DER ETWAS ANDERE BLOG ZUM THEMA ACHTSAMKEIT
  • Home sweet home
  • Lust auf mehr Infos?
  • Mein Blog
  • Kontaktiere mich
  • Weitere Projekte

Wieso singen wir eigentlich?

26/3/2026

0 Kommentare

 
187. Blogbeitrag

​Singen ist eines meiner Lieblingshobby und ich geniessen die wöchentlichen Übungssessions mit meiner Band Grooveline sehr.

Die Frage, wie der Mensch zum Singen gekommen ist, fasziniert mich daher persönlich sehr. Es ist spannend zu überlegen, dass das Singen vermutlich eine uralte Praxis ist, die sich im Laufe der Menschheitsgeschichte aus verschiedenen Gründen entwickelt hat. Evolutionär gesehen könnte es dazu gedient haben, soziale Bindungen zu stärken oder Partner anzuziehen. Vielleicht hat das sogenannte "Vocal Learning" – also die Fähigkeit, Klänge nachzuahmen – eine wichtige Rolle gespielt und sich aus frühen Kommunikationsformen heraus entwickelt. Auch die Idee, dass Singen aus natürlichen Lauten wie Schreien oder Jauchzen entstanden ist, finde ich sehr naheliegend. Archäologische Funde wie prähistorische Flöten zeigen, dass Musik und Gesang schon vor Tausenden von Jahren Teil unserer Kultur waren. Zudem hat Singen in vielen Kulturen eine tiefe Verbindung zu religiösen Ritualen und spirituellen Erfahrungen.

Für mich beinhaltet das Singen auch noch eine psychologische Komponente des emotionalen Ventils. Wenn ich innbrünstig singe, dann fühle ich mich danach immer besser. Manchmal ist es sogar die einzige Form, um etwas loszuwerden ohne Konsequenzen.

Und manchmal ist es der einzige Seelentröster. Es ist befreiend, reinigend und für mich absolut unverzichtbar geworden.

Hoffentlich bleibt mir diese wunderbare Art des Mitteilens möglichst lange erhalten. Und hoffentlich erkenne ich rechtzeitig den Moment, aufzuhören, bevor mein Singen sich in ein Schreien oder Jauchzen verwandeln sollte.

Urteile selbst: So klinge ich im Moment am *Waldweidfest live*. Noch gefällts mir gut :-).

Danke, lieber Marc Helfert für das tolle Bild.
Bild
0 Kommentare

Eine Ode an das wunderschöne Dorf Brunegg

19/3/2026

0 Kommentare

 
186. Blogbeitrag

​Am Rand des weiten Birrfelds, wo die Felder im Sommer golden flimmern und im Herbst der Nebel wie ein leiser Schleier über den Wiesen liegt, liegt das Dorf Brunegg. Es ist kein Ort, der laut von sich erzählt. Brunegg ist eher ein Dorf, das flüstert – in alten Mauern, in den Wegen durch die Felder und im Schatten der Wälder am Chestenberg.

Hoch über dem Dorf steht Schloss Brunegg, auf einem felsigen Sporn, als hätte es sich dort seit Jahrhunderten in den Wald hineingeschmiegt. Die Geschichte des Dorfes beginnt im Mittelalter, als die Herren der House of Habsburg in dieser Gegend Burgen errichten liessen, um ihre Wege und Ländereien zu schützen. Eine dieser Burgen war Brunegg. Um sie herum entstand langsam ein Dorf – zuerst aus wenigen Höfen, die den Wald rodeten und Felder anlegten.

Die Menschen hier lebten lange im Rhythmus der Erde. Im Frühling wurde gepflügt, im Sommer geerntet, im Herbst Holz geschlagen. Über ihnen wachte die Burg, die Kriege, Herrschaftswechsel und stille Jahrhunderte überdauerte. Während im Tal Handelswege entstanden und Städte wuchsen, blieb Brunegg klein, beinahe verborgen zwischen Hügeln und Wäldern.

Der Rücken des Chestenberg, der sich wie ein grüner Wall über dem Dorf erhebt, erzählt eine noch ältere Geschichte. Lange bevor das Dorf entstand, lebten hier Menschen der Bronzezeit. Sie bauten ihre Häuser auf dem Grat, beobachteten die Täler und suchten Schutz auf der Höhe. Wenn heute der Wind durch die Bäume zieht, könnte man fast meinen, er trage noch ihre Stimmen mit sich.

Mit den Jahrhunderten wandelte sich Brunegg. Bauernhöfe wurden erneuert, neue Häuser entstanden, und doch blieb etwas vom alten Charakter erhalten: das Gefühl, dass hier Zeit langsamer fliesst. Die Wege führen noch immer hinauf zum Schloss, durch Waldstücke und über Wiesen, auf denen man weit über das Birrfeld blicken kann.
​
Am Abend, wenn die Sonne hinter den Hügeln versinkt, liegt das Dorf still unter dem Schloss. Dann wird Brunegg zu dem, was es vielleicht immer gewesen ist: ein kleiner Ort zwischen Wald und Ebene, zwischen Geschichte und Gegenwart – und ein Platz, an dem man spürt, dass Landschaft und Menschen über viele Generationen miteinander verwachsen sind.
Bild
0 Kommentare

Aufbauende Worte

26/2/2026

0 Kommentare

 
183. Blogbeitrag

​Der Mensch hat seit jeher das Bedürfnis, etwas aufzubauen, weil es ihm Stabilität, Sinn und ein Gefühl der Kontrolle in seinem Leben vermittelt. Das Schaffen und Pflegen von Strukturen, sei es im geistigen, emotionalen oder physischen Bereich, stärkt das Selbstvertrauen und fördert das allgemeine Wohlbefinden. Aufbau bedeutet dabei nicht nur das Erreichen eines Ziels, sondern auch die kontinuierliche Entwicklung und Verbesserung, was zu einem erfüllten und ausgeglichenen Leben beiträgt. 

Ich behaupte, dass jegliche Aufbauhandlungen grundsätzlich ähnlich angegangen werden können. Hier folgen meine Tipps dazu: 

Wir alle haben das Bedürfnis nach einem erfüllten und ausgeglichenen Leben. Um dieses Fundament zu schaffen, ist es wichtig, klare und realistische Ziele zu definieren. Für das geistige Wohlbefinden könnten das beispielsweise tägliche 10 Minuten Meditation oder regelmässige Tagebuchführung sein. Dabei ist es ratsam, Schritt für Schritt vorzugehen, um Überforderung zu vermeiden und nachhaltige Fortschritte zu gewährleisten. Die Etablierung von Routinen, wie morgens eine kurze Meditation oder abends einen Spaziergang, schafft Verlässlichkeit und stärkt das Wohlbefinden langfristig.

Mehr Bewegung im Alltag ist ebenfalls ein bedeutender Stützpfeiler für das geistige und körperliche Wohlbefinden. Schon kleine Massnahmen wie die Treppe statt den Aufzug zu nehmen, kurze Spaziergänge während der Pausen oder Fahrradfahren können viel bewirken. Bewegung fördert die geistige Gesundheit, erhöht die Energie und trägt dazu bei, Stress abzubauen.

Achtsamkeit und Selbstfürsorge sind weitere zentrale Elemente. Tägliche Übungen wie Atemübungen helfen, im Hier und Jetzt zu bleiben und das geistige Gleichgewicht zu fördern. Ein positives Umfeld, bestehend aus unterstützenden Menschen und einer angenehmen, motivierenden Umgebung, wirkt sich ebenfalls positiv auf das Wohlbefinden aus.

Regelmässige Selbstreflexion ermöglicht es, den eigenen Fortschritt zu überprüfen und bei Bedarf Strategien anzupassen. Geduld ist dabei essenziell, da Veränderungen Zeit brauchen. Kleine Erfolge sollten gefeiert werden, um motiviert zu bleiben. Zudem ist es wichtig, eine gesunde Balance zwischen Arbeit, Erholung, Bewegung und geistiger Pflege zu finden, um das Gesamtwohlbefinden zu stärken.

Schliesslich kann die Unterstützung durch Fachleute wie Therapeuten, Coaches oder Fitness-Experten helfen, individuelle Herausforderungen zu meistern und das Aufbauprojekt nachhaltig zu gestalten. Indem man diese Tipps in den Alltag integriert, legt man Schritt für Schritt ein stabiles Fundament für das eigene Wohlbefinden und sorgt für eine gesunde, erfüllte Lebensführung.
Bild
0 Kommentare

Hans guck in die Luft

12/2/2026

0 Kommentare

 
​179. Blogbeitrag

Als ich letzthin durch den wunderbaren Wald spazieren ging und neben vielen Bewegungsübungen den Kopf in die Luft streckte, kam mir spontan "Hans guck in die Luft" in den Sinn. Das machte mich neugierig. Was steckt dahinter?

Der Begriff "Hans guck in die Luft" stammt aus dem deutschen Sprachgebrauch und beschreibt eine kindliche, neugierige oder auch verträumte Haltung, bei der jemand gedankenverloren nach oben schaut, oft ohne konkreten Grund. Es ist eine Redewendung, die oft humorvoll oder liebevoll verwendet wird, um Kinder oder Menschen zu beschreiben, die in einer unwichtigen, aber offenbar interessanten Welt versunken sind.

Auch aus einer achtsamen Sicht lässt sich dieser Ausdruck positiv interpretieren, weil er die Bedeutung von bewusster Wahrnehmung und innerer Ruhe betont. Wenn man "guckt in die Luft", kann das als eine Form der bewussten Pause verstanden werden, bei der man sich von alltäglichen Gedanken löst und einfach nur im Moment verweilt. Es bietet die Gelegenheit, den Geist zu beruhigen, den Blick nach innen zu richten und Achtsamkeit für die eigene Erfahrung zu entwickeln. Das gefällt mir natürlich sehr gut.

Die körperliche Pause, in der man bewusst innehält und vielleicht den Blick nach oben richtet, fördert die Verbindung zum gegenwärtigen Moment. Sie kann helfen, den Geist zu klären, den Stress abzubauen und die eigene Aufmerksamkeit zu schärfen. Positiv daraus zu ziehen ist, dass solche kleinen Pausen im Alltag dazu beitragen, das Bewusstsein für die eigenen Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen zu stärken, was wiederum zu mehr Gelassenheit und innerer Balance führt.

Insofern lade ich dich ein, öfters einmal bewusst innezuhalten, die Umgebung mit offenen Sinnen wahrzunehmen und den Moment wertfrei zu erleben. In meinem letzten Videodreh durfte ich solch einen wunderbaren Moment geniessen. Denn es fördert die Präsenz im Hier und Jetzt und erinnert uns daran, manchmal einfach nur in den Himmel zu schauen und die Welt auf uns wirken zu lassen.

Klicke auf den folgenden Videoausschnitt aus dem aktuellen Spaziersportvideo und geniesse es.
0 Kommentare

Ein erfülltes und harmonisches neues Jahr!

31/12/2025

0 Kommentare

 
​175. Blogbeitrag

Ein neues Jahr beginnt, und es ist die perfekte Zeit, um innezuhalten, nachzudenken und Neues zu wagen. Das vergangene Jahr hat uns gelehrt, wie wichtig es ist, auf uns selbst zu hören, unseren Körper und Geist in Einklang zu bringen. Denn nur wenn wir in Harmonie mit unserem Körper und Geist sind, können wir bewusst leben – voller Freude, Kraft und innerem Frieden.

Stell dir einmal vor, dein Körper ist wie ein wunderschöner Garten, und dein Geist ist die Sonne, die diesen Garten zum Blühen bringt. Wenn wir uns um beide kümmern, wächst dort das schönste Blumenmeer. Doch manchmal vergessen wir, den Garten regelmässig zu pflegen, und die Pflanzen verwelken oder kämpfen gegen Unkraut an. Doch mit Aufmerksamkeit, Geduld und Liebe können wir beides wieder in Einklang bringen.

Wenn wir auf das leise Flüstern unseres Körpers und Geistes hören und ihnen die Aufmerksamkeit schenken, können wir in Harmonie mit uns, mit unserem Umfeld und mit unserer Umwelt leben. Das neue Jahr ist die perfekte Gelegenheit, diese innere Verbindung wieder zu stärken. Bewegung, Achtsamkeit, Selbstliebe – all das sind die Schlüssel zu einem erfüllten, harmonischen Leben.
​
Lasst uns gemeinsam in dieses Jahr starten, mit dem Mut, auf unser Inneres zu hören, und mit dem Wunsch, Körper und Geist in liebevollen Einklang zu bringen.

Denn nur so können wir die wahre Magie des Lebens entfalten.
​
In diesem Sinne: Ein erfülltes und harmonisches neues Jahr!
Bild
0 Kommentare

Geheimnisvoller Nebel du

18/12/2025

0 Kommentare

 
173. Blogbeitrag

Bei einem wunderbar nebligem Winterspaziergang rund um den Katzensee hatte ich genügend Zeit, um mich mit dem mystischen Thema Nebel zu beschäftigen.

Doch wie entsteht Nebel eigentlich?

​Nebel entsteht, wenn Wasserdampf in der Luft auf Kondensationstemperaturen abkühlt und sich in winzige Wassertröpfchen oder Eiskristalle verwandelt. Dieser Prozess tritt häufig in feuchten, kühleren Bedingungen auf, beispielsweise in der Morgendämmerung, in Tälern oder in der Nähe von Gewässern. Genauer gesagt, bildet sich Nebel, wenn die Luftfeuchtigkeit 100 % erreicht und die Lufttemperatur unter den Taupunkt sinkt, sodass der Wasserdampf zu kleinen Tröpfchen kondensiert, die in der Luft schwebend sichtbar werden. 

Doch warum sind wir von Nebel fasziniert? 

Ich kann nur von mir aus sprechen. Für mich verleiht Nebel Landschaften eine geheimnisvolle, magische Atmosphäre. Er verschleiert Details und schafft eine träumerische, oft romantische Stimmung, die mich emotional anspricht. Es regt die Fantasie an und inspiriert. Es erinnert mich daran, mich auch liebevoll und achtsam um mein verborgenes Inneres zu kümmern.

Nebel kann aber auch unsere Sicht und Wahrnehmung der Umgebung verhüllen, was ein Gefühl von Mystik und Unbekanntem erzeugt. Es regt die Fantasie an und lässt bekannte Orte neu erscheinen. Die filigranen Wassertröpfchen im Nebel, die oft wie ein weicher Schleier wirken, sind optisch beeindruckend und faszinieren durch ihre zarte Erscheinung.

In Kultur und Literatur steht Nebel häufig für Geheimnisse, Unsicherheiten oder Übergänge, was ihn bestimmt nicht nur für mich, sondern generell für Menschen emotional bedeutungsvoll macht. 

„Der Nebel“ von Friedrich von Schiller ist ein kurzes, atmosphärisches Gedicht, das die geheimnisvolle und mystische Stimmung des Nebels einfängt. Obwohl das Gedicht auf den ersten Blick eher einfach erscheint, trägt es tiefere Bedeutungen und interpretative Ebenen:

Nebel
Der Nebel hängt am Himmelsrand,
Und schleiert leis den Himmelrand,
Und woget schwer und trübe,
Und schleicht sich leis durch Wald und Flur,
Und deckt die Welt in grau und grau,
Und ruht in stiller Ruhe.


Schiller beschreibt den Nebel meines Erachtens als ein mystisches Element, das die Welt verhüllt und das Verstehen erschwert. Ich könnte mir gut vorstellen, dass dies auf menschliche Unsicherheiten, Zweifel oder das Geheimnisvolle des Lebens hinweisen könnte. Das Gedicht schafft eine geheimnisvolle, fast gespenstische Stimmung, die den Leser in eine andere Welt eintauchen lässt. Es regt die Fantasie an und lädt zu Reflexionen über das Unbekannte ein. Der Nebel kann in Schillers Worten auch als Symbol für emotionale Zustände wie Verwirrung, Trauer oder Sehnsucht gesehen werden. Oder Schiller nutzt die Natur als Symbol, um innere Empfindungen auszudrücken. Der Nebel könnte auch für das stehen, was uns verborgen bleibt, was wir nicht erfassen können. Oder es beschreibt die Begrenztheit menschlichen Wissens und die Grenzen unserer Erkenntnis. 

Niemand weiss genau, was Schiller selbst damit ausdrücken wollte. 

Und eigentlich ist das auch nicht so wichtig, sofern du dich wirklich für Schillers Innenleben interessierst. 

Denn man liest und interpretiert sowieso das hinein, was man will. Und das mache ich auch. Wichtig ist, dass man diesen Künstler für seine unglaublich poetischen Fähigkeiten respektiert - oder sogar bewundert, so wie ich das tu.

Und müsste ich das Gedicht interpretieren, lautete mein Wortlaut wie folgt:


Das wunderbare und stimmige Gedicht betont meines Erachtens vor allem die Schönheit und das Geheimnisvolle des Nebels, gleichzeitig auch das Ungewisse, das ihn umgibt. Auch in uns liegt viel im Ungewissen und das kann uns verunsichern. Vielleicht sollten wir uns achtsamer um unser Inneres kümmern - und das könnte zu mehr Klarheit oder zumindest Vertrauen zu sich selbst führen.

Ein schöner Gedanke!

Bildquelle
Bild
0 Kommentare

Der Ballypark macht Kinder froh und Erwachsene ebenso

27/11/2025

0 Kommentare

 
170. Blogbeitrag

Der Ballypark in Schönenwerd ist einer der wenigen Parks, die sich sowohl für Gross als auch für Klein eignen. Und das kommt leider nicht allzu häufig vor.

Schade eigentlich!

Lass dich darum zu einem schönen Rundgang durch den Park entführen und ich zeige dir meine Highlights daraus!

Kurz zur Entstehung: Der Park wurde im 20. Jahrhundert eingerichtet, um den Mitarbeitern der Bally-Fabriken und deren Familien eine angenehme Freizeitgestaltung zu ermöglichen. Nach der Schliessung des Werkes wurde das Gelände auch der Öffentlichkeit Erholungsfläche zugänglich gemacht.

Es ist auch heute noch ein wunderschöner Ort der Begegnung und Erholung und zwar komplett unabhängig davon, ob du allein, mit Freunden und Familie oder mit Kindern unterwegs bist. Selten hab ich einen Park erlebt, der derart viele unterschiedliche Bedürfnisse auf einmal befriedigen kann. Denn einerseits bietet der Park bietet gepflegte Grünflächen, Spazierwege und Wasserelemente, die zur Entspannung einladen.
​
Für Romantiker hat es zahlreiche Nischen, Bänke, ein romantischer Pavillon und unzählige Gelegenheiten für liebevolle und achtsame Momente. Aber auch für Kinder ist der Park unglaublich inspirierend: Es gibt durch die vielen kleinen Bauten unzählige Möglichkeiten für Kids, sich und die Umgebung zu erfahren. Neben einem Pavillon hat es Nachbildungen von Pfahlbauten. Die sind zwar nicht begehbar, aber inspirierend. Dann hat es kleine burgenähnliche Grotten, die verzaubern. Oder auch der nahe Fluss und die Weiher laden zu kleinen Wasserspielchen ein.

Ich habe mich selten derart vielseitig angeregt gefühlt als von jenem Park, so dass mir sofort klar war, wie der Titel des dazugehörigen Videoblogs lauten muss: Der Ballypark macht Kinder froh und Erwachsene ebenso.

Schau dir das Video an, dann verstehst du, was ich damit meine.
​
Viel Spass damit!
0 Kommentare

Über den ganzheitlichen Umgang mit kreisenden Gedanken

5/11/2025

0 Kommentare

 
167. Blogbeitrag

​Mein aktuellster Vlog handelt von kreisenden Gedanken und wie man mit ihnen umgeht. Ich habe mich quasi selbst zu diesem Video inspiriert; Die Idee stammt von einem meiner Blogartikel dieses Achtsamkeitsblogs. In Kombination mit meinen persönlichen Erfahrungen hat es mich zu zehn praxisbezogenen Tipps geführt, welche mir helfen bei kreisenden Gedanken.

Und vielleicht hilft der eine oder andere Tipp auch dir?

Einmal mehr spielen die standhaften Bäume eine wichtige Rolle im Umgang mit endlos kreisenden  Gedanken. Es ist einfach eine wunderbare Metapher und zeigt, wie einfach es mit diesem Bild im Kopf sein kann, die kreisenden Gedanken zu beruhigen.

Gerne zitiere ich aus meinem verlinkten Blogartikel «Standhaftigkeit in stürmischen Zeiten» diese wunderbare für mich stimmige Wahrheit in Anlehnung an Thich Nath Hanh: «Bäume sind seit Jahrhunderten Symbole der Stärke, Beständigkeit und Erneuerung. Ihre tiefen Wurzeln, die sich fest in die Erde klammern, und ihre weit ausladenden Äste, die zum Himmel streben, bieten ein eindrückliches Bild von Verbindung, Wachstum und Beständigkeit. Sie können in Zeiten von Sturm und Drang eine gute Metapher bieten, wie man selbst in stürmischen Zeiten festen Halt und Ruhe bewahren kann».

Wie wahr....!  Wenn dich der Lösungsansatz mit dem Baum als Metapher konkret interessiert, dann schau dir doch das Video am besten gleich an:
0 Kommentare

Kindlichkeit hat Vorrang

30/10/2025

1 Kommentar

 
166. Blogbeitrag

Gehörst du auch zu jenen Personen, die einen Teil ihrer Kindlichkeit ins Erwachsenenalter retten konnte? Ich liebe diese spielerische und kreative Seite in mir und ich bin sogar davon überzeugt, dass es Vorteile hat, als Erwachsener spielerischer durch den Alltag zu gehen. In diesem Blog habe ich bereits schon einmal darüber berichtet und wenn dich das interessiert, dann finde im Suchfeld unter dem Stichwort «Kindlichkeit» weitere spannende Artikel und Facts dazu.

Meine Kindlichkeit hab mich beim letzten Videodreh von letzter Woche ganz unverhofft und liebevoll überwältigt, als ich die beiden Zürcher Parks Bellvoir- und Rieterpark miteinander verglich. Unverhoffterweise traf ich auf einen derart coolen Spielplatz im Rieterpark ohne spielende Kinder, so dass ich die Gelegenheit beim Schopf packte und meine Spieltauglichkeit mit über 50 testen konnte und videotechnisch auf meinem YouTube-Spaziersportkanal festhielt. Es war eine derart tolle Erfahrung, so dass ich dir hoffentlich eine ähnliche Flause in den Kopf setzen kann. Natürlich gehört ein Spielplatz in erster Linie den Kids. Und als diese dann auch auftauchten, beendete ich mein Spielplatzintermezzo auf dem Spielplatz umgehend. Doch es ist genügend Raum für Beide. Und so genoss ich den Kurzausflug.

Und weisst du, was das Beste daran ist, der Muskelkater danach. Denn wie du dir sicher gut vorstellen kannst, ist ein aktiver Ausflug auf einem Spielplatz auch für mich eher eine Seltenheit und so scheint es, als dass ich Muskeln nutze und Bewegungen ausübte habe, welche ich sonst wohl eher vernachlässige

Gut zu wissen.

Du fragst dich, ob ich das wieder tu würde.

Aber klar doch, denn irgendwann werde ich das körperlich nicht mehr schaffen und es vielleicht bereuen, dass ich solche willkommene Bewegungsabwechslungen nicht mehr genutzt habe. Aber ich gebe zu, dass solche Trainingseinheiten auf dem Spielplatz wohl eher eine Seltenheit sind, denn die Spielplätze sind ja vor allem für die Kinder da. Und das ist auch etwas, was ich respektiere. Kinder- oder besser gesagt: Kindlichkeit hat einfach Vorrang und das ist auch gut so.
Bild
Das bin ich in action :-). Das Bild weckt derart viele gute Erinnerungen in mir, so dass ich es in diesem Blog ein zweites Mal nutzen wollte. Wenn dich die kindliche Seite dieses Blogs interessiert, dann gebe im Suchfeld dieses Wort ein und inspiriere dein inneres Kind :-)
1 Kommentar

Nobodys Perfekt

23/10/2025

0 Kommentare

 
165. Blogbeitrag: 

In meinen aktuellsten Videodrehs begegnest du einigen Statuen. Alle sehen diese, doch kaum jemand kennt sie: Egal ob Plastik, Monumente, Büsten oder ähnliches. Zürich ist voller eindrücklicher Skulpturen mit spannenden Geschichten. Im Rieterpark stehen einige davon, aber die interessanteste Plastik steht meines Erachtens vor der Saffa-Insel ganz in der Nähe des Rieterparks: Splitternackt und mutig steht die Bronzefigur vor der Saffa-Insel in Zürich auf einem hohen Podest und streckt die Arme in die Höhe. Gemacht wurde das Mädchen von Hermann Haller.

Doch weshalb steht sie dort?
1958 findet die Schweizerische Ausstellung für Frauenarbeit (SAFFA) statt. Austragungsort war die Landiwiese beim Zürcherischen Mythenquai. Die Ausstellung stand unter dem Motto: «Lebenskreis der Frau in Familie, Beruf und Staat» und zeigte Frauenarbeit, die nach Ansicht der Organisatorinnen zu wenig geschätzt wurde (das ist bedauerlicherweise auch heute vereinzelt noch der Fall). Für diese Ausstellung wird eigens eine künstliche Insel angelegt, die wegen der Ausstellung heute noch «Saffa-Insel» genannt wird. Schon fast ikonographisch hiess das Mädchen mit erhobenen Händen die Frauenausstellung willkommen, denn sie wurde ursprünglich für die frühere Landi-Ausstellung hergestellt. Aber das Bild passt so gut, dass man die Bronzestatue heute mit der Saffa-Ausstellung verbindet.

Die Frauen zeigten damals schon, was sie alles draufhatten – und doch waren sie nicht nur politisch nach wie vor benachteiligt!

Ein wahrlich trauriges Kapitel der schweizerischen Geschichte ist die viel zu späte Einführung des Stimm- und Wahlrechts für Frauen in der Schweiz. Dies geschah erst 13 Jahre nach der Saffa-Ausstellung. Eigentlich waren die Schweizer Frauen bereits nach dem Krieg ganz selbstverständlich davon ausgegangen, dass die Frauen nun auch ihre politischen Rechte bekommen. Und an der Saffa-Ausstellung fünfzehn Jahre später haben wieder so viele Frauen gezeigt, was sie alles können. Und dennoch dauerte es noch gut ein weiteres Jahrzehnt, bis die Frauen hierzulande auch politisch ernst genommen und damit auch gesellschaftlich stärker wahrgenommen wurden. 

Da passt die anmutige Plastik von Hermann Haller perfekt. Das stolze Mädchen mit den erhobenen Händen wacht noch heute über die Saffa-Insel und repräsentiert meines Erachtens die natürliche Stärke der Frauen derart wunderbar, so dass man nicht nur stolz sondern auch glücklich sein kann, hier als Frau geboren worden zu sein – auch wenn das Stimm- und Wahlrecht lange auf sich warten liess.

Nobodys perfect!

PS. Falls dich die Geschichte hinter der Saffa-Insel noch mehr interessiert, dann lese diesen spannenden Artikel der NZZ. Das untere Bild stammt übrigens auch von da her.
Bild
0 Kommentare

Erdende Schwerstarbeiterinnen

25/9/2025

0 Kommentare

 
161. Blogbeitrag: Erdende Schwerstarbeiterinnen

Andauernd trampeln wir auf ihnen herum und sie tragen unsere ganze körperliche Last: Unsere Füsse. Hast du dir schon einmal überlegt, welche wichtigen Aufgaben sie für uns so ganz nebenbei erledigen, die für das tägliche Leben und die Mobilität unerlässlich sind:

- Tragen des Körpergewichts: Die Füsse sind das Fundament unseres Körpers und tragen das gesamte Gewicht beim Stehen, Gehen und Laufen.
- Fortbewegung: Sie ermöglichen uns, uns vorwärts, rückwärts und seitlich zu bewegen. Durch das Abrollen beim Gehen und Laufen werden Bewegungen effizient ausgeführt.
- Balance und Stabilität: Die Füsse helfen, das Gleichgewicht zu halten, insbesondere auf unebenem Untergrund oder bei plötzlichen Bewegungen.
- Stossdämpfung: Beim Aufsetzen des Fusses beim Gehen oder Laufen absorbieren die Fusssohlen die Aufprallkräfte, was die Gelenke und den Rücken schont.
- Sensorische Funktionen: Die zahlreichen Nerven in den Füssen liefern wichtige Informationen über den Untergrund, was die Koordination und das Gleichgewicht unterstützt.
- Temperaturregulation: Durch Schwitzen und die Durchblutung helfen die Füsse, die Temperatur der unteren Extremitäten zu regulieren.

Unsere Füsse sind erwiesenermassen essenziell für unsere Beweglichkeit, Stabilität und das allgemeine Wohlbefinden. Da sollte man meinen, dass man sich mehr auf unsere schwerstarbeitenden Füsse achtet, doch nichts dergleichen geschieht. Meistens spürt man sie erst, wenn sie schmerzen. Und ein Besuch bei der Podologin wäre auch eine Wohltat; und zwar nicht erst, wenn sich Halux & Co. entwickeln. 

Und last but definitely not least: Die Füsse sind auch aus mentaler Perspektive unabdingbare Supporterinnen, denn sie ermöglichen es uns, sich innert Sekunden wieder zu erden. In meinen beiden folgenden Blogartikel habe ich bereits auf diese wichtige und nützliche Funktion hingewiesen:
https://ruthimholz.ch/blog/ein-hoch-auf-unsere-coolen-alleskoenner
https://ruthimholz.ch/blog/gehoerst-du-zu-den-kopfmenschen-oder-bist-du-schon-ein-kopffuessler

Da ist es wohl mehr als purer Zufall, dass ich erst kürzlich auf eine wunderbare Statue der Möriker Künstlerin Kathrin Küng stiess, welche meine Liebe und Wertschätzung zu meinen Füssen ganz wunderbar darstellt. Ich musste sie sogleich erwerben :-). Wenn dir die Statue gefällt, dann gelangst du hier zur Website der Künstlerin.
Bild
0 Kommentare

Forever young? Lieber nicht!

11/9/2025

0 Kommentare

 
159. Blogbeitrag

Coole Freizeitanlagen gibt es viele. Einige davon fokussieren auf sportliche Jugendliche, die es lieben, sich auf zwei Rädern über Halfpipes, Skaterbahnen, Pumptracks & Co fortzubewegen. Solche Parks inspirieren auch Nichtsportliche wie mich zu mehr Bewegung. Natürlich könnte ich rein körperlich keine der dafür gedachten Sportarten ausüben. Aber das hindert mich nicht daran, an solch wunderbaren Anlagen unbenutzt vorbeizugehen.

Ich nutze diese Anlagen meistens, um meiner Hündin Nala und mir eine Extrabewegung zu verschaffen. Zusammen mit ihr über die Halfpipes zu flitzen macht eine Menge Spass! Für Vorbeigehende muss das lustig aussehen, wenn man uns beide sieht – Ist es auch. Ich fühle mich dann jeweils Junggeblieben und das erinnert mich an jene Zeiten, wo ich mit weniger Scham unterwegs war. Zugegebenermassen braucht es neben einem Hauch von jugendlichem Leichtsinn auch noch etwas Mut, um in dieser Anlage zu Fuss rumzurennen, aber es lohnt sich alleweil – besonders für deinen Vierbeiner, der normalerweise an der Leine kaum auspowern kann. 

Wollte ich denn wieder so jung sein, so dass ich mit Vollgas und ohne Angst durch diese Halfpipes, Pumptracks und Skaterbahnen flitzte?

Definitiv nein.

Beim Betrachten der waghalsigen Stunts der Jugendlichen merke ich, dass ich viel zu sehr an mögliche Konsequenzen etwaiger Stürze denke und das ist definitiv ein klares Zeichen, dass das eher für sportlich aktive oder junggebliebene Menschen ist. Zudem verfüge ich nur noch über einen Bruchteil meiner Reaktionsfähigkeit und würde mögliche Stürze womöglich erst am Boden liegend realisieren *lach*. Ich bin schon auch junggeblieben, aber ich mag meinen alternden Körper viel zu sehr und ich stehe auch sehr gerne dazu, dass ich nicht mehr die Jüngste bin. Ich habe auch überhaupt kein Bedürfnis, den Jungen nachzueifern, sondern geniesse die Freiheit, niemandem mehr etwas beweisen zu wollen.

Ich wünsche mir auch von Herzen, dass man den Jungen ebenfalls die Freiheit lässt, sich zu erfahren, ohne dass man sie in Watte packt.

Ich gönne den coolen Youngsters von ganzem Herzen das halsbrecherische Vergnügen und erfreue mich derweilen auf die kleinen Ausflüge im Park mit der süssen Hündin Nala.

​Bildquelle
Bild
0 Kommentare

Artenschutz geht uns alle etwas an

22/8/2025

0 Kommentare

 
156. Blogbeitrag

Wissenschaftler schätzen, dass es etwa 8,7 Millionen Tierarten auf unserem Planeten gibt. Davon sind ungefähr 1,3 Millionen bereits wissenschaftlich beschrieben. Was den Artenschutz betrifft, so sind laut der Weltnaturschutzunion (IUCN) etwa 28.000 Tierarten vom Aussterben bedroht, was etwa 27% der bekannten Arten entspricht. Die Bedrohung durch Lebensraumverlust, Klimawandel, Umweltverschmutzung und Wilderei ist hier die Hauptursache. 

Auch unser urbane Lebensstil trägt dazu bei, denn wir verlieren immer mehr den Bezug zur Natur und damit auch die Gewissheit, uns als Teil der Natur zu betrachten. Täten wir das intensiver leben, würden wir womöglich mehr acht geben auf uns und auf unsere Umwelt, in der wir leben.

Doch vielleicht ist es noch nicht zu spät.

Umso wichtiger erachte ich es auch, dass man Kinder möglichst früh zum Thema Artenschutz sensibilisiert. Am besten eignen sich hierfür Naturkundemuseen, denn hier zeigt sich wunderbar, wie vielfältig unsere Flora und Fauna ist. Zudem bekommt man auch ein Gespür dafür, wie schade es ist, wenn man bereits ausgestorbene Tierarten rekonstruiert nur noch in Museen betrachten kann. Gut bei den Dinosauriern bin ich womöglich froh darüber, dass es sie nicht mehr gibt. 

Ein kleines aber feines Museum befindet sich im Gebäude der Universität Zürich: An einem Seiteneingang an der Wolfgang-Paulistrasse findest du den Eingang. Das Museum wurde im Jahr 1898 gegründet, um einerseits die naturwissenschaftliche Forschung und Lehre an der Universität zu unterstützen und es entstand aus dem Wunsch heraus, eine Sammlung von naturwissenschaftlichen Objekten zu sammeln, zu bewahren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Im Laufe der Jahre wuchs die Sammlung stetig, und das Museum wurde zu einem wichtigen Ort für Wissenschaft und Bildung in Zürich.
​
Artenschutz ist eine wichtige Sache und je eher wir alle damit beginnen, auch die künftigen Generationen hierfür zu sensibilisieren, desto besser. 
Bild
0 Kommentare

Mein geliebtes Zürich

14/8/2025

0 Kommentare

 
155. Blogtext

Als waschechte Stadtzürcherin war es nur eine Frage der Zeit, bis ich einmal ins Schwärmen geraten würde und von ihr berichten möchte. Denn Zürich, die pulsierende Stadt am Zürichsee, hat eine jahrtausendealte Geschichte, die bis in die Römerzeit zurückreicht. Als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum entwickelte sie sich zu einer lebendigen Metropole mit beeindruckender Architektur, malerischen Uferpromenaden und einer reichen Tradition in Kunst und Innovation. Die Stadt am See bezaubert durch ihre perfekte Mischung aus historischer Schönheit und modernem Flair – ein Ort, an dem Geschichte und Gegenwart harmonisch verschmelzen.

Zürich ist seit dem 19. Jahrhundert in sogenannte Stadtkreise unterteilt, um die Verwaltung und Organisation der Stadt zu strukturieren. Diese Kreise entstanden im Zuge der Stadtentwicklung und Verwaltungsreformen, um die zunehmende Bevölkerung und die Ausdehnung der Stadt besser zu verwalten. In meinem neuesten YouTube-Video nehme ich die Zuschauenden mit in das Herzstück der Stadt: Der Kreis 1, auch bekannt als "Altstadt" oder "Innerstadt", ist der historische Kern von Zürich und seine Entstehung geht sogar bis auf die mittelalterliche Stadtentwicklung zurück. Im Mittelalter entwickelte sich die Stadt entlang der Limmat, mit befestigten Mauern und Toren. Und das Gebiet innerhalb der Mauern bildet heute den Kern des Kreis 1. Im Lauf der Jahrhunderte wuchs die Stadt nach aussen, aber die historische Altstadt blieb das Zentrum für Handel, Kultur und Politik. Mit der Einführung der Stadtkreise im 20. Jahrhundert wurde der Kreis 1 formalisiert. Er umfasst heute die Altstadt und die angrenzenden Viertel: Altstadt (Niederdorf, Oberdorf), Lindenhof, Stadtteil Zürichberg (teilweise), Großmünster- und Fraumünsterquartier.

Wenn du einmal Zeit hast, musst du diesen Teil der Stadt unbedingt einmal besuchen. Oder Du schaust dir mein neuestes Spaziersport-Video an zum Kreis 1, dem kulturellen Herz Zürichs mit ihrer mittelalterlicher Architektur, engen Gassen und historischen Plätzen.

Einfach faszinierend schön!
Bild
0 Kommentare

Das Geheimnis der Steinhaufen

3/7/2025

0 Kommentare

 
149. Blogbeitrag:

Als ich das letzte Mal in diesem Blog über Steinbalance berichtete, war es für mich wichtig, die mentale, achtsame Seite der Steinbalance zu betonen. Das Eins werden mit den Steinen inspirierte mich zu einer neuen Namenskreation namens «Seinbalance» anstelle von Steinbalance, um den Effekt des Steinhaufenerbauens zu betonen.

Bei meinem letzten Videodreh zu Spaziersport habe ich neben der achtsamen Seite der Steinbalance versucht, auch noch die spielerische Komponente stärker zu betonen. Steinhaufen lassen sich natürlich auch an eher ungewöhnlichen Orten im Wald wie beispielweise in einem Baumloch oder auf einem Baumstamm im Wasser erstellen. Lass dich vom neuesten Videobeitrag inspirieren.

Zum Thema Steinbalance passt das Waldbaden ebenfalls wunderbar dazu. In diesem Blogbeitrag findest du weitere Infos zu diesem berauschend schönem Thema,.

Steinhaufen haben auch etwas sehr Kreatives an sich. Ich habe für die beiden süssen Maskottchen von Spaziersport – Spazi und Sporti eigens eine Geschichte zu Steinhaufen kreiert, die etwas mit geheimnisvollen Waldzwergen zu tun haben. Hör die die süsse Geschichte einmal an.

​Viel Spass dabei:
0 Kommentare

Über Sitzsteine, die nicht wirklich ersessen werden können

26/6/2025

0 Kommentare

 
148. Blogbeitrag

Ich liebe Treppen und Sitzbänke und es ist erstaunlich, wie viele es von beidem in den heutigen Einkaufszentren hat. Das spielt mir für etwas Spaziersport in Form von Extrabewegung während dem Shopping natürlich in die Hand. Vor allem Sitzgelegenheiten bieten immer wieder willkommene Pausen inmitten all den scheinbar gestressten Shoppenden um mich herum.

Beim aktuellen Videodreh zu meinem SpaziersportVlog zum Thema Extrabewegung beim Shopping bin ich allerdings auf eine Sitzbank gestossen, die sich überhaupt nicht fürs Sitzen eignet. Sie ist schlichtweg unbequem und man kann sie nach meiner Einschätzung auch für nichts anderes benützen. Was hat sich der Erbauende wohl dabei gedacht? Sie sehen aus wie grosse, gewölbte Steine und lustigerweise erwähne ich in diesem Video ebenfalls explizit Steine als Ankündigung meines Videos von nächster Woche.

Vielleicht sind mir diese unförmigen steinähnlichen Dinger deswegen unbewusst aufgefallen?

So oder so, es war eine sehr lustige Erfahrung, diese ungewöhnlichen Sitzsteine auszuprobieren und wer diesen Blog liest, weiss, dass ich nicht so rasch aufgebe. Nur zu gerne liesse ich mich von den Ideengebenden inspirieren, was sie sich bei der Konstruktion dieser unbequemen Dinger bloss gedacht haben.

Die erwähnten Objekte (siehe Blogbild) findet man im Einkaufszentrum Sihlcity und falls du mal zufälligerweise dort vorbeigehst und herausfindest, wie man die bequem ersitzen kann, dann schick mir ein Video :-)
Bild
0 Kommentare

Weniger Stress bitte!

19/6/2025

0 Kommentare

 
147. Blogbeitrag

Autofahren ist in der heutigen Zeit zu einem nicht ganz unerheblichen Stressfaktor für viele Menschen geworden. Jede/r hat so seine eigenen Strategien, um dies zu vermeiden. Für mich sind vor allem die Pausen entscheidend, welche man sich in der Hektik des Strassenverkehrs nehmen kann.

Die Bedeutung einer Pause ist vielseitiger als es auf den ersten Blick erscheint. Es ist auch evident für unser Wohlbefinden, sowohl physisch als auch psychisch. Auch generell im Zusammenhang mit der Gesundheit spielt die Pause eine wichtige Rolle, um körperliche Erschöpfung zu vermeiden und Stress abzubauen. Regelmässige Pausen erhöhen die Produktivität, verbessern die Konzentration und reduzieren das Risiko von Burnout und anderen gesundheitlichen Problemen. Ich habe in meinem 110. Blogartikel bereits darüber geschrieben.
 
Im Zusammenhang mit meinem Vlog Spaziersport rund um Tipps für ein stressfreies Autofahren habe ich das Thema neu aufgegriffen und selbstverständlich kam einer meiner ersten Achtsamkeitsmerkpunkte erneut zur Sprache: Rote Ampeln im Strassenverkehr! Ich gebe gerne immer wieder meinen wertvollen Tipp weiter, dass rote Ampeln im Strassenverkehr auch als willkommene Pausen genützt werden könnten, um zu entspannen und durchzuatmen. Zusätzlich habe ich im erwähnten Vlogbeitrag auf die Wichtigkeit der Atmung hingewiesen.
​
Wenn man bedenkt, wie stark psychischer und physischer Stress mit der Atmung zusammenhängt, ist es erstaunlich, dass wir nicht schon in den ersten Schulstunden auf diesen wichtigen Umstand hingewiesen werden. Denn einfach alles beginnt mit einer bewussten Atmung.
 
Der wichtigste Punkt für weniger Stress liegt meines Erachtens im Individuellen. Angefangen beim Sichtwohlfühlen im Auto, sich Sorge tragen ist die richtige Einstellung ebenfalls matchentscheidend: Sich nicht hetzen lassen, gelassen bleiben und jeden Moment so geniessen, wie man es für richtig hält sind wichtige Merkpunkte, um stressfreier Auto fahren zu können.

Bei mir greifen all diese Punkte und so cruise ich regelrecht durch die Hektik des Strassenverkehrs. Natürlich kann es vorkommen, dass auch ich mich stressen lasse, aber daran bin alleine ich schuld. Und selbst diese Einstellung wirkt stressabbauend – vor allem für all meine Mitfahrenden und Verkehrsteilnehmenden um mich :-).
Bild
PS. Ich mag es, persönliche Dinge bei mir im Auto zu haben. Das hilft mir ebenfalls, eine entspannte Umgebung zu schaffen. Diese beiden Rückspiegelanhänger aus Weichgummi auf dem Bild sind von mir entwickelt worden. Wenn du diese erwerben willst, dann findest du diese auf der Website von Spazi und Sporti, den beiden süssen Maskottchen von Spaziersport.
0 Kommentare

Gehörst du zu den Kopfmenschen? Oder bist du schon ein Kopffüssler?

13/6/2025

0 Kommentare

 
146 Blogbeitrag

Thich Nhat Hạnh hat in verschiedenen Schriften und Vorträgen über das Bewusstsein und die Auswirkungen des modernen Lebens gesprochen. Die Aussage, dass „wenn man nur am PC sitzt, man nur aus Kopf besteht“, ist für mich eine zutreffende Zusammenfassung seiner Gedanken zur Achtsamkeit und zum Gleichgewicht zwischen Geist und Körper, insbesondere in Bezug auf die digitale Welt. Er betonte immer wieder, wie wichtig es ist, präsent im Körper und in der Gegenwart zu sein, um nicht nur den Geist, sondern auch das Körperbewusstsein zu pflegen. Sein Rat, regelmässig Achtsamkeitsübungen zu machen, um wieder mit dem eigenen Körper und der Umwelt verbunden zu sein, habe ich mir ganz speziell zu Herzen genommen.

Seither fällt mir vor allem bei der Arbeit auf, wie viele Stunden pro Tag ich mich in einen Kopfmenschen verwandle und den Rest des Körpers gar nicht wahrnehme.

Ist das nicht verrückt?

Achte dich einmal selbst. Ich versuche immer öfters zum Kopffüssler zu werden, indem ich regelmässig meine Füsse bewege, um den Körper wieder in mein Gedächtnis zu bringen. In diesem Vlog-Beitrag von Spaziersport zeige ich Interessierten, wie das funktioniert. Und doch passiert es mir auch immer wieder, dass ich mich stundenlang zu einem Kopfmenschen verwandle. Übung macht den Meister.

Zur welche Gattung gehörst du während deiner Zeit am PC?

Bildquelle
Bild
0 Kommentare

In Memoriam

30/5/2025

0 Kommentare

 
​143. Blogbeitrag

Ich liebe Hunde. Und mein Hund Pipo war meine erste grosse Liebe. Dies hielt ich auch in diesem Blogbeitrag fest. Ich vermisse diesen wunderbaren Gefährten noch immer :-(.

Als er starb, hinterliess er eine grosse Lücke, welche erst die Hündin meiner Mutter Nala auf ihre eigene Weise füllen konnte. Ich berichtete dir bereits im 29. Blogbeitrag, wie vernarrt ich in die kleine süsse Hündin Nala bin.

Das bewusste Wahrnehmen dieses Wesens und ihre Fähigkeit, stets im Moment zu sein geniesse ich seither in vollen Zügen. Und als ich weitere Projekte kreierte, war mir klar, dass sie ein Teil davon sein würde. Interessanterweise haben sich meine Spaziergänge mit ihr und meinem Projekt Spaziersport  grundlegend verändert, indem ich versuche, mich ab und zu ausschliesslich ihrem Tempo anzupassen. Wenn sie schnüffelt, beweg ich mich extra, wenn sie rennt, schalte ich auf Cardiotraining um. Und dann kommen da immer wieder diese unglaublich innigen Achtsamkeitsmomente mit ihr, welche ich am liebsten nie mehr missen möchte. Das Bewusstsein, dass sich dieser Wunsch leider nicht erfüllen wird, macht jeden einzelnen Moment so extrem wertvoll :-).

Wenn du die Kleine in action erleben willst, dann schau die meine Vlog-Videopremiere mit ihr an.

Viel Spass!
Bild
Rechts ist Pipo, mein erster Hund, der leider bereits 2009 mit fast 17 Jahren verstarb. Er war zugleich meine erste grosse Liebe und ich werde ihn nie vergessen. Links seht ihr die süsse Nala und auch in sie bin ich unsterblich verliebt. Wie gut, dass sie erst vierjährig ist. Was für wunderbare Gefährten :-)
0 Kommentare

Keine Ausreden mehr!

30/5/2025

0 Kommentare

 
​141. Blogbeitrag

Weshalb machen wir immer wieder Gebrauch von Ausreden? Die Antwort liegt auf der Hand: Weil wir dazu neigen, uns vor unangenehmen Aufgaben oder Herausforderungen zu drücken, weil sie uns Angst machen, überfordern oder einfach unangenehm sind. 

Meiner Meinung nach liegt der Schlüssel in der Übernahme von Verantwortung für unser Handeln: 
Die Aussage, dass uns nur unser Handeln gehört und wir dadurch Verantwortung übernehmen sollen, lässt sich in verschiedenen philosophischen und ethischen Kontexten wiederfinden. Ein bekannter Gedanke in diesem Zusammenhang stammt von Immanuel Kant, der davon überzeugt war, dass wir nur durch unser Handeln moralisch verantwortlich sind, weil es auf unserem freien Willen basiert. Hier findest du mehr dazu: https://ruthimholz.ch/blog/immanuel-kant-300-jahre-philosophie-der-aufklaerung

Doch wie können wir das in den Alltag übertragen, damit wir weniger Ausreden nutzen und mehr Verantwortung für unser Handeln übernehmen:
1. Bewusstsein schaffen: Erkenne, wann du Ausreden benutzt. Oft sind wir uns gar nicht bewusst, dass wir uns vor etwas drücken. Notiere dir, was dich hindert, und reflektiere, ob diese Gründe wirklich gültig sind.
2. Klare Ziele setzen: Definiere konkrete, realistische und messbare Ziele. Wenn du genau weißt, was du tun willst, fällt es leichter, den ersten Schritt zu machen.
3. Aufgaben in kleine Schritte aufteilen: Große Aufgaben können überwältigend sein. Teile sie in kleinere, überschaubare Schritte auf, sodass sie leichter anzugehen sind.
4. Verantwortung übernehmen: Erinnere dich daran, warum du die Aufgabe erledigen solltest. Denke an die Vorteile, die du dadurch gewinnst, und an deine Verpflichtungen.
5. Selbstmotivation fördern: Belohne dich für Fortschritte und Erfolge, auch für kleine. Das steigert die Motivation, weiterzumachen.
6. Zeitmanagement verbessern: Plane feste Zeiten für wichtige Aufgaben ein. Wenn du sie in deinen Tagesablauf integrierst, sinkt die Wahrscheinlichkeit, Ausreden zu finden.
7. Positive Selbstgespräche führen: Statt dich mit Ausreden zu entlasten, sprich dir Mut zu und erinnere dich an deine Fähigkeit, Herausforderungen zu bewältigen.
8. Verantwortliche Unterstützung suchen: Teile deine Ziele mit Freunden, Familie oder Kollegen. Sie können dich ermutigen und bei der Umsetzung unterstützen.
9. Akzeptiere Unvollkommenheit: Perfektion ist selten notwendig. Mache den Anfang, auch wenn es nicht perfekt ist. Das Überwinden der Angst vor Fehlern ist ein wichtiger Schritt.
10. Reflexion und Lernen: Nach Abschluss einer Aufgabe, reflektiere, was gut lief und was du beim nächsten Mal anders machen könntest. Das stärkt dein Selbstvertrauen.

Indem du dir bewusst machst, warum du aufhörst, Ausreden zu benutzen, und konkrete Maßnahmen ergreifst, kannst du deine Motivation steigern und dich selbst besser motivieren, die Dinge anzugehen, die du eigentlich tun solltest. Wenn dich das im Kontext von Bewegung interessiert, dann schau dir folgenden Vlog-Beitrag an: 1.1 Keine Ausreden mehr! 
Bild
0 Kommentare
<<Vorher

    Kategorien

    Alle
    Notes
    On The Road
    Welcome Home

    RSS-Feed

    Archiv

    Februar 2026
    Januar 2026
    Dezember 2025
    November 2025
    Oktober 2025
    September 2025
    August 2025
    Juli 2025
    Juni 2025
    Mai 2025
    Januar 2025
    Dezember 2024
    November 2024
    Oktober 2024
    September 2024
    August 2024
    Juli 2024
    Juni 2024
    Mai 2024
    April 2024
    März 2024
    Februar 2024
    Januar 2024
    Dezember 2023
    November 2023
    Oktober 2023
    September 2023
    August 2023
    Juli 2023
    Juni 2023
    Mai 2023
    April 2023
    März 2023
    Februar 2023
    Januar 2023
    Dezember 2022
    November 2022
    Oktober 2022
    September 2022
    Juli 2022
    April 2022
    Februar 2022
    Januar 2022
    Dezember 2021
    November 2021
    Oktober 2021
    August 2021
    Juli 2021
    Juni 2021
    Mai 2021
    April 2021
    März 2021
    Oktober 2020
    September 2020
    August 2020
    Juni 2020
    Mai 2020
    April 2020
    März 2020
    Februar 2020
    Januar 2020

Site powered by Weebly. Managed by cyon. Impressum.
  • Home sweet home
  • Lust auf mehr Infos?
  • Mein Blog
  • Kontaktiere mich
  • Weitere Projekte