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185. Blogbeitrag
Mir fällt es immer wieder auf, wie ungern viele Menschen vor anderen Menschen sprechen. Das ging mir als junge Frau nicht anders. Doch mit der Zeit habe ich für mich herausgefunden, wie ich damit umgehen soll, damit ich mich wohlfühle. In meinem neuesten Spaziersport-Video plaudere ich aus dem Nähkästchen und verrate, was man tun kann um den Stress zu reduzieren, wenn man vor Leuten etwas präsentieren muss. Als langjährige Rednerin und ehemalige Gemeindepräsidentin habe ich dermassen viel Erfahrungen gesammelt, so dass es mir schwer gefallen ist, alles auf zehn Tipps herunter zu brechen. Aber eines ist mir am Schluss des Videos einmal mehr aufgefallen. Je besser man vorbereitet ist, desto optimaler. Und dabei meine ich nicht einmal den zu präsentierenden Inhalt, sondern das ganze Drumherum. Viele Menschen empfinden beim Dozieren daher Nervosität, weil sie sich in einer ungewohnten Rolle befinden, in der sie ihre Kompetenz und ihr Wissen vor anderen präsentieren müssen. Diese Situation kann Angst vor Fehlern, Bewertung oder öffentlicher Kritik auslösen, was zu Lampenfieber führt. Auch ich litt darunter, doch mit der Zeit lernt man, damit umzugehen. Neben der Selbstverständlichkeit, dass man die Thematik und den Vortrag inhaltlich im Griff hat, habe ich zwei wichtige Dinge gelernt:
Je mehr du auftrittst, desto routinierter wirst du. Drum empfehle ich dir, auch mal an einem Geburtstag, Familienfest, unter Freunden oder selbst am Stammtisch freiwillig die «Stehaufreden» zu testen. Das ist spontan, wohlgesinntes Publikum zugegen und du gewöhnst dich an dieses Spannung, welche sich mit der Zeit auch legt. Trau dich, denn es lohnt sich nicht nur für dich, sondern auch für dein Publikum.
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