Tagebuch bot meinen kindlichen Gedanken viel Sicherheit und ich hütete es wie einen besonderen Schatz. Ich habe vor meiner Pupertät damit aufgehört, Tagebücher zu schreiben. Der Gedanke, jemand könnte meine intimen Gedanken im wahrsten Sinne des Wortes lesen verunsicherte mich. Damals. Schade eigentlich. Nachdem mir klar war, dass ich mein Leben verändern möchte, erinnerte ich mich an meine unsicheren Gedankengänge in meiner Kindheit und daran, wie sehr es mir half, ein Tagebuch zu schreiben. Also begann ich 2020 zu schreiben. Dieses Buch begleitete mich ein ganzes Jahr bis zu dem Zeitpunkt, als mir klar wurde, was ich in meinem Leben brauche. Die restlichen Seiten des Buches blieben von da an leer. Mittlerweile ersetzt die Achtsamkeit in meinem Leben diese Aufgabe, festgehalten in diesem Blog. Hätte ich Tagebücher in meiner Kindheit auch als Kreativitätsdiarium genutzt – ich hätte wohl nie mit dem Schreiben aufgehört, weil ich mit keine Sorgen mehr hätte machen müssen, dass diese schönen Gedanken jemand anderes lesen könnte wie du es gerade tust. 1. Blogbeitrag
Wie ich mich am Umzugstag gefühlt habe? Überwältigt und erschöpft zugleich. Nicht nur der zahlreichen Umzugsschachteln wegen, sondern wegen meines fragilen Mutes. Nach zwei erfolglosen Anläufen für den Start in ein neues Leben wollte ich es dieses Mal schaffen, ohne das Experiment voreilig abzubrechen (Spoileralarm: Es hat geklappt!). Was hat mir geholfen? Drei Dinge: Ein genügend hoher Leidensdruck, die Liebe zu mir selber und mutige Menschen wie meine Mutter oder auch Walt Disney. Sein grenzenloser Optimismus, Resilienz, Begeisterungs-fähigkeit und Courage haben mich seit jeher in seinen Bann gezogen. Besonders folgendes Zitat von ihm half mir, meine Zweifel zu überwinden: "The way to get started is to quit talking and begin doing" Wie recht er doch hat! Irgendwann ist genug gedacht, alles durchgeplant oder alles gesagt worden. Irgendwann ist jede Idee reif für den Umsetzungsentscheid. Natürlich birgt jede Entscheidung dasselbe Risiko: Es kann funktionieren oder nicht. Und als Betriebswirtschaftlerin weiss ich aus eigener Erfahrung, dass sich mit einer durchdachten und stringenten Planung jedes Risiko senken lässt - bis zu einem gewissen Grad. Aber irgendwann muss man entscheiden und den ersten Schritt wagen, um herausfinden zu können, ob die Idee funktionieren kann oder nicht. Disney hatte zahlreiche geschäftliche Rückschläge erlitten und nie damit aufgehört, es erneut auf eine andere Weise zu versuchen. Aus einem simplen Gedanken, dass eine Maus die Welt verändern kann ist der weltgrösste Unterhaltungskonzert der Welt entstanden. Ob das gut ist, ist eine andere Frage. Aber seine Zitate wirken auf mich glaubwürdig und inspirierend. Was einmal funktioniert hat, könnte doch auch ein zweites Mal klappen? Vielleicht sollte ich mir ein weiteres seiner berühmten Zitate mehr verinnerlichen: "If you can dream it, you can do it". :-) |
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